Battlefield 5 ermöglicht ab September Private Games, reine Rush-Server möglich

Battlefield 5 startete ohne private Server. Ab Herbst wird RSP allerdings endlich durch eine Private-Games-Funktion ersetzt, sodass Spieler ihre eigenen Matches aufsetzen können – auch mit Spielmodi wie Rush, Grind oder Final Stand.

von Philipp Elsner,
09.07.2019 12:15 Uhr

Server mit Rush 24/7 werden mit den Provate Games ab September endlich möglich.Server mit Rush 24/7 werden mit den Provate Games ab September endlich möglich.

Zum Launch gab es in Battlefield 5 kein RSP-Programm ("Rent a Server"), mit dem Fans ihre eigenen Server mieten und verwalten konnten, um z.B. private Matches aufzusetzen. Das soll sich im September ändern, wenn private Spiele endlich als neues Feature eingeführt werden.

»Privat Games« ist das Nachfolgemodell von RSP und umfasst im Prinzip die gleichen Funktionen: Auf gemieteten Servern stehen die nötigen Admin-Tools zur Verfügung, um die Matches nach den eigenen Vorstellungen anzupassen.

Rush als permanenter Modus

Wie BF5-Designer Niklas Astrand via Twitter erklärt, kann man auf den privaten Servern auch die ansonsten temporären Spielmodi einstellen: »In BF5 sind die weltweit populärsten Spielmodi stets aktiviert und der Rest (neue und alte Modi) wird regelmäßig durchrotiert. Wenn private Spiele veröffentlicht werden, stehen den Server-Admins alle Modi zur Verfügung.«

Es wird also ab September möglich sein, über private Server die eigentlich temporären Event-Spielmodi wie Outpost, Grind, Rush oder Fortress dauerhaft zu spielen.

Astrand schreibt, dass sogar Final Stand eine Option sein wird - der Modus wird kaum gespielt, weil er lediglich als Tiebreaker bei einem Unentschieden in Grand Operations dient.

Regeln & Funktionen

Ansonsten wird es im Private-Games-Programm die meisten gängigen Admin-Tools geben, mit denen man die Spielregeln festlegen kann. Kartenrotation, Spielerzahl, verfügbare Klassen und Waffen, Friendly Fire, Fahrzeug-Spawns und Ticketanzahl gehören zu den Einstellungsoptionen.

Ende des Jahres geht in BF5 der Pazifik mit 3 Japan-Maps an den Start. Ende des Jahres geht in BF5 der Pazifik mit 3 Japan-Maps an den Start.

Außerdem kann der Besitzer eines Servers auch Moderatoren verwalten, VIPs ernennen und natürlich Spieler bannen. Für bestimmte Features wird es vorgefertigte Presets geben, wie eine Infantry-Only-Option oder Vanilla-BF5.

Unterschiede zum RSP

Mit dem Namen ändern sich auch ein paar andere Aspekte. Die Grundversion der privaten Server wird kostenlos und frei zugänglich sein - es kann also grundsätzlich jeder einen eigenen Server gratis aufsetzen. Für Zusatzfunktionen fallen allerdings Kosten an. Welche das im Detail sind, ist derzeit aber noch nicht bekannt.

Einmal erstellte private Server bleiben außerdem nur so lange aktiv, wie sich Spieler darauf befinden. Sobald keine Spieler mehr aktiv sind, wird der Server aufgelöst. Es werden also nicht mehr private Lobbys ohne Teilnehmer im "Leerlauf" weiter betrieben. Server-Einstellungen können aber lokal gespeichert werden.

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