Deathloop erscheint noch 2020, aber weniger als fünf Monate vor Release wissen wir immer noch sehr wenig über den Ego-Shooter aus dem Hause Bethesda. Die Entwickler kennen wir dafür sehr gut: Arkane Studios hat zuletzt mit Dishonored 2 und Prey starke Spiele abgeliefert, aber wie sie selbst im Interview anmerken: »Was die Verkaufszahlen angeht, sind unsere Spiele nicht so erfolgreich wie andere große Serien.«
Warum schenkt Publisher Bethesda seinem französischen Singleplayer-Studio dennoch weiterhin das Vertrauen - vor allem wenn er mit Starfield und Elder Scrolls selbst genug Baustellen hat?
Fast fühlt es sich so an, als wäre auch Arkane in einer Zeitschleife gefangen, genau wie Protagonist Colt in Deathloop: Immer wieder versuchen sich die Entwickler an einer neuen, aufregenden Idee mit ungewöhnlichem Szenario und großer spielerischer Freiheit. Und immer wieder müssen sie hilflos mitansehen, wie der x-te Aufguss von Call of Duty ein Vielfaches an Exemplaren verkauft.
Wird Deathloop der Durchbruch für Arkane Studios? Darüber sprach GameStar Plus mit den zwei führenden Köpfen hinter dem Ego-Shooter. Dinga Bakaba ist Co-Creative Director und Game Director von Deathloop. Arkane-Veteran Sebastién Mitton ist ebenfalls Co-Creative Director und Art Director bei Arkane Studios. Konkrete Antworten zu Gameplay und Story wollte Arkane übrigens nicht beantworten; ein paar neue Details haben wir unseren Interview-Partnern aber doch aus den Nasen gezogen. Mehr dazu lest ihr in unserer Deathloop-Preview.
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5 Fakten zu Deathloop
- In einer Zeitschleife gefangen, müsst ihr acht Zielpersonen ausschalten und dem Geheimnis einer scheinbar verfluchten Insel auf die Spur kommen.
- Dabei verfolgt euch eine brandgefährliche Attentäterin, die vom Computer oder einem anderen Spieler gesteuert wird.
- Der Tod gehört in Deathloop dazu, das Spiel soll Roguelike-Elemente beinhalten.
- Der Spieler darf Waffen wie eine Nagelpistole und magische Fähigkeiten einsetzen, das Tempo ist hoch.
- Deathloop erscheint im 4. Quartal 2020 für PC und PlayStation 5.
Was sieht Bethesda in Deathloop?
GameStar: Deathloop ist in mancherlei Hinsicht ein typisches Arkane-Spiel: Optisch auffällig, aber auch schwer zu fassen und abseits des Massenmarkts. Wie schafft ihr es, dass Bethesda die Arbeit an dieser Art von Projekten ein ums andere Mal bewilligt? Das ist schon ungewöhnlich in dieser von Zahlen getriebenen Branche.
Dinga Bakaba: »Arkane hat schon mehrfach bewiesen, dass unsere Spiele geliebt werden und etwas Besonderes bieten. Das macht diese Art der Gespräche [mit Bethesda, Anm. d. Red.] einfacher. Aber natürlich gibt es wie bei jedem Publisher viele Diskussionen und Meetings, um sicherzustellen, dass alle am gleichen Strang ziehen.
Unterschiedliche Projekte haben unterschiedliche Ziele und für Deathloop haben wir uns sehr früh darauf geeinigt, etwas anderes auszuprobieren. Wir wollten ein bisschen verrückt sein und mit Sachen experimentieren, die wir uns entweder nie getraut haben oder mit denen wir uns bislang nur oberflächlich beschäftigt haben.
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