Alien: Blackout angekündigt - Selbe Hauptfigur, aber kein Nachfolger zu Alien: Isolation, nur für Mobile

Das Alien ist aus dem Sack: Alien: Blackout erscheint nur für Handys, bringt jedoch die Heldin aus Alien: Isolation zurück. Ein direkter Nachfolger ist es aber nicht.

von Dimitry Halley, Elena Schulz,
09.01.2019 15:50 Uhr

Alien: Isolation bekommt nur einen geistigen Nachfolger mit Alien: Blackout, kein echtes Sequel. Alien: Isolation bekommt nur einen geistigen Nachfolger mit Alien: Blackout, kein echtes Sequel.

Update vom 9. Januar 2019, 15:50: Alien: Blackout und Alien: Isolation teilen sich Amanda Ripley, die Tochter von Film-Heldin Ellen Ripley, als Protagonistin. Viele vermuteten in Blackout deshalb einen Nachfolger. Das hat die PR-Agentur FortySeven hinter dem Spiel jetzt aber dementiert. Blackout ist weder ein Sequel, noch ein Prequel zu Alien: Isolation, sondern erzählt eine unabhängige Geschichte mit der selben Heldin.

Konkrete Infos dazu, ob Blackout damit zum Kanon des Alien-Universums gehört oder nicht, gibt es bislang nicht. Blackout erscheint zwar nur für iOS und Android, es ist aber noch ein weiteres Alien-Spiel angekündigt worden. Der MMO-Shooter von Cold Iron Studios wird für PC, PS4 und Xbox One veröffentlicht.

Ursprüngliche Meldung: Wer ausschließlich auf dem PC zockt, könnte auf folgende Neuigkeit vielleicht ein wenig enttäuscht reagieren: Alien: Isolation bekommt endlich eine Fortsetzung - allerdings nur für mobile Plattformen. Nachdem wir von Alien: Blackoutbereits in mehreren Teasern gehört haben, kennen wir jetzt deutlich mehr Details zum 2019 erscheinenden Spiel.

  • Alien: Blackout spielt zeitlich zwischen den Filmen Alien und Aliens.
  • Ihr schlüpft wie in Isolation in die Haut von Amanda Ripley, der Tochter von Filmheldin Ellen Ripley.
  • Das Spiel bietet sieben Level.
  • Man kämpft auf einer Raumstation der Weyland-Yutani-Corporation ums Überleben, logischerweise gegen das mörderische Alien.
  • Rein spielmechanisch bedient man offenbar eine interaktive Karte, manipuliert Kameras, Motion Tracker und andere Gadgets, um die eigene Crew zu schützen.
  • Das Spiel erscheint irgendwann 2019 für Android- und iOS-Geräte.

Neben der gleichbleibenden Heldin erbt Blackout allem Anschein nach eine weitere Tugend von Alien: Isolation: Es setzt eher auf atmosphärischen Grusel, vermeidet wilde Ballereien, sondern verlangt von Spielern, das tödliche Alien auszutricksen.

Neue Alien-Offensive

Warum ist das wichtig? Alien: Isolation erfüllte 2014 die Träume vieler Sci-Fi-Fans. Es bot eine Horror-Erfahrung, die tatsächlich den Grusel des ersten Alien-Films stimmig in einem Spiel aufgreift. Ihr flieht vor der mörderischen Bestie, müsst clever vorgehen, statt stumpf zu ballern.

Warum der Vorgänger ein so großer Hit war: Alien: Isolation im GameStar-Test

Bis heute gilt Isolation als einer der besseren Horror-Titel der aktuellen Konsolen-Generation. Seit Jahren wartet man auf eine Fortsetzung. Alien: Blackout knüpft wohl zumindest an die Geschichte an. Amanda Ripley begibt sich auf die Suche nach der Nostromo, dem legendären Schiff, auf dem der erste Alien-Film 1979 stattfand.

Der Mobile-Titel ist Teil einer größeren Initiative rund um Amanda Ripley: Unter dem Label »Read. Play. Watch.« sollen ab Januar 2019 mehrere Projekte ins Rollen geraten, die sich um die Verwandte der Ur-Ripley drehen. Das klingt so, als könnten wir uns neben dem Spiel auch auf Comics oder Bücher, (Kurz-) Filme und andere Alien-Inhalte einstellen.

Quelle:3DGO.com

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