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Warhammer 40k bekommt bald eine neue Edition und der Cinematic Trailer macht ordentlich Bock auf das Universum
Bekannte Abrissbirne
Die aus dem Vorgänger bekannte Spielfigur Malum Caedo ist ebenfalls wieder mit von der Partie. Sein Spielgefühl erinnert weiterhin an das Tragen von schweren Plattenschuhen. Er walzt mit purer Vorwärtsgewalt und einer Ansturmfähigkeit durch die Reihen der Feinde.
Sein bekanntes Arsenal hat feine Anpassungen erhalten. Die Schrotflinte schießt etwas langsamer, fühlt sich dafür aber viel wuchtiger an. Das Plasmagewehr feuert dagegen spürbar schneller als in Boltgun 1.
Im direkten Vergleich mit Nyra zog Malum in der Demo für mich den Kürzeren, allerdings lassen die ersten beiden Levels noch kaum Rückschlüsse auf die fertige Kampagnenstruktur zu.
Entfesselte Waffen
Gute Nachrichten für Fans des Vorgängers: Die Entwickler haben das umstrittene Widerstandssystem aus dem Vorgänger fast komplett gestrichen. Im ersten Teil sorgten feste Stärkewerte der Waffen im Vergleich zur gegnerischen Rüstung für Frust. Ikonische Knarren fühlten sich gegen dicke Brocken oft wie wirkungslose Spielzeuge an. Das widersprach der bekannten Hintergrundgeschichte des Universums.
In Boltgun 2 schlagen die Waffen nun mit voller zerstörerischer Wucht ein. Der Schaden hängt primär von Distanz, Streuung und Trefferzone ab. Damit teile ich extrem viel Schaden aus, gehe im dichten Getümmel aber auch rasend schnell selbst unter.
Auch beim Leveldesign hat sich viel getan. Eine neue Navigationshilfe im Interface verhindert das frustrierende Verirren in grauen Gängen, gleichzeitig sind die Umgebungen offener und »luftiger«, Boltgun 2 fühlt sich nicht mehr so klaustrophobisch an wie der Vorgänger.
Die Demo präsentierte mir zwei völlig unterschiedliche Welten. Zuerst ging es in einen dichten Mangrovensumpf auf einer Todeswelt. Wenn ich Abzweigungen folge, stoße ich auf Geheimnisse, ähnlich wie in Doom. Ich kann aber auch einfach schnurstracks der Hauptroute folgen. Der Abschnitt endet in einer riesigen Höhle voller giftigem Wasser. Dort musste ich schier endlose Wellen von Seuchenmonstern abwehren, bis das Evakuierungsschiff eintraf.
Das zweite Level führt in eine eisige Umgebung voller Schnee und Gletscher. Dieser optische Kontrast zum grünen Sumpf tut dem Auge richtig gut und bricht die Monotonie auf.
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