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Seite 3: Wolfenstein 2: The New Colossus im Test - Brutal gut

Es gibt immer was zu tun

Apropos Abwechslung: Neben den Story-Missionen gibt es auch optionale Nebenaufgaben, die wir an Bord der Hammerfaust starten können. Dazu dechiffrieren wir bei getöteten Kommandanten gefundene Lochkarten mit einem simplen Minispiel und schalten dadurch Distrikte frei, die wir jederzeit bereisen können. Dort gilt es, einen hochrangigen Offizier des Regimes auszuschalten - als Belohnung winken Verbesserungen für B.J.s Kampfmodifikationen und seine Waffen. Die wiederum erleichtern dann das Vorankommen in den Hauptmissionen.

Leider sind die Distrikt-Attentate sehr gleichförmig und halten im Vergleich zu den richtigen Story-Einsätzen wenig Überraschungen bereit, zumal die Schauplätze stets Varianten bereits besuchter Orte sind. Nach einer Handvoll Nebenjobs ist deshalb die Luft raus - hier hätte man mehr draus machen können. Immerhin lassen sich die Nebenmissionen auch nach dem Abschluss der Kampagne noch starten, sodass Sammler auch das letzte der zahlreichen Collectibles einsacken können.

Wolfenstein 2: The New Colossus - Trailer: Amerika wehrt sich gegen die Regime-Besatzung 3:35 Wolfenstein 2: The New Colossus - Trailer: Amerika wehrt sich gegen die Regime-Besatzung

Für mehr Wiederspielwert sorgt das Zeitlinien-System: Je nachdem, für welche von zwei Optionen man sich im Rückblick auf The New Order zu Beginn entscheidet (Kenner des ersten Teils wissen, welchen Moment wir konkret meinen), verläuft die Geschichte etwas anders. Einige Cutscenes und Dialoge nehmen eine neue Wendung, sogar die Waffenauswahl unterscheidet sich.

Etwa zehn Stunden sollte man einrechnen, wenn man ausschließlich die Hauptstory einer Zeitlinie durchspielt und sich nicht mit Spielwelt, Collectibles oder Nebenaufgaben abgibt. Wer alles komplett erledigen will, kann aber je nach Schwierigkeitsgrad auch mehr als das doppelte investieren.

Schattenseiten

Auch für Wolfenstein 2 gilt: Wo Licht ist, ist auch Schatten. So hatten wir während des Tests ein paar mal ärgerliche Sound-Aussetzer und lippensynchron war auch nicht immer alles. Das reißt vor allem bei den Cutscenes aus dem Spiel - schade um die tolle Vertonung!

Manchmal beobachteten wir auch derbe KI-Aussetzer, zum Beispiel wenn ein Soldat mitten im Gefecht beschließt, einfach wieder vor sich hinzupfeifen und auf Patrouille zu gehen, als wäre nichts. Immerhin nutzen die Standard-Gegner meist Deckung und werfen ab und zu Granaten.

Die gepanzerten Soldaten kommen mit verschiedenen Waffenkonfigurationen daher. Hier die Version mit Doppel-Laser. Die gepanzerten Soldaten kommen mit verschiedenen Waffenkonfigurationen daher. Hier die Version mit Doppel-Laser.

Auch an der Steuerung haperte es hin und wieder, besonders in hektischen Situationen. So dauerte es oft einfach zu lange, bis wir im neuen Akimbo-Modus (zwei Waffen gleichzeitig) endlich genau die Knarren in der rechten und linken Hand hatten, die wir wollten. Sowohl die Nummerntasten als auch das fummelige Kreismenü, das leider die Zeit nicht einfriert, sind für die Waffenauswahl mit Akimbo-System nicht optimal.

Das ist zwar alles ärgerlich und müsste nicht sein, grobe Schnitzer muss man bei Wolfenstein 2: The New Colossus aber nicht befürchten.

Die äußeren Werte

In Sachen Grafik, Sound und Performance, macht Wolfenstein 2: The New Colossus eine sehr gute Figur. Auf einem Test-System mit Geforce GTX 1070, Core i5-6500 mit 3,2 GHz und 16 GB RAM erreichten wir auf Ultra-Einstellungen in FullHD-Auflösung konstant 60 Bilder pro Sekunde ohne Ruckler oder Abstürze.

Große Brocken wie dieser hier brauchen viel Feuerkraft oder ein paar gezielte Treffer in ihre Schwachstelle auf der Rückseite. Große Brocken wie dieser hier brauchen viel Feuerkraft oder ein paar gezielte Treffer in ihre Schwachstelle auf der Rückseite.

Debei macht Wolfenstein 2 eine wirklich gute Figur: Lasergewehre und Sprengwaffen sorgen für hübsche Partikeleffekte, die Flammen eines Panzerhundes erhellen stimmungsvoll die Umgebung. Spielwelt und Gegner strotzen nur so vor Details, die Animationen wirken flüssig und realistisch. Dass die ein oder andere Textur etwas matschig wirkt, geht dabei im tollen Gesamteindruck unter.

Ein besonderes Lob verdient außerdem der Soundtrack, der an genau den richtigen Stellen für ein großes Atmosphäre-Plus sorgt. Von treibendem Electro-Metal im Kampf, über stimmungsvolle Klarinettenmusik in ruhigen Momenten bis hin zu den berüchtigten Liedern der Regime-Beatles »Die Käfer«, die sofort als Ohrwurm hängen bleiben, ist alles dabei. Mond, Mond, ja, ja!

Wolfenstein 2: Collector's Edition - Unboxing-Video: Michi spielt mit Terror-Billy 8:31 Wolfenstein 2: Collector's Edition - Unboxing-Video: Michi spielt mit Terror-Billy

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