Fazit der Redaktion
Tillmann Bier
Es ist wirklich schade, dass aus dem Borderlands-Film nicht mehr geworden ist. Manchmal kann man durchaus erahnen, dass der Streifen deutlich unterhaltsamer und witziger hätte werden können, aber man an einigen Stellen einfach falsch abgebogen ist.
Am schmerzhaftesten ist das für mich bei den Figuren zu spüren, denen ihre skurrile und abgedrehte Art, ihre Konflikte und ihre Widersprüchlichkeit aus dem Original fehlen. Lilith, die im einen Moment Banditen vaporisiert und dann ungeschickt versucht, mit Roland zu flirten. Tina, die eine Teeparty für ihre Kuscheltiere veranstaltet und gleichzeitig einen Banditen foltert.
Schade ist es natürlich auch, dass der Film nicht so einen genialen Bösewicht wie Handsome Jack auffährt. Stattdessen bekommen wir Atlas, der bei weitem nicht so viel Charakter mitbringt, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass er nur drei Mal überhaupt zu sehen ist.
Trotz allem habe ich Borderlands ein wenig genossen, auch wenn ich mich kaum traue, das zu sagen. Pandora zu besuchen, Claptrap herumrasen zu sehen und den Auftritt einer Sirene zu erleben, hat doch irgendwie Spaß gemacht. Ich wünschte nur, man hätte aus diesen Elementen einen wirklich guten Film gemacht.
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