Call of Duty Warzone ist kein Battle Royale, sagt der Entwickler

Ihr habt gedacht, Call of Duty Warzone sei ein Battle-Royale-Spiel? Der Entwickler erklärt, wieso das nicht stimmt.

von Mathias Dietrich,
21.05.2020 08:43 Uhr

Der Entwickler von Call of Duty: Warzone findet, es sei kein Battle-Royale-Spiel. Der Entwickler von Call of Duty: Warzone findet, es sei kein Battle-Royale-Spiel.

Die Annahme, mit Call of Duty: Warzone ein Battle-Royale-Spiel zu spielen, ist nicht unbegründet: Ihr klickt im Regelfall auf einen Button, der mit »Battle Royale« beschriftet ist, um ein Match zu starten. So nehmt ihr an Matches teil, in denen 150 Spieler auf einer riesigen Map gegeneinander kämpfen und nur ein Team gewinnen kann.

Doch Creative Director des Spiels Amos Hodge sagt, dass man Warzone beim Entwicklerstudio intern nicht als Battle-Royale-Titel betrachtet. Denn dafür hebe es sich zu sehr von dem bekannten Spielmodus ab.

Wie passt das zusammen?

Hodge findet, dass sich der Titel vor allem durch Spielmodi wie Plunder anders spielt als typisches Battle-Royale. Deswegen spricht er von »Big-Map Game Modes« - also Spielmodi, die auf großen Karten stattfinden.

In Plunder geht es nicht darum, der letzte Überlebende zu sein, sondern auf der Map verstreutes Geld zu sammeln. Das Team mit dem größten Bankkonto gewinnt am Ende. Wenn ihr hier sterbt, spawnt ihr einfach wieder neu. Unserer Redakteurin Elena zufolge ist das gar der beste Modus in dem Spiel:

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Auch das Gulag passe nicht mit klassischen Battle Royale zusammen. Hier tretet ihr nach dem Ableben in 1vs1-Matches an, um euch euren Respawn zu verdienen. Alternativ könnt ihr anderen Spielern bei ihrem Kampf darum zusehen.

Es wird mehr solche Modi geben

Der Entwickler findet, dass es viel ungenutztes Potential gibt. Deswegen dürft ihr in Zukunft mehr Spielmodi erwarten, die einfach auf einer großen Map gespielt werden, sich allerdings durch ihre Ziele von Battle-Royale unterscheiden.

Der Plan sei es, stets den normalen Battle-Royale-Modus zu haben, dazu jedoch immer noch einen weiteren zeitlich begrenzten, der anderen Regeln folgt.

Ein Beispiel dafür ist der »Stimulus Solo«-Modus, in dem ihr für euren Respawn zahlt. Das ändere den Ablauf dem Entwickler zufolge und die Spieler konzentrieren sich so mehr darauf, Verträge zu erfüllen, um stets genug Geld für den Wiedereinstieg in das Match zu haben.

Was passiert derzeit in Warzone?

Erst kürzlich veröffentlichte der Entwickler ein weiteres Warzone-Update. Jetzt könnt ihr Zugangskarten finden, um Bunker voller Loot zu öffnen. Nicht nur klingeln seit neuesten die Telefone und spielen eine russiche Botschaft ab, auch in den Patchnotes verstecken sich mysteriöse Hinweise.

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