Warframe macht Ember und Vauban dank Rework richtig nützlich

Ember und Vauban wurden in der jüngeren Vergangenheit von Warframe-Spielern nur noch sehr selten genutzt. Ein für diesen Monat geplantes Rework könnte das ändern.

von Mathias Dietrich,
06.10.2019 09:39 Uhr

Zwei von Warframes Urgesteinen bekommen ein Rework. Ember ist sehr offensiv, wohingegen Vauban eher defensiv ist. Zwei von Warframes Urgesteinen bekommen ein Rework. Ember ist sehr offensiv, wohingegen Vauban eher defensiv ist.

Neben neuen Inhalten arbeitet der Entwickler von Warframe, Digital Extremes, auch stets daran, die alten Warframes aktuell zu halten und zu verbessern. In Zukunft sollen die beiden Kampfanzüge Ember und Vauban ein Rework bekommen und so wieder nützlicher werden. Im 131. Entwickler-Stream erklärte das Team, was genau die beiden dann können.

Ember: I want to set the World on Fire

Ember setzt auf Feuerfähigkeiten. Ember setzt auf Feuerfähigkeiten.

In der Vergangenheit war Ember so stark, dass sie im Alleingang die komplette Map von Gegnern leer fegen konnte, ohne jemals einen von ihnen zu Gesicht zu bekommen. Darauf hat Digital Extremes sie abgeschwächt und viele Spieler hörten komplett auf, Ember zu nutzen. Deswegen werden ihre Fähigkeiten jetzt komplett angepasst.

  • Passive Fähigkeit: 5 Prozent mehr Power-Stärke für jeden brennenden Gegner in einem Radius von 10 Meter.
  • Feuerball: Nur wenige Änderungen. Animationsänderungen sollten dafür sorgen, dass ihr ihn öfter einsetzen könnt.
  • Immolation: Reduziert den erlittenen Schaden um 50 Prozent. Füllt eine neue Leiste. Je voller die ist, umso schneller kann Ember ihre Fähigkeiten einsetzen.
  • Fire Blast: Fokus auf Crowd Control. Entfernt die Rüstung von Gegnern und wirft sie zurück.
  • World on Fire: Beschwört einen Meteor, der Feinde in Brand setzt. Das Feuer breitet sich unter den Gegnern aus.

Vauban: Standhafter Verteidiger

Vaubans Design wurde von Tauchanzügen inspiriert. Vaubans Design wurde von Tauchanzügen inspiriert.

Vauban ist das schwarze Schaf der Warframe-Familie, über den fast nie jemand spricht. Er erhielt bereits in der Vergangenheit ein Rework, wurde allerdings nur in der Anfangsphase des Spiels genutzt, als Dinge wie der Bullet Jump noch nicht integriert waren.

  • Passive Fähigkeit: Bleibt erhalten. 25% mehr Schaden gegen Feinde unter Kontrolleffekten.
  • Teslas: Funktionieren nun wie Roller und suchen sich nahe Gegner. Sie heften sich an diese an und erzeugen dann Elektroschocks, die weitere Gegner betäuben. Bis zu vier könnt ihr gleichzeitig beschwören. Ist ein Gegner besiegt, folgen sie euch durch das Level.
  • Minelayer: Verbraucht nur noch 25 Energie. Besitzt nun vier Minenarten: Sticky Ripline zieht Gegner heran. Nagelgranate verletzt Gegner in einem großen Umfeld, die nach einem Treffer zudem Schaden über Zeit nehmen. Speed Pads beschleunigen alle Verbündeten, die darüber laufen. Damage Amp erhöht hingegen den Schaden.
  • Orbital Strike: Ein Angriff aus dem Orbit, den ihr auch in Innenräumen nutzen könnt. Teilt viel Schaden aus.
  • Bastille: Wird mit der alten Vortex-Fähigkeit kombiniert. Ihr könnt jetzt mehrere Bastillen setzen. Wenn ihr die Fähigkeit gedrückt haltet, ziehen die Bastillen Gegner heran, wo sie dann festgehalten werden. Außerdem entfernen sie jetzt die Rüstung der Gegner.

Zumindest in der Theorie klingt es so, als werden die beiden Warframes nach ihrem Rework sehr nützlich. Ember erhält ihre starken Offensivfähigkeiten zurück, allerdings sind diese dann etwas eingeschränkt.

Vauban hingegen scheint dank Orbital Strike und Bastille eine gute Alternative für Defensiv-Missionen zu werden. Die Reworks sollen noch im Oktober zusammen mit dem nächsten Mainline-Update erscheinen.

Weitere Thematiken des Devstreams waren das kommende Nemesis-System des Koop-Shooters, sowie der Releaseplan von Warframe: Empyrean, dem großen Addon mit Multi-Crew-Raumschiffen. Exakte Termine gibt es für beides allerdings noch nicht.

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