CoD: Modern Warfare - Meinung zu Season 2: Genau das Richtige!

Meinung: Die zweite Season von Call of Duty: Modern Warfare trifft bei Phil voll ins Schwarze. Denn sie markiert die Rückkehr vieler Klassiker aus Modern Warfare 2.

von Philipp Elsner,
10.02.2020 15:53 Uhr

SAS-Soldat Ghost ist mit Season 2 wieder im Dienst. SAS-Soldat Ghost ist mit Season 2 wieder im Dienst.

Während die erste Season von Call of Duty: Modern Warfare mit neuen Maps wie Vacant oder Crash viele Rückbezüge auf das erste Modern Warfare vorhanden waren, trumpft Season 2 konsequenterweise mit vielen Inhalten aus Modern Warfare 2 auf.

Da wäre zum Beispiel Rust - die Map, die man als "das geordnete Shipment" bezeichnen könnte und die schon 2009 mit ihrem kompakten Design, kurzen Laufwegen und intensiven Nahkämpfen punktete. Im Gegensatz zu Shipment arteten die Gefechte jedoch nicht in pures Chaos aus.

Der zentrale Turm, die Tunnel und die Container boten stets Möglichkeiten für Überraschungsangriffe, Deckung für Sniper oder Schutz vor Killstreaks. Wenn Infinity Ward die Neuauflage 2020 sinnvoll ausbaut und vor allem die Spawns in den Griff bekommt, könnte hier ein neuer Map-Hit mit Potenzial für die nächste 24/7-Playlist auf uns warten!

Die Geister die CoD rief

Mit Zhokov Boneyard kehrt außerdem die berüchtigte Kampagnen-Mission "The Enemy of My Enemy" aus Modern Warfare 2 in Form einer Ground-War-Map zurück, die zugleich auch von der legendären Karte Scrapyard inspiriert zu sein scheint.

Veteranen wird beides noch in guter Erinnerung geblieben sein. Außerdem dürfte der verwinkelte Fahrzeugschrottplatz für spannende Close-Quarters-Situationen im 64-Spieler-Modus sorgen, der sonst stark von Snipern und Fahrzeugen beherrscht wird.

Über den Autor: Call of Duty steht seit dem allerersten Teil bei Phil hoch im Kurs, besonders angetan hat ihm aber schon immer Modern Warfare. Mit Schulfreunden verbrachte er in CoD 4 viele Tage (und vor allem Nächste) auf Strike, Vacant und Crossfire. In den Jahren danach wanderte Phil zunehmend zu Battlefield ab und landete schließlich bei Rainbow Six: Siege. Seit dem MW-Reboot ist er aber wieder Feuer und Flamme für den neuesten CoD-Teil - und das trotz der technischen Mängel, die immer noch nerven.

Ein weiteres Highlight markiert für mich mit Sicherheit die Rückkehr von Simon "Ghost" Riley, dem berühmt-berüchtigten Begleiter mit dem coolen Totenkopf-Look aus Modern Warfare 2. Als Operator im neuen Battle Pass kehrt Ghost nach zehn Jahren wieder zurück. Und ich bin wirklich froh, ihn zu sehen!

Übrigens ergibt das aus Story-Sicht sogar Sinn, auch wenn das für den Multiplayer eigentlich egal wäre (kleine Spoiler-Warnung): Modern Warfare 2019 versteht sich als Reboot der Serie und spielt vor den Ereignissen aus Call of Duty 4. Am Ende der Handlung stellt Captain Price die Task Force 141 auf und setzt Ghost sowie John "Soap" McTavish auf seine Rekrutierungsliste.

Waffe mit Nostalgie-Faktor

Und zu guter Letzt gibt es für Fans der guten alten UMP45 aus Modern Warfare 2 auch noch schöne Neuigkeiten: Mit der Striker 45 kommt eine sehr ähnliche Waffe (wenn auch mit anderem realen Vorbild) ins Spiel und erfüllt die Rolle einer durchschlagskräftigen Maschinenpistole mit hoher Reichweite. Die Vorfreude auf die neue Knarre ist nicht nur bei mir riesig groß, immerhin war die UMP45 seinerzeit die Lieblingswaffe vieler MW2-Spieler.

Season 2 belebt also gleich mehrere Klassiker aus Modern Warfare 2 wieder und dürfte damit vor allem Langzeit-Fans der Serie überzeugen. Ich bin jedenfalls nach dem Trailer wieder ganz heiß drauf, mich mit Ghost (und natürlich Dimitry Halley, Michael Herold und Johannes Rohe) in neue Multiplayer-Einsätze zu stürzen. Apropos Dimi: Auch wenn der Kerl mir abends stets zur Seite steht, sieht er die neuen Season-Inhalte etwas kritischer.


Kommentare(46)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen