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Fazit: Pimax 5K+ und Pimax 8K - NextGen-VR mit extrem großem Sichtfeld

Fazit der Redaktion

Dennis Ziesecke: Pimax hat ein Problem: Sie haben in der Vergangenheit die 8K als Topmodell beworben und auch ihre erfolgreiche Kickstarter-Kampagne basierte auf dem Versprechen einer 8K-VR. Nun ist schon das Vorgängermodell Pimax 4K leicht irreführend benannt, auch hier handelt es sich nicht um ein echtes 4K-Display. Im Laufe der Entwicklungsarbeit an der Pimax 8K wurde das Unternehmen dann aber von den eigenen Erfolgen mit der Pimax 5K+ offenbar selbst überrascht.

In meinen Augen ist die Pimax 5K+ das bessere Produkt – bei der von der Grafikkarte gelieferten Auflösung gibt es zur Pimax 8K keinen Unterschied, ich persönlich bevorzuge sogar die native Ansteuerung der 5K+ und auch den gewählten Paneltyp. Dazu kommen weniger Verzerrungen und durch das Fehlen des Upscalers der Pimax 8K entsteht ein etwas schärferes Bild. Bei der 8K muss die Unschärfe hingegen mit mehr leistungsraubendem Supersampling bekämpft werden.

Pixelgitter sind mir im Test nur dann aufgefallen, wenn ich mich bewusst darauf konzentriert habe - bei beiden Modellen, wobei sie dann bei der 5K+ zumindest in meinen Augen weniger störend waren. Ich bin allerdings kein reiner Simulations-Spieler, sondern mag es lieber hektisch. Bei der Farbdarstellung sind mir im Test weniger Unterschiede aufgefallen als es angesichts der auf Detailfotos durch die Linsen wirken mag. Auch die kühlere Farbtemperatur der 5K+ machte sich nicht negativ bemerkbar, soll aber dennoch per Farbprofil optimiert werden.

Meine Wahl wird daher die Pimax 5K+ sein, wenn Mitte Oktober der Vorverkauf startet – wer nicht beim Kickstarter dabei war, wird aber noch mindestens bis Anfang 2019 auf eine Lieferung warten müssen, tendenziell länger. Mit dem Start der Vorbestellungen wird dann auch endlich der Preis von Pimax 5k+ und 8k bekannt, bislang ist die Preisgestaltung für beide Pimax-Modelle anscheinend noch in vollem Gange.

Dennoch: Das große Sichtfeld in Verbindung mit dem Wegfallen des Sweetspots und der nervigen Fresnel-Effekte ist zumindest für VR-Enthusiasten ein definitiver Kaufgrund. Für den Massenmarkt wird Pimax aber noch einiges an Arbeit in die beiden VR-Brillen stecken müssen und vor allem die Verzerrungen minimieren.

Wer eine pflegeleichte VR-Brille für Einsteiger erwartet, ist mit Sonys Playstation VR trotz veralteter Technik noch immer besser bedient (auch wenn der PSVR ihr Alter vor allem im Direktvergleich mit der Pimax-Hardware stark anzusehen ist) - oder sollte auf Oculus Quest warten, die nicht einmal einen Gaming-PC benötigt.

Wollt ihr aber eure neue High-End-Grafikkarte schwitzen lassen, ist die Pimax 5K+ eine erstklassige Wahl. Im Gegenzug gibt es noch das bislang beste VR-Erlebnis auf dem Markt.

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