Am 23. April erscheint mit Verheißung des Vulkans der erste richtig umfangreiche DLC für Anno 117 und bringt die größte Insel der Seriengeschichte ins Spiel. Doch ihr müsst an dem Tag kein Geld ausgeben, um in eurem römischen Inselparadies etwas Neues zu erleben. Denn am selben Tag wird auch das große Update 1.5 veröffentlicht.
Jetzt hat Ubisoft Mainz auch enthüllt, mit welchen Verbesserungen Fans des Aufbauspiels rechnen können. Darunter ist eine ganze Reihe an Highlights! Denn die Entwickler gehen gleich mehrere Probleme an, über die sich die Fans schon seit Release auslassen.
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Anno 117: Pax Romana – Die Verheißung des Vulkans hat einen Release-Termin und zeigt auch erstmals Gameplay
Die Highlights von Patch 1.5
Der passive Handel
Schon früh ist den Spielerinnen und Spielern von Anno 117 aufgefallen, dass in dem Aufbauspiel der passive Handel ziemlich mächtig ist. Damit war es möglich, die Versorgung einer Insel nahezu vollständig auszulagern. Was eigentlich nicht der Sinn dahinter sein sollte. Das ändert sich wohl mit Update 1.5. Folgende Änderungen werden am passiven Handel vorgenommen:
- Rivalen/Händler verkaufen nur noch Waren, die sie tatsächlich auf Lager haben.
- Rivalen zahlen nun denselben Preis wie Händler.
- Rivalen/Händler haben ab der Mitte des Spiels weniger Handelsbudget.
- Waren haben höhere Handelspreise.
Damit sollte es schwieriger sein, die Warenversorgung auf den passiven Handel zu verlagern. Allerdings ist es möglich, das weiterhin zu machen. Ihr könnt in den Optionen zwischen dem neuen und dem alten Handel-Balancing wechseln.
Der Wortfilter
Ein weiteres bekanntes Ärgernis betraf in Anno 117 den Wortfilter. In den sozialen Medien machte sich die Community häufig darüber lustig, was alles im Spiel rausgefiltert wird. Schließlich waren gerade lateinische Begriffe davon betroffen, obwohl es ein Spiel im antiken Rom sein soll.
Dieser enorm strenge Wortfilter wird jetzt drastisch abgeschwächt. Die Lösung besteht darin, dass der Filter nicht mehr bei euch selbst greift. Ihr könnt euren Inseln und Spielfiguren also die obszönsten Namen geben, die euch einfallen. Für euch wird das nicht mehr ausgeblendet. Für alle anderen in einer Multiplayerrunde allerdings schon.
Die Handelsrouten
Auch das Menü für die Handelsrouten sorgte nach Release bei den Spielern für Frust. Vor allem, da hier einige Features fehlten, die es in Anno 1800 noch gab. Der neue Patch schafft Abhilfe und ergänzt gleich mehrere neue Möglichkeiten:
- Ihr könnt Handelsrouten direkt bei der Erstellung einer Gruppe zuweisen.
- Ihr könnt Handelsrouten direkt bei der Erstellung umbenennen.
- Ihr könnt durch Drücken der Umschalttaste alle freien Plätze eines Schiffs mit der selben Ware auffüllen.
- Wenn ihr mit der Maus über eine Route fahrt, wird auf der Minimap sofort die Fahrlinie des Schiffes angezeigt.
- Im Handelsroutenmenü wird auf der Karte nicht nur angezeigt, wie viele Waren auf jeder Insel verfügbar sind, sondern auch, wie viele Produktionsgebäude dort schuften.
Was sich sonst noch ändert
Das ist bislang nur ein erster Ausblick auf das gesamte Update. Die vollständigen Patch Notes sollen am Mittwoch folgen. Wir kennen aber noch ein paar weitere Details, die das Spiel dann verbessern sollen:
- Es können nun auf mehreren Inseln Amphitheater-Events gleichzeitig stattfinden.
- Ihr könnt Wettereffekte wie den Regen in Albion abschalten – auch der Ascheregen aus Verheißung des Vulkans kann deaktiviert werden.
- Wer einen der Piraten bezwingt, bekommt als Belohnung jetzt Ruf beim Kaiser.
- Die Ressourcenmarkierungen am unteren Bildschirmrand können entfernt oder ersetzt werden.
Das Update erscheint am 23. April um 11 Uhr – zusammen mit dem DLC. Die Fans zeigen sich nach dieser ersten Aussicht sehr zufrieden. Kein Wunder, immerhin geht das Team mit dem Patch sehr konkret auf das Feedback aus der Community ein. Was noch fehlt, ist, welche Bugs das Update fixt. Aber auch hier versprechen die Entwickler eine Menge Fortschritte.
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