Bloodborne für PC? Gerüchte halten sich hartnäckig, jetzt wird erneut spekuliert

Lange mussten Soulslike-Fans warten, nun könnte einer von From Softwares beliebtesten Titel endlich seinen Weg von der Konsole auf den PC finden.

von Jonas Hellrung,
05.06.2020 11:32 Uhr

Womöglich dauert es nicht mehr lange, bis Bloodborne seinen Weg von der Konsole auf den PC findet. Womöglich dauert es nicht mehr lange, bis Bloodborne seinen Weg von der Konsole auf den PC findet.

Kommt das beste Soulslike endlich für PC? Bereits seit dem Release von Bloodborne im Jahr 2015 stellen sich Fans von From Softwares bockschweren Action-RPGs diese Frage. Wenn man einigen Insidern glauben mag, könnte es nun endlich so weit sein.

Denn aktuell häufen sich die Gerüchte um einen Port des Spiels, das bei vielen Fans ganz oben im Ranking der Spiele des japanischen Entwicklers steht. Wir klären, was an den Spekulationen dran ist und fassen für euch alle relevanten Infos zusammen.

Das sagen die Insider

Angebliche Leaks und Gerüchte zu einer PC-Version von Bloodborne gibt es bereits seit Jahren. Diese neuen sind aber durchaus glaubwürdig, und auch weitere Faktoren lassen eine Ankündigung des Ports wahrscheinlich erscheinen. So äußerte sich der Branchen-Insider Wario64 auf Twitter so:

"Ihr könnt Bloodborne auf dem PC mit PlayStation Now spielen... oder ihr wartet noch ein bisschen."

Auch eine weitere bekannte Insiderin äußerte sich zu den Gerüchten. Sloth Mom veröffentlichte zunächst einen Tweet zu einer vermeintlichen Bestätigung des Ports. Dabei verwies sie auf die Kommentare, in denen sie eine ganze Kette an Tweets zu den aktuellen Ausschreitungen in den USA und Links zu Hilfsorganisationen vorbereitet hatte, um Aufmerksamkeit für das Thema zu erwecken.

Am Ende des Threads veröffentlichte sie aber diese Nachricht, die außerdem von Wario64 retweeted wurde:

"[...] Ja, Bloodborne WIRD für den PC kommen, eine sehr glaubwürdige Quelle hat es mir bestätigt, und ich habe sehr viel Vertrauen in die Firma, die sich um den Port kümmert, ihr werdet nicht enttäuscht sein. Es passiert wirklich."

Kümmert sich also gar nicht From Software um den Port? So könnte man den Tweet von Sloth Mom zumindest interpretieren. Immerhin wäre es nicht allzu unüblich, dass ein Entwickler die Verantwortung eines Ports an ein anderes Team überträgt. Am wahrscheinlichsten sind hier wohl QLOC oder Virtuos, die bereits das Remaster des ersten Dark Souls auf PC, PS4 und Xbox One bzw. der Nintendo Switch zu verantworten haben.

Im Rahmen eines weiteren Leaks berichtete RespawnFirst außerdem bereits vor einigen Wochen, ein anonymer Insider habe ihnen »in einer privaten Gruppe« die Entwicklung eines Bloodborne-Ports bestätigt. Das Spiel soll ihm zufolge in zehn bis zwölf Monaten erscheinen. Doch auch der Leaker war sich dabei nicht zu 100 Prozent sicher und sagte, man solle lieber auf offizielle Neuigkeiten warten.

Interessant ist besonders die Aktualität dieser Gerüchte. Denn genau heute sollte Sonys Event zur PlayStation 5 stattfinden, bevor es aufgrund der aktuellen Proteste in den USA verschoben wurde. Es scheint also mehr als wahrscheinlich, dass auch der Publisher eine heutige Ankündigung vorbereitet hatte. Somit scheint auch ein Port für die PlayStation 5 oder gar ein Sequel zum RPG-Erfolg nicht mehr außer Reichweite.

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Sony schwächt die Exklusivität ab: Denn in letzter Zeit wurden bereits einige ehemalige Exklusivtitel der PlayStation 4 auch für andere Plattformen zugängig gemacht. Jüngstes Beispiel ist Horizon Zero Dawn, welches bereits für Steam bestätigt wurde. Auch das Remake zu Crash Bandicoot wurde bereits auf der Nintendo Switch veröffentlicht, außerdem soll auch Death Stranding ebenfalls für den PC kommen. Ein Bloodborne-Port scheint also gerade aufgrund der Bleibtheit des Spiels nicht völlig aus der Luft gegriffen zu sein.

Dennoch sollte man immer skeptisch bleiben! Aktuell sieht es zwar sehr wahrscheinlich aus, ohne ein offizielles Statement der Entwickler haben wir aber noch keine Bestätigung. Allerdings ist Sony nicht das einzige Team, dass sich mit Leaks zu seinen Plänen herumschlagen muss. So tauchte neulich etwa vermeintliches Gameplay zu Call of Duty 2020 auf, das die Anküdigung des neuesten Titels vorwegnehmen könnte.

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