Battlefield 2042 kündigt radikalen Umbau seiner Maps an

In einem ausführlichen Blog-Post erklärt EA, wie bestehende Maps verändert werden sollen. Außerdem dürften neue Karten kleiner ausfallen.

von Stephanie Schlottag,
03.03.2022 11:12 Uhr

Es wird bei Twitter und Co. zunehmend still um Battlefield 2042, das mit ständig weiter sinkenden Spielerzahlen kämpft und wichtige Updates mehrmals verschieben musste. Doch EA betont, dass man nicht aufgeben wolle – unter anderem beim viel kritisierten Map-Design.

Ein ausführlicher Blog-Post erklärt, welche Probleme man erkannt hat und an welchen Lösungen gerade gearbeitet wird. Außerdem gibt es schon einen kleinen Ausblick auf kommende Maps, die nicht die gleichen Fehler wiederholen sollen. Für viele enttäuschte Fans kommt das wohl zu spät:

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Wie die Maps verbessert werden sollen

EA nennt folgende fünf Hauptprobleme der Maps, an denen sich die Community besonders stört:

  • Die Laufwege auf den Maps sind zu lang
  • Mit 128 Spielern herrscht oft zu viel Chaos
  • Zu viel offenes Gelände führt zu frustrierenden Abschüssen auf weite Distanz
  • Die Pfade zu Zielobjekten sind unklar
  • Zu wenig Deckung zwischen Objectives

Zu manchen dieser Probleme sind schon konkrete Lösungen geplant, aber EA bittet ausdrücklich um weitere Ideen von euch, den Spielern. Die könnt ihr hier abgeben: Der Link führt euch zur Feedback-Sammlung von EA.

Welche Maßnahmen sind geplant?

Laufwege: Durch das Verschieben von Spawn-Punkten in der Basis und Flaggen sollen einige zu langen Strecken verkürzt werden. Insgesamt sollt ihr mehr Zeit mit Kämpfen als mit Joggen verbringen.

Breakthrough: EA denkt laut darüber nach, die Spielerzahl von 128 auf 64 zu verringern, damit es weniger chaotisch und intensiv zugeht. Eine weitere Möglichkeit sei es, weniger Fahrzeuge bereitzustellen. Man habe gute Erfahrungen mit dem 64-Spieler-Modus vor Weihnachten gesammelt und warte jetzt das Feedback der Spieler ab.

Deckung: Bisher seid ihr in vielen Gebieten leichte Beute für Scharfschützen, weil ihr euch nirgendwo verstecken könnt. Oft sind sogar mehrere Flanken auf einmal völlig offen. Dagegen will EA mehr Deckung platzieren – auch damit Kämpfe auf mittlere und kurze Entfernung wichtiger werden.

Wie die angekündigte Überarbeitung aussehen könnte, zeigen diese Konzeptbilder:

Kaleidoskop: Breakthrough Derzeit sei dieses Gebiet unfair gegenüber den Angreifern, sagt EA.

Kaleidoskop: Conquest Hier sei man unzufrieden mit der zu geringen Anzahl an Deckungen.

Allerdings solltet ihr euch noch auf eine längere Wartezeit einstellen, bis die Änderungen im Spiel auftauchen. Im Post heißt es dazu:

Die Pläne, die wir hier vorstellen, werden einiges an Entwicklungszeit brauchen, also wollen wir euch transparent mitteilen, dass nicht all diese vorgeschlagenen Änderungen zeitgleich auf allen Maps umgesetzt werden. (…) Wir beginnen mit den Karten, die eine Überarbeitung am dringendsten nötig haben. Unser derzeitiger Fokus liegt auf Verbesserungen für Kaleidoskop, sowohl in Conquest als auch Breakthrough.

Die Änderungen an der Stadt-Map sollen während Season 1 eingebaut werden. Die startet laut aktuellen Plänen im Sommer 2022 – schon März wäre zu spät gewesen, findet Battlefield-Experte Dimi:

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Kolumne

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Was ist mit zukünftigen Maps?

Laut EA wolle man bei neuen Maps die genannten Fehler vermeiden. Eine wichtige Lektion sei, dass größere Karten nicht unbedingt mehr Spielspaß bedeuten. Daher sollen kommende Maps kompakter ausfallen als die Launch-Gebiete. Auch über grundsätzliche Design-Entscheidungen wie das Layout der Karten und die Anzahl der verfügbaren Flug- und Fahrzeuge soll überdacht werden.

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Ende März soll es dann eine weitere offizielle Nachricht geben, nachdem das Feedback von Spielern ausgewertet wurde. Das schreibt Community Lead Freeman, der Autor des Posts. Man sei »den Fans dankbar für ihre Unterstützung nach dem Launch«.

Falls ihr euch fragt, wo eigentlich das angekündigte Scoreboard-Update bleibt: Der Patch wurde nochmals verschoben. Immerhin gibt es dafür weitere Details zum Inhalt.

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