50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

»Wir hätten mehr zuhören sollen« - WoW-Chefin zieht Bilanz, wie sich Blizzard in den letzten 20 Jahren geschlagen hat

Die WoW-Chefin Holly Longdale äußert sich dazu, was das MMORPG in den letzten Jahren anders hätte machen müssen und warum das gar nicht mal so leicht ist.

In 20 Jahren World of Warcraft lief nicht immer alles rund. In 20 Jahren World of Warcraft lief nicht immer alles rund.

World of Warcraft feiert Geburtstag und wird stolze 20 Jahre alt. PC Gamer nahm das als Anlass, Holly Longdale, seit 2020 Chefin von WoW Classic und inzwischen der gesamten Marke, um eine Bilanz der letzten beiden Dekaden zu bitten und zu fragen, mit welchen Entscheidungen sie heute nicht mehr ganz zufrieden ist.

»Wir hätten mehr zuhören sollen«

In einem Interview mit PC Gamer wurde Longdale gefragt, ob es etwas gäbe, dass sie heute im Rückblick auf die letzten 20 Jahre von WoW anders machen würde. Die WoW-Chefin nennt einen klaren Punkt, mit dem sie in der Vergangenheit nicht zufrieden war:

Ich antworte auf die Frage mit der Erfahrung, einen großen Teil der Reise als Spielerin und nur den letzten Abschnitt als demütige und glücklicher Leiterin des Teams erlebt zu haben. Ich glaube, wir hätten mehr zuhören sollen.

Damit bezieht sich Longdale auf die Spielerschaft von WoW, zu der sie die meiste Zeit selbst gehörte. Diese war lange unzufrieden mit der Kommunikation von Blizzard sowie den neuen Inhalten des MMORPGs. Longdale erklärt die Schwierigkeit, zwischen dem zu navigieren, was sich die Fans wünschen und dem, was umgesetzt werden kann.

Wie wichtig es ist, nicht bei allem auf die Community zu hören, zeigt sich ihrer Meinung nach beim Balancing. Wenn sich etwa die Community über die Stärke einer Klasse beschwert und diese dann wie gefordert angepasst wird, kann das dazu führen, dass der Rest des Spiels völlig aus dem Ruder gerät.

Video starten 6:03 Ab in die Tiefen: Wir nehmen euch in WoW The War Within in einen Delves-Dungeon mit

Longdale gibt zu, dass in den vergangenen Jahren, insbesondere bei der Erweiterung Shadowlands, zu wenig auf die Stimmen aus der Community gehört wurde. Spätestens seit Dragonflight spiele der Wille der Fans jedoch wieder eine tragende Rolle.

Jetzt haben wir die Technologie und die Daten, um das Feedback und die Spielerdaten abzubilden. Zum Beispiel, wenn wir uns fragen, ob wir etwas vergessen haben. Dann schauen wir nach und sehen, dass dort wirklich ein Problem besteht.

Dank neuer Technologien ist es also trotz der zunehmenden Komplexität der Spiele und speziell von WoW möglich, eine gute Balance zwischen dem zu finden, welche Änderungen die Spieler wollen, und dem, was umgesetzt werden kann, ohne Schaden anzurichten.

Wenn ihr überlegt, ob ihr euch die kommende WoW-Erweiterung The War Within zulegen sollt, empfehlen wir euch unseren umfangreichen Vorabtest. Diesen findet ihr in der Box oben. Außerdem haben wir dort für euch eine Liste mit allen Neuerungen sowie ein Artikel zu der aktuell besten Schadensklasse in World of Warcraft.

zu den Kommentaren (68)

Kommentare(66)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.