Cheatende Profis in PUBG - Bannwelle nach neuen Anti-Cheat-Maßnahmen erwischt auch 16 E-Sportler

Seit der Einführung einer neuen Anti-Cheat-Software in Playerunknown's Battlegrounds gab es eine neue Bannwelle, von der auch 16 Profispieler betroffen sind.

von Mathias Dietrich,
31.12.2018 08:09 Uhr

Eine neue Bannwelle in Playerunknown's Battlegrounds erwischte auch einige Profi-Spieler.Eine neue Bannwelle in Playerunknown's Battlegrounds erwischte auch einige Profi-Spieler.

PUBG hat bereits seit längeren mit einem Cheaterproblem zu kämpfen. Um dieses zu stemmen baute der Entwickler PUBG Corp anscheinend eine neue Anti-Cheat-Software ein, deren Effekt sich jetzt sehen lässt: 30.000 Betrüger verloren ihren Account. Unter denen sollen sich zudem 16 Profi-Spieler befinden.

PUBG Corp selbst nennt Änderungen an den Anti-Cheat-Maß?ahmen nur mit einer einzigen Zeile in den Patchnotes und erwähnte nicht, ein neues System zu nutzen. Es ist allerdings normal, dass sich die Entwickler bei solchen Dingen eher bedeckt halten. Seit neuesten wird offenbar ein bisher als unerkennbar angepriesener Radar-Hack von der Software bemerkt. Der erlaubte es den Nutzern, die Position anderer Spieler auf der Karte zu sehen.

Bans von Profis nur teilweise bestätigt

Wie viele Profis ihren Account verloren ist unbekannt. Bisher meldeten sich nur einige Mitglieder von Sans Domicile Fixe zu Wort und gaben ihre unlautere Spielweise zu. Gegen einen Spieler der Pittsburgh Knights hingegen ist derzeit eine offizielle Unteruschung im Gange.

Letztere äußerten sich bereits offiziell auf Twitter zu den Anschuldigungen:

"Ehrlichkeit und Integrität sind Grundwerte innerhalb der Knights-Organization. Cheaten in jedweder Art oder Form untergräbt nicht nur unser Team, sondern auch E-Sports als solches. Wir nehmen diesen VAC-Ban sehr ernst. Wir respektieren und unterstützen PUBG Corp in dieser Untersuchung vollständig. Wir arbeiten derzeit mit ihnen zusammen und erwarten eine Rückmeldung ihrer Ergebnisse."

Bis zum Abschluss der Untersuchungen darf das betroffene Mitglied an keinen weiteren Matches des Teams mehr teilnehmen.

Betrügereien helfen nur Online

Twitter-Berichten zufolge cheateten Sans Domicile Fixe (SDF) in den Online Qualifikationsmatches. Als sie dann gegen andere Teams im LAN antreten mussten, fielen sie sofort auf den letzten Platz zurück. Hier könnte man behaupten, dass die Fähigkeiten dieser Profi-Spieler unter dem Einsatz der Betrügereien litten.

Abseits dieser neuen Maßnahmen verzeichnet Playerunkown's Battlegrounds einen neuen Spieleranstieg. Das erste Mal seit Anfang des Jahres steigen die Zahlen wieder, nachdem sie im November unter eine Millionen gesunken sind. Dafür könnte unter anderem die neue Map Vikendi verantwortlich sein.

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