Erst Anfang des Jahres wurde bekannt, dass sich Activision Blizzard und Bungie voneinander trennen. Jetzt äußert sich Coddy Johnson, Präsident und Chief Operating Officer von Activision, zu den Ereignissen. Ihm zufolge waren die schlechten Verkaufszahlen von Destiny 2 Grund für den Abschied.
Die Trennung an sich, so führte Johnson zunächst aus, verlief in beiderseitigen Einvernehmen. Es gab keine Streitigkeiten zwischen dem Entwickler-Studio und dem Publisher, da man diesen Schritt bei Activision Blizzard für die richtige Entscheidung hält, von der beide Firmen profitieren werden.
So einigten sich Activision und Bungie ursprünglich: Im Jahr 2010 unterschrieben die beiden Firmen einen Publishing-Vertrag für die Destiny-Reihe. Der sollte 10 Jahre dauern. Damit wäre er im Jahr 2020 ausgelaufen. Im Rahmen dieser Einigung behielt Bungie zudem alle Rechte an der Franchise.
Deswegen trennte man sich schon 2019: Weil die Destiny-Serie hinter den finanziellen Erwartungen zurückblieb, wollte Activision Blizzard die Zusammenarbeit beenden. Bereits Ende letzten Jahres erklärte die Firma, dass das Spiel nicht so erfolgreich ist, wie gehofft.
Destiny 2 verschlang Geld und Ressourcen
Bei einer Bestandsaufnahme für das Jahr 2019 merkte der Publisher, dass Destiny kein treibender Faktor für die Einnahmen des Jahres werden würde. Und das obwohl Activision weitere Studios abstellte, um Bungie bei der Entwicklung von weiteren Inhalten zu helfen.
Destiny hatte also nicht nur Probleme, genügend Geld zu erwirtschaften, sondern nahm auch zusätzliches Personal in Anspruch. Das wird im Rahmen einer Übergangsphase auch noch eine Zeit lang so bleiben. Auch in Zukunft werdet ihr Destiny 2 zudem über den Battle.Net-Launcher beziehen und Support über diesen erhalten.
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