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Seite 2: Watch Dogs 2 - Eine Hacker-Idee weiter

Gameplay: Waffen, Skills, Upgrades

  • Watch Dogs 2 setzt auf Parkour-Elemente. Marcus springt elegant über Hindernisse und schwingt sich über niedrige Mauern. Außerdem kann er Gebäude erklimmen und athletisch über die Dächer und sogar auf Kräne hopsen. Das Klettern steht allerdings weniger im Vordergrund als bei Assassin's Creed.
  • Marcus greift im Nahkampf auf eine selbstgebastelte Schleuderwaffe zurück. Mit einer Schnur, an der eine Billardkugel baumelt, schaltet er spektakulär inszeniert Angreifer aus.

Technisch beeindruckt in der Alpha-Version vor allem die Beleuchtung. Technisch beeindruckt in der Alpha-Version vor allem die Beleuchtung.

  • Dedsec versorgt uns mithilfe eines 3D-Druckers mit selbst hergestellten Waffen, die wir im Laufe des Spiels mit Upgrades verbessern können. Zur individuellen Gestaltung wird es Waffen-Skins geben.
  • Zum Upgraden benötigen wir Teile (Sammelobjekte), die überall in der Spielwelt verstreut sind. Das dürfte den Erkundungsdrang fördern.
  • Neben Pistolen, (Maschinen-)Gewehren und Granaten wird es unter anderem einen Taser geben, mit dem wir Feinde betäuben.
  • Wir können auch Feindwaffen aufnehmen und verwenden, diese aber nicht upgraden.
  • Darüber hinaus können wir auf zwei nützliche Gadgets zurückgreifen: Mit dem Bodenroboter »RC Jumper« lugen wir um Ecken oder bedienen Terminals aus der Entfernung, mit unserer Flugdrohne verschaffen wir uns aus der Luft einen Überblick. Beide Geräte können wir per Knopfdruck auch aus der Egoperspektive steuern.
  • Es gibt einen Skill-Tree mit mehreren Zweigen und insgesamt grob 50 Talent-Upgrades. Jeder Fähigkeitenzweig unterstützt einen der Spielstile Ghost (Hacking, Nahkampf), Aggressor (Schusswaffen) oder Trickster (Manipulation der KI). Wir können die Talente natürlich auch mischen.
  • Je einflussreicher die Dedsec-Gruppe im Spielverlauf wird und desto mehr Ressourcen den Hackern zur Verfügung stehen, desto mehr Skills schalten wir frei. Dazu benötigen wir Intel (also Informationen), das wir durch Aktivitäten in der Spielwelt erhalten. Beispiel: Um Telefone manipulieren zu können, müssen wir uns zuvor erst ins Telekommunikationszentrum der Stadt hacken.
  • Wir können wie in GTA Autos kaufen und an verschiedene Orte in der Welt liefern lassen. Außerdem stehen uns zahlreiche Lackierungen zur Auswahl.
  • Einige unserer Hacker-Upgrades wirken sich auch auf das Fahrverhalten aus. So können wir mit dem entsprechenden Skill die Motorsteuerung überhitzen und fortan schneller beschleunigen.
  • Im Laufe des Spiels erhalten wir unterschiedliche Apps, die uns neue Möglichkeiten bieten, etwa eine Kamera-App zum Knipsen von Selfies.

Neue Hacking-Features, mehrere Spielstile

  • Im Gegensatz zum Vorgänger können wir in Watch Dogs 2 jede (!) Person und jedes Fahrzeug in der Spielwelt hacken.
  • Gab es in Watch Dogs nur eine Möglichkeit, ein Objekt zu manipulieren, soll es in Teil 2 vier Interaktions-Shortcuts zum Hacken geben. Spielerisch darf man also mehr Abwechslung erwarten.
  • Die Hacking-Möglichkeiten sind vielfältiger. Knacken wir beispielsweise die Elektronik eines Fahrzeuges, können wir es indirekt steuern und somit etwa einen Gegner umfahren oder ein anderes Fahrzeug von der Straße schubsen.
  • Neu ist das sogenannte Mass-Hacking-Feature. Wir können nicht nur eine Person, sondern mehrere gleichzeitig hacken. Das führt in der gezeigten Präsentation zu einer Art Blackout bei den Opfern, was sie kurzzeitig außer Gefecht setzt.
  • Die Missionen schreiben keinen Spielstil mehr vor, stattdessen können wir selbst entscheiden, wie wir unser Ziel erreichen. Um beispielsweise ein Gebäude zu infiltrieren, können wir uns wie in einem Shooter durch die Feinde ballern oder von Deckung zu Deckung wechseln, mit den Drohnen die Lage checken und Feinde mit Taser und Nahkampfangriffen niederstrecken. Es soll jedoch auch möglich sein, die Missionen allein durch Hacking zu lösen, indem wir Geräte hacken, Feinde ablenken und Kameras deaktivieren – alles, ohne die Spielfigur bewegen zu müssen. Trickster nennen die Entwickler diesen Spielstil.
  • Noch ein Beispiel, um die Möglichkeiten zu verdeutlichen: Wir können eine kriminelle Bande anrufen und uns als ihr Anführer ausgeben, um sie auf unsere Feinde zu scheuchen. Somit kämpft die Banden-KI gegen die Feind-KI. Umstehende Zivilisten können daraufhin die Cops rufen, die sich vor Ort in den Tumult einmischen. Somit kämpfen drei KI-Gruppen gegeneinander. Wir können das Chaos derweil als Tarnung oder Ablenkung nutzen.

In Watch Dogs 2 können wir jede beliebige Person hacken. In Watch Dogs 2 können wir jede beliebige Person hacken.

Multiplayer-Modus, Koop und Technik

  • Im Gegensatz zum asynchronen Mehrspielermodus des ersten Teils, in dem wir lediglich in die Sitzung eines anderen Spielers »eindringen« konnten, gibt es in Watch Dogs 2 einen vollständigen Koop-Modus. Unsere Freunde tauchen dann einfach in der Spielwelt auf. Auf Wunsch starten wir per Ringmenü ganz ohne Ladezeiten eine Koop-Partie und machen die Welt oder Missionen zu zweit unsicher.
  • In besagtem Ringmenü finden wir auch unterschiedliche Gesten, um mit anderen Spielern zu kommunizieren.
  • Keine Angst: Man kann die Spielsitzung auch auf »privat« stellen und vollkommen allein Watch Dogs 2 genießen.
  • Es soll in der Welt teilweise Events geben, in denen wir andere Spieler treffen. Diese Events können wir auf Wunsch ebenfalls alleine spielen.
  • Technisch hinterlässt Watch Dogs 2 bereits einen guten Eindruck, obwohl sich das Spiel noch im Alpha-Stadium befindet. Der Titel sei bereits von Anfang bis Ende spielbar, jetzt arbeiten die Entwickler am Feintuning.
  • Besonders gut gefällt uns die Beleuchtung, allen voran bei Sonnenuntergang sieht San Francisco sehr hübsch aus. Der Grafikstil ist jedoch vergleichsweise bunt und somit Geschmackssache. Teilweise erinnert Watch Dogs 2 sogar frappierend an GTA 5.
  • Die Entwickler haben an der Fahrphysik geschraubt, Sportwagen sollen sich nun etwa deutlich anders steuern lassen als dicke SUV-Brummer. Somit dürfte einer der größten Kritikpunkte des Vorgängers der Vergangenheit angehören.

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