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Seite 6: Call of Duty: Black Ops 2 im Test - Voll ins Schwarze

Stellung und Multi-Team

Bei den Spielmodi ist Black Ops 2 größtenteils traditionell. Wir kennen die meisten Varianten aus früheren Call of Duty-Teilen: Team-Deathmatch, Capture the Flag, Herrschaft, Sprengkommando und so weiter. Und unter dem Reiter »Party-Spiele« hat Treyarch die Modi zusammengefasst, die wir aus dem ersten Black Ops noch als Wettspiele kannten, um mehr CoD-Dollar zu verdienen. Wir müssen also nicht ohne »Eine im Lauf« oder »Stock und Stein« auskommen.

Boxenstopp zu Black Ops 2 9:54 Boxenstopp zu Black Ops 2

Der einzige neue und dann auch wieder gar nicht so neue Modus nennt sich Stellung. Das ist im Kern eine Mischung aus Herrschaft und Hauptquartier: Das Spiel weist nacheinander Bereiche auf der Karte aus, die die Teams erobern und von Gegnern frei halten müssen. Dafür hagelt’s Punkte. Nach Ablauf einer überschaubaren Zeit geht’s weiter zum nächsten Bereich.

Mit der entsprechenden Punkteserie dürfen wir uns Hilfe an die Seite holen, wie etwa dieses Geschütz. Mit der entsprechenden Punkteserie dürfen wir uns Hilfe an die Seite holen, wie etwa dieses Geschütz.

Und dazu gibt’s jetzt noch die Multi-Teamspiele, in denen drei Mannschaften à drei Spieler in bekannten Modi gegeneinander antreten. Macht genau so viel Spaß wie der Rest der Spielvarianten auch. Wobei - gerade die Deathmatch-Varianten kranken noch immer an dem gleichen alten Problem der Serie. Die Spawnpunkte können einen an den Rand der Verzweiflung treiben. Wie oft wir schon fast schon in der Knarre eines Gegners wieder in eine Partie eingestiegen sind! Oder wie oft uns das Spiel einen Rivalen direkt in unserem Rücken wieder hat einsteigen lassen! Unzählbar! Es mag unglaublich klingen, aber das löst der Mehrspieler von Medal of Honor: Warfighter deutlich besser.

Verwirrung, auch auf den Ohren

Ein weiterer Punkt, der uns an Black Ops 2 nicht hundertprozentig schmeckt: das Mapdesign. Treyarchs neuste Vision von einem fetzigen Mehrspieler findet fast nur noch auf kleinteilig verwinkelten und somit über viele Partien hinweg auf anfänglich verwirrenden Karten statt. Die schönen und klaren Mischungen aus offenen Arealen und gut platzierten Gebäuden, wie wir sie aus dem ersten Black Ops kennen, fehlen. An ein Array, Grid, WMD oder Hanoi kommt keine der neuen Karten heran. Und wer gerne die Scharfschützenknarre auspackt, findet in Black Ops 2 nur ganz wenige brauchbare Positionen.

Kino Genau wie schon in Black Ops können wir uns auch in Black Ops 2 unsere Partien im Kino als Replays aus jeder x-beliebigen Perspektive anschauen, daran rumschneiden und so coole Filmchen erstellen.

CoD-Casting Das neue Cod-Casting ist auf Spiel-Analyse ausgelegt. Man kann sich Partien aus jeder beliebigen Perspektive anschauen, sogar über eine Minimap.

Die vielen Winkel, Ecken und schmalen Passagen, aus denen die Karten von Black Ops 2 zusammen gebaut sind, erfordern umso mehr, dass man sich über die Ohren orientieren kann. Höre ich da Schritte? Nähert sich ein Feind? Wenn ja, von wo? Die Fragen lässt Black Ops 2 größtenteils unbeantwortet, denn eine Ortung von Feinden über den Sound ist nach unseren Erfahrungen fast unmöglich. Irgendwas scheint mit der Abmischung schief gelaufen zu sein, Schritte oder Nachladegeräusche sind im Vergleich zu den anderen Serienteilen viel zu leise geraten.

Black Ops 2 bleibt in Sachen Multiplayer trotz des traditionell hohen Spieltempos und der sinnvollen Neuerungen etwas hinter unseren Erwartungen: fehlender Serverbrowser, teils zu verwinkeltes Mapdesign, die schlaffe Soundabmischung ohne echte Ortungschance und die mittlerweile altbackende Optik verwehren höhere Wertungsweihen.

Im neuen Modus »Stellung« markieren weiße Pfeile das einzunehmende Gebiet. Im neuen Modus »Stellung« markieren weiße Pfeile das einzunehmende Gebiet.

Nichtsdestotrotz zieht die Suchtspirale wieder an. In keiner anderen neueren Shooter-Serie findet man derart flotte sowie spannende Gefechte kombiniert mit einem solch motivierenden Freischaltsystem. Bis wir unsere perfekten Soldaten zusammengestellt haben, werden noch zig Partien zu spielen sein. Dann fehlen nur noch die richtigen Maps, aber da kommt ja hoffentlich noch was, wenn auch nur wieder gegen Extra-Kohle. Nun ja, wenn die Maps stimmen, geht der Spaß so richtig los.

Vier gegen Zombies

Im Paket von Black Ops 2 steckt auch noch ein umfangreicher Vierer-Koop-Modus, in dem man gegen Zombie-Wellen antritt. Ziel: so lange wie möglich zu überleben. Das kennt man so ähnlich schon aus dem Vorgänger, ist aber in Black Ops 2 noch um einiges umfangreicher geraten. Und außerdem gibt’s einen Bus. Zumindest in der so genannten »Tranzit«-Variante. Hier starten wir an einer Busstation, erledigen dort die ersten Untoten-Wellen, sammeln die ersten besseren Waffen ein und steigen schließlich in einen Bus, der unsere unerschrockene Viererbande zum nächsten Hauptschauplatz bringt.

Call of Duty: Black Ops 2 - Screenshots vom Zombie-Modus ansehen

Dort warten dann noch bessere Waffen und Gadgets - und noch mehr Zombies. Oder auch mal Flammen, die aus Erdspalten nach den Spielern züngeln. Kurz: Die Zombiehatz wird nach und nach immer schwieriger und ist auf gut zusammen arbeitende Teams ausgelegt. Letzteres ist noch wichtiger im »Grief-Modus«, in dem zwei Gruppen gleichzeitig auf einer Karte gegen die modernden Horden antreten. Gewonnen hat die Mannschaft, die überlebt.

Wer keine Lust auf Koop hat, kann sich auch alleine den Untoten stellen, aber der eigentliche Reiz des Spiels liegt weniger im Zombie-Schnetzeln, als vielmehr im panischen Gekreische, im gemeinsamen Gelächter, Gefluche und Siegesgeheul von vier tapferen Spielern. Darum unsere Empfehlung: unbedingt mit Freunden angehen!

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