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Fazit: X: Rebirth im Test - Orbitale Bruchlandung

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Fazit der Redaktion

Rüdiger Steidle: Ich gehöre zur Minderheit der X-Veteranen, die sich auf den versprochenen Neuanfang gefreut hatten. Zu viele Altlasten hatte die Reihe über die Jahre angehäuft, manchen Mangel seit dem steinalten Erstling unangetastet weitergeführt. Doch die Renovierung misslingt: Nicht nur dass die neuen Anbauten krumm und schief stehen, sie bringen zudem das eigentlich solide Fundament ins Wanken.

Selbst wenn es denn Machern gelingt, die Fehlerliste drastisch zu verkürzen: Ein gutes Spiel wird aus Rebirth trotzdem nicht. Dazu hat die Weltraum-Simulation einfach zu viele grundlegende Schwächen, angefangen bei der kruden Steuerung und den unübersichtlichen Menüs über die langweiligen Handelsflüge und Kampfeinsätze bis hin zum allzu engen Spieluniversum. Vieles davon werden Mods verbessern können - alles nicht.

Wenn Rebirth gelegentlich trotz allem Spaß macht, dann deshalb, weil das Jäger-Sammler-Händler-Prinzip noch immer funktioniert: Es motiviert einfach, dass ich mir aus bescheidenen Anfängen ein Imperium mit eigener Flotte und eigener Raumstation erarbeiten kann. Allerdings gilt das genauso für X3 - und dort muss ich mich nicht alle Nase lang mit Bugs herumschlagen. Wer die Serie auf ihrem Zenit erleben möchte, sollte also eher zum Vorgänger greifen als zu diesem vermasselten Neustart.

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