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Ex-Castlevania-Entwickler veröffentlichen richtig gutes Action-Rollenspiel, das leider floppt - und der Publisher benennt klare Gründe dafür

Das Action-Rollenspiel Blades of Fire blieb trotz positiver Kritiken hinter den Erwartungen zurück. Schuld soll die Übersättigung mit neuen Releases sein.

Der Publisher hinter Blades of Fire zieht ein ernüchterndes Fazit zum neuen Action-Rollenspiel. Der Publisher hinter Blades of Fire zieht ein ernüchterndes Fazit zum neuen Action-Rollenspiel.

Ein schickes Action-Rollenspiel mit Anleihen von God of War und diversen Soulslikes klingt erstmal nach einem vielversprechenden Titel, gerade wenn Profis wie Mercury Steam (Castlevania) daran werkeln. Und tatsächlich kam Blades of Fire bei Spielern und Kritikern keineswegs schlecht weg.

Trotzdem soll das Spiel weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein. Digital Bros - die Muttergesellschaft von Publisher 505 Games - nennt nun die Gründe dafür.

Tolles Spiel, schlechte Verkaufszahlen?

Blades of Fire ist kein Ausnahme-Hit. Wir vergaben im GameStar-Test eine solide 75 und auch bei Metacritic steht das Action-Rollesnpiel je nach Plattform zwischen 71 und 73 Punkten. Allerdings suggeriert das immer noch ein gutes Spiel und keinesfalls einen Flopp.

Trotzdem zeigt sich Digital Bros in einer Pressemitteilung sehr pessimistisch und prognostiziert finanzielle Einbußen für die Jahre 2024 bis 2025 im Vergleich zum Vorjahr. Schuld soll eben die Performance von Blades of Fire sein, die die Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Auch Gründe dafür nennt das Unternehmen. So sei der Videospielmarkt schlichtweg mit neuen Releases übersättigt. Das führe zu selektiv kaufenderen Kunden und einem schwierigeren, sehr kompetitiven Umfeld. Dadurch sei es deutlich fordernder geworden, Prognosen abzugeben oder neue Titel zu etablieren.

Video starten 4:44 Blades of Fire: Nach dem Kämpfen schmieden wir uns einen neuen Speer namens Piekstar

So sei es deutlich schwieriger als früher, Spieler für nicht bereits etablierte Marken zu begeistern - selbst mit positiven Presse- und Spielerstimmen.

Im direkten Umfeld zu Blades of Fire erschien etwa ein Tainted Grail: The Fall of Avalon (GameStar-Wertung: 83), Elden Ring: Nightreign (GameStar-Wertung: 71), Death Stranding 2 (GameStar-Wertung: 85) oder sogar vom gleichen Publisher Wuchang: Fallen Feathers (GameStar-Wertung: 87). Da all diese Spiele Gameplay-Parallelen aufweisen, könnten sie bei manchen Spielern durchaus in direkter Konkurrenz mit Blades of Fire gestanden haben.

Wie spielt sich Blades of Fire?

Zumindest auf dem PC könnte auch der exklusive Release im Epic Store eine Rolle gespielt haben, da viele Spieler aktuellen Zahlen nach immer noch Steam den Vorzug geben. Sonst ist das Action-Rollenspiel auch für PS5 und Xbox Series verfügbar. Wollt ihr dem Rollenspiel eine Chance geben, könnt ihr das kostenlos über eine im Epic Store verfügbare Demo tun.

In einer düsteren Fantasywelt hat eine böse Königin alle Waffen in Stein verwandelt und sie damit unbrauchbar gemacht - bis auf die Schwerter ihrer treuen Leibgarde. Ihr müsst also eure eigene Ausrüstung schmieden, um die böse Herrscherin zu entthronen. Was ihr an Waffenart und Material wählt, wirkt sich dann direkt auf die Werte im Kampf aus. Auch im Gefecht kommt es auf Details an: Hier visiert ihr einzeln Körperteile und Schwachpunkte an.

Alles zu den Spielmechaniken lest ihr in unserem ausführlichen Test:

Insgesamt kommt Blades of Fire bei uns gut weg, gerade was das Weltendesign, den Soundtrack oder eben Kampf- und Gegnerdesign angeht. Allerdings fühlt sich ausgerechnet das Schmiedesystem etwas umständlich und nach einer Weile dröge an und die anspruchsvollen Kämpfen können auch schon mal etwas frustig werden.

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