Call of Duty: Modern Warfare holt viele MW-Entwicklerveteranen zurück

CoD 2019 heißt schlicht Call of Duty: Modern Warfare und kommt von Infinity Ward, den Machern der MW-Subserie. Und viele Entwickler von damals sind nach ihrer Zeit bei Respawn wieder zurück.

von Philipp Elsner,
24.05.2019 18:10 Uhr

Mit Ghosts und Infinite Warfare konnte Infinity Ward nicht an den Erfolg der MW-Serie anknüpfen.Mit Ghosts und Infinite Warfare konnte Infinity Ward nicht an den Erfolg der MW-Serie anknüpfen.

Seit 2012 wird Call of Duty im Drei-Jahre-Zyklus entwickelt: Treyarch (Black-Ops-Serie), Sledgehammer Games (CoD WW2) und Infinity Ward (Ghosts, Infinite Warfare) wechseln sich ab. 2019 ist wieder Infinity Ward mit Call of Duty: Modern Warfare an der Reihe, allerdings in einer so starken Aufstellung, wie schon seit vielen Jahren nicht mehr.

Denn 2010, kurz nach dem Release von Call of Duty: Modern Warfare 2, verließen die beiden Studio-Köpfe Jason West und Vince Zampella das Unternehmen wegen einem Streit mit Publisher Activision Blizzard. Sie gründeten Respawn und viele kreative Köpfe von Infinity Ward folgten ihnen dorthin. Zusammen entwickelten sie Titanfall und Titanfall 2, gefolgt von Apex Legends.

Die MW-Veteranen sind wieder da

Im Mai 2018 wurde jedoch bekannt, dass viele dieser Entwickler Respawn wieder verlassen hatten und zurückgekehrt waren zu ihrem alten Studio Infinity Ward - um dort an CoD 2019 zu arbeiten.

Viele der Rückkehrer sind äußerst erfahrene Entwickler, die maßgeblich am Erfolg der früheren CoD-Titel in den 2000er-Jahren beteiligt waren. Darunter sind:

  • Geoffrey Smith: Der Level-Designer startete seine Karriere mit Karten für Counter-Strike und arbeitete von 2005 bis 2010 bei Infinity Ward. Bekannt wurde er vor allem durch seine legendären Maps für Modern Warfare wie Backlot, Crash, Strike und Vacant und MW2-Maps wie Invasion, Karachi oder Favela. Bei Respawn war Smith Lead Designer für Titanfall-Maps.
  • Joel Emslie: Der erfahrene Designer startete seine CoD-Karriere bereits 2004 bei Infinity Ward und arbeitete dort an Call of Duty 2, CoD 4: Modern Warfare und MW2 als Lead Character Artist. Nach seinem Wechsel zu Respawn wurde er Art Director und verantwortlich für die Gestaltung der Titans, Waffen und Uniformen in Titanfall 1 und 2. Nun ist er in der gleichen Funktion zurück bei Infinity Ward.
  • Mark Grigsby: Der Experte für Visual Effects und Animation arbeitete von 2005 bis 2009 bei Infinity Ward an Call of Duty 2, Modern Warfare und MW2 mit. Nach seinem Wechsel zu Respawn übernahm er die Rolle des Lead Animator für Titanfall und Titanfall 2. Als Animation Director ist er jetzt wieder zurück bei Infinity Ward.

Zusammen mit den Ex-Infinity-Ward-Entwicklern, wechselten auch einige andere Respawn-Mitarbeiter zum CoD-Studio. Der Environment Artist Joshua Dunnam gestaltete einige der bekanntesten Umgebungen aus Titanfall (Fracture, Corporate, Airbase) und Singleplayer-Level in Titanfall 2.

Der Titanfall-Producer Dom McCarthy übernimmt die Rolle als Producer für Call of Duty 2019 bei Infinity Ward. Ebenfalls neu mit an Bord ist Ranon Sarono, der sich unter dem Namen Hyper3D mit irrwitzigen Waffen- & Nachladeanimationen auf Youtube einen Namen gemacht hat und für Apex Legends fast alle Bewegungsabläufe aus der Ego-Perspektive schuf.

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Update vom 24. Mai 2019: Wir haben diesen Artikel aktualisiert und um dem Namen des neuen CoD ergänzt, nachdem bekannt wurde, dass das Spiel Call of Duty: Modern Warfare heißen wird.

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