Chaotische Götter
Die Vielfalt an Feinden hat stark zugenommen. Erstmals treten alle vier großen Fraktionen des Chaos gleichzeitig auf. Die Truppen von Nurgle schicken massive Terminatoren, die giftige Gaswolken erzeugen und mich zur ständigen Bewegung zwingen. Khornes Heerscharen reiten auf gepanzerten Viechern in den Nahkampf. Stirbt das Reittier, kämpft der Reiter einfach zu Fuß weiter.
Slaanesh setzt auf schnelle weibliche Dämonen, die den Retro-Grafikstil mit einem besonderen Verzerrungseffekt noch weiter aufwerten. Dieser zieht einen unklaren Pfad hinterher und erschwert die Ortung. Die Anhänger von Tzeentch verwandeln das Schlachtfeld derweil mit zielsuchenden Raketen fast schon in eine Bullet Hell.
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So sah Boltgun 1 mit dem DLC Forges of Corruptio aus
Gegen diese Übermacht stehen mir manchmal KI-Soldaten zur Seite. Die künstliche Intelligenz zeigte in der Demo allerdings noch schwere Mängel. Die Soldaten neigen in engen Gängen dazu, Granaten direkt vor ihren eigenen Füßen zu zünden. Das gibt ihrer bekannten Sehnsucht nach dem Heldentod eine ungewollt lustige Note, hilft mir im Kampf aber kaum weiter.
Ein Mehrspieler- oder Koop-Modus fehlt übrigens weiterhin.
Mobiler Spaß
Obwohl Boltgun 2 als sogenannter Boomer-Shooter die Anfänge des Genres am PC zelebriert, kann ich den Genuss auf einem Gaming-Handheld wie dem Steam Deck empfehlen. Dort läuft die Demo in einer völlig ausreichenden Auflösung von 1280x800 Pixeln meist hervorragend. Kleinere Gefechte laufen auf dem OLED-Display mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde.
In den großen Massenschlachten am Levelende bricht die Bildrate bisweilen noch auf um die 30 FPS ein; entsprechende Performance-Verbesserungen dürfen sich die Entwickler bis zum Release noch gerne auf die Prioritätenliste setzen.
Warhammer 40.000: Boltgun 2 soll Ende 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen.
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