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CoD Vanguard enthüllt: Warum das erste Gameplay Hoffnung macht

Call of Duty 2021 heißt Vanguard und kehrt in den Zweiten Weltkrieg zurück – setzt aber trotzdem vor allem auf die Stärken von Modern Warfare. Wir haben erstes Gameplay gesehen und analysiert.

von Philipp Elsner,
19.08.2021 19:45 Uhr

Call of Duty: Vanguard - Muss Battlefield vor der neuen Zerstörung zittern? 17:58 Call of Duty: Vanguard - Muss Battlefield vor der neuen Zerstörung zittern?

CoD Vanguard wurde offiziell angekündigt und ja, es stimmt: Call of Duty geht zurück zum Ursprung der Serie, also in den Zweiten Weltkrieg. Anders als in CoD WW2, dem letzten CoD von Entwickler Sledgehammer Games, verschlägt es uns dabei allerdings nicht nur in die Normandie, sondern auch an andere Fronten von Stalingrad bis zum Pazifik.

Zugleich knüpft der Shooter aber auch eine überraschend klare Verbindung zu CoD Modern Warfare von 2019, denn im Zentrum von Vanguard steht die »Geburtsstunde der Special Forces«, wie die Entwickler sagen - es geht also nicht unbedingt um den regulären Soldaten als kleines Zahnrad in der großen Kriegsmaschinerie, sondern um die erste Generation echter militärischer Spezialeinsatzkräfte.

Und die Verbindung geht sogar noch tiefer: Das WW2-Setting mal ganz ausgeklammert, will CoD Vanguard viele der Gameplay-Stärken von Modern Warfare konsequent ausbauen und noch vertiefen - von der Technik, über die Steuerung bis zu den eigentlichen Schusswechseln! Doch bevor wir erklären wie das genau aussehen soll, hier erstmal die wichtigsten Eckpunkte zu Vanguard:

  • CoD Vanguard erscheint am 5. November 2021 zeitgleich für PS5, PC, Xbox Series X/S, PS4 und Xbox One.
  • Enthalten sind eine Story-Kampagne, Multiplayer, Zombie-Modus und Inhalte aus CoD Vanguard werden in Warzone integriert.
  • Solo-Kampagne und Multiplayer erstrecken sich über die vier Schauplätze Nordafrika, Ostfront, Westfront und Pazifik.
  • Wie bereits bei Modern Warfare und Cold War, wird der Spielfortschritt über alle Modi hinweg vereinheitlicht.

Was haben wir genau gesehen?
Unsere Eindrücke basieren auf einer knapp 90minütigen Live-Präsentation, an der wir per Videochat teilnahmen. Selbst spielen konnten wir nicht. Die Entwickler erklärten Details zur Entwicklungsgeschichte, zeigten Screenshots, Artworks, den Reveal-Trailer sowie frühe Gameplay-Aufnahmen aus Kampagne und Multiplayer. Am Ende konnte die Presse Fragen im Rahmen einer Q&A-Session stellen.

Der grobe Rahmen: Was bietet CoD Vanguard?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was konkret kann das neue CoD denn nun? Wir haben uns Vanguard im Rahmen einer Pressevorführung genauer angeschaut und unter anderem genau diese Frage an die Entwickler gestellt! Im Fokus stand dabei vor allem die Kampagne, aber auch der Multiplayer war ein Thema. Die wichtigsten Fakten und Antworten gibt's jetzt. Achja und den Trailer:

Reveal-Trailer zu Call of Duty Vanguard zeigt die vier WW2-Schauplätze 2:59 Reveal-Trailer zu Call of Duty Vanguard zeigt die vier WW2-Schauplätze

Singleplayer

Im Mittelpunkt der Story stehen vier Menschen, die an den verschiedenen Fronten in den Krieg verwickelt werden, eine tragende Rolle in entscheidenden Schlachten spielen und schließlich zusammen eine Special-Forces-Einheit bilden.

  • Gemeinsam muss das Team ein geheimes Nazi-Projekt in Berlin und den Oberbösewicht Heinrich Freisinger zu Fall bringen, den Leiter der Gestapo. Die Geschichte ist zwar von realen Ereignissen und Personen inspiriert, aber fiktional.
  • Wir folgen zum Beispiel der Geschichte von Polina Petrova, einer Krankenschwester in Stalingrad, die zur tödlichen Scharfschützin wird. Der Kampfpilot Wade Jackson wird dagegen im Kampf um Midway abgeschossen und muss zu Fuß eine feindliche Insel überqueren.
  • In einem Ausschnitt aus einer Mission sind wir als Fallschirmjäger am Vorabend des D-Day in der Normandie unterwegs, um die Landung der Alliierten vorzubereiten. Doch die Deutschen entdecken uns und es entbrennt ein verzweifelter Kampf ums Überleben.
  • Die Stimmung und Inszenierung erinnert dabei stark an Modern Warfare: Nicht immer dreht sich alles um pompöse Massenschlachten. Stattdessen stehen Auseinandersetzungen mit kleinen Feindgruppen und das Gefühl im Mittelpunkt, hinter Feindlinien zu operieren.

Multiplayer

Der Multiplayer setzt das Special-Forces-Narrativ der Kampagne fort und versetzt Spieler in die Rolle der ersten Spezialeinheiten der Welt. Man solle sich »wie ein Badass fühlen«, so Multiplayer-Chefentwickler Greg Reisdorf von Sledgehammer. Klassischer Call-of-Duty-Sprech.

  • Zum Release stehen direkt 20 verschiedene Maps zur Auswahl, 16 davon für klassisches 6vs6 und vier für 2vs2 (Gunfight). Sie erstrecken sich über alle vier Kriegsschauplätze. Zum Vergleich: Cold War hatte insgesamt nur zehn Maps zu Beginn. Modern Warfare startete mit zehn normalen 6v6-Maps, sieben Gunfight-Maps und drei Ground-War-Karten.
  • Glaubwürdiges und wuchtiges Gunplay steht im Fokus. Die Waffen sollen sich satt anfühlen und man berücksichtigt kleine Details wie Rückstoß, Rauchentwicklung und Durchschlagskraft. Die Sounds der Schüsse und das Waffengefühl wirken im ersten Gameplay bereits extrem intensiv.
  • Der Gunsmith kehrt mit neuen Optionen zurück, man soll sogar die Ballistik manipulieren und verschiedene Munitionssorten wählen können.
  • Das Mounting-System aus Modern Warfare ist ebenfalls in einer erweiterten Version wieder da. Diesmal soll man an Türrahmen und anderen Objekten angelegte Waffen bewegen können und sogar blind aus der Deckung feuern können.
  • Alle Maps und Modi lassen sich in verschiedenen Spielerzahlkonfigurationen starten: »Taktisch« für sehr kleine Teams, »Standard« für 6vs6-Gruppen und »Blitz« für große und chaotische Massenschlachten. »Egal, ob man es schnell und hektisch mag oder gern methodisch vorgeht, damit kommen alle Spielertypen auf ihre Kosten«, so Multiplayer-Chefentwickler Greg Reisdorf.

Vanguard wil die Entstehung der ersten militärischen Elitetruppen thematisieren. Vanguard wil die Entstehung der ersten militärischen Elitetruppen thematisieren.

Technik

  • Größte Neuerung sind zerstörbare Levelelemente. An bestimmten Stellen lassen sich Regale, Türen, Barrikaden, Fenster, Stühle und vieles mehr zerschießen und in die Luft jagen. Das eröffnet neue Laufrouten und Sichtlinien. Maps verändern sich im Laufe eines Matches zum Teil stark, allerdings weniger drastisch als in Rainbow Six: Siege oder Battlefield.
  • Vanguard setzt auf eine weiterentwickelte Modern-Warfare-Engine von Infinity Ward und lässt das Technikgerüst von Black Ops Cold War hinter sich. Die Anbindung an Warzone ist damit deutlich einfacher umsetzbar.
  • Auffällig ist auch die sehr atmosphärische Lichtstimmung, die sich dynamisch verändert und an Zerstörung im Level anpasst. Mündungsfeuer, Rauch und Partikel wirken zudem deutlich realistischer und verleihen Szenen mit Feuer und Explosionen einen überzeugenden Look.

Stealth ist gefragt: Die Scharfschützin Polina Petrova sucht selten den offenen Kampf, sondern geht heimlich vor. Stealth ist gefragt: Die Scharfschützin Polina Petrova sucht selten den offenen Kampf, sondern geht heimlich vor.

Und was ist mit Warzone? Besonders viel über die Integration von Vanguard in den Warzone-Modus wissen wir zwar noch nicht, die Entwickler verrieten uns aber bereits erste Details - und die haben es potenziell in sich! Wir haben analysiert, warum eine Kehrtwende für den Battle Royale anstehen könnte:

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So weit also die Fakten. Aber wie sieht der strategische Plan hinter Vanguard aus und wo manifestieren sich die Parallelen zu Modern Warfare? Wir haben uns bereits hinter verschlossenen Türen erstes Gameplay zeigen lassen und mit den Entwicklern gesprochen, um genau das herauszufinden. Ab hier steigen wir also noch etwas tiefer in die Spielszenen ein, analysieren die wichtigsten Schlüsselmomente und ziehen ein erstes Fazit!

Wirkungsvoll dosierte Action

Obwohl das historische Weltkriegsszenario zunächst vielleicht etwas anderes suggeriert, ist CoD Vanguard im Kern ganz klar ein geistiger Nachfolger von Modern Warfare.

Eine Szene aus der Singleplayer-Kampagne macht das besonders deutlich: Unser US-Fallschirmspringer in der Normandie wird in einem Bauernhaus von den Deutschen eingekesselt. Langsam und vorsichtig öffnet er die Tür zur Küche, wird jedoch entdeckt.

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