CoD Warzone: Nvidia-Nutzer können sich gegen unfaire Skins wehren

Um Gegner in dunklen Ecken besser zu sehen, könnt ihr in Call of Duty: Warzone auf einen Trick zurückgreifen. Der hilft vor allem gegen unfaire Skins.

von Mathias Dietrich,
16.03.2021 08:50 Uhr

Mithilfe der Nvidia-Filter schlagt ihr Spielern ein Schnippchen, die besonders dunkle Skins ausnutzen. Mithilfe der Nvidia-Filter schlagt ihr Spielern ein Schnippchen, die besonders dunkle Skins ausnutzen.

Die Skins von Call of Duty: Warzone sind manchmal nicht nur rein kosmetisch. Denn manchmal geben sie den Spielern Vorteile, indem sie beispielsweise für Gegner schwerer zu erkennen sind. Zumindest auf dem PC könnt ihr jedoch dagegen ankämpfen.

So kontert ihr unfaire Skins

Die Problemlösung zielt ganz einfach darauf ab, mithilfe von Nvidia-Filtern schlecht einsehbare Ecken des Spiels besser sichtbar zu machen. Das wirkt sich natürlich auf die grafische Qualität aus und kann dafür sorgen, dass Call of Duty: Warzone in Außenarealen dann überbeleuchtet wirkt. Dafür erspart es euch vielleicht den ein oder anderen unfairen Bildschirmtod.

Nutzt die Nvidia-Fillter

  • Ihr benötigt eine Grafikkarte von Nvidia.
  • Drückt im Spiel die Tastenkombination ALT+F3 um das Filtermenü zu öffnen.
  • Ändert die Einstellungen für Helligkeit und Kontrast.
  • Erhöht hier die Beleuchtung und reduziert die Schatten.
  • Passt danach Gamma, Kontrast und Highlights an.

Gibt es ideale Einstellungen? Da jeder Monitor anders eingestellt ist und das letztendliche Aussehen auch von persönlichen Präferenzen abhängt, ist es nicht möglich, ideale Werte zu nennen. Von daher solltet ihr selbst ein wenig mit den Reglern herumspielen.

Das Resultat: Im folgenden Video demonstriert YouTuber jackfrags ab Minute 1:48 das Problem und zeigt darauf, wie er es mithilfe der Filterfunktion von Nvidia aushebelt. Das Ergebnis ist eindeutig: Während der Gegner mit dem Rook-Skin zuvor im Schatten fast unsichtbar ist, erkennt man ihn nach Aktivierung der Filter wesentlich besser.

Link zum YouTube-Inhalt

Mit Sprühfarbe gegen Exploits

Wenn ihr keine Nvidia-Karte besitzt, bietet sich zumindest eine temporäre Methode an, um mit besonders schwer sichtbaren Skins fertigzuwerden: Sprühfarbe. Ihr könnt Nutzer mit einer sehr dunklen Tarnung in der Vorrunde ansprühen, damit sie im Match besser sichtbar werden.

Dabei handelt es sich jedoch um keine langfristige Lösung. Denn nicht nur ist sie schwer umzusetzen, die Farbe verschwindet zudem, sobald der entsprechende Gegner zum ersten Mal ins virtuelle Gras beißt. Mehr dazu haben wir euch bereits in der Vergangenheit erzählt:

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Die Probleme mit den Skins von Warzone

In Call of Duty: Warzone erzürnten manche Skins die Community in der Vergangenheit häufiger. Besonders problematisch ist es, wenn entsprechende Designs mit besonders guter Tarnung nur gegen Echtgeld verfügbar sind. Im folgenden findet ihr einige Beispiele.

Bessere Tarnung: Der Rook-Skin verpasst Operator Roze ein komplett schwarzes Outfit, das so gut wie kein Licht reflektiert. Dadurch kann man den Charakter in schlecht beleuchteten Gebieten kaum noch sehen.

Unmögliche Headshots: Ein Exploit mit dem »Near Dark«-Skin für Roze lässt ganz einfach ihren Kopf verschwinden. Selbst wenn ihr sie dann in den dunklen Ecken erkennen solltet, werden Kopfschüsse so gut wie unmöglich. Denn die besonders verwundbare Stelle verschwindet nicht nur visuell, auch die Hitbox wird kleiner.

Unsichtbarkeit: Der Forest-Spirit-Skin für Grinch macht den Charakter auf größere Entfernungen einfach komplett unsichtbar. Je nachdem ob ihr gerade anvisiert und ein Zielfernrohr mit starker Vergrößerung nutzt, verschwindet der Operator bei anderen Entfernungen.

Bessere Werte mit Skins: Auch Waffen sind oftmals von Problemen mit Skins betroffen. Allerdings sind diese nicht kosmetischer Natur. In der Vergangenheit veröffentlichte der Entwickler manchmal besondere Waffen-Blueprints, die fehlerhafter Weise mit besseren Werten als das Original erschienen.

Der Konter mit den Nvidia-Filtern hilft natürlich nur weiter, um die allgemeine Sichtbarkeit zu verbessern. Im Kampf gegen Bugs und Exploits zieht jedoch auch diese Methode den Kürzeren.

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