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Crimson Desert Update 1.04 ausprobiert: Starke Neuerungen, frische Bugs und mein größtes Problem ist verschwunden

Crimson Desert war schon zum Release kein schlechtes Spiel, hatte aber viel Verbesserungspotenzial. Der neueste Patch 1.04 macht endlich das Inventar deutlich besser und führt Schwierigkeitsgrade ein, wir haben reingespielt.

Ich glaub mein Schwein pfeift! Tiere für die Farm muss Kliff jetzt nicht mehr von einem Bauern stehlen. Ich glaub mein Schwein pfeift! Tiere für die Farm muss Kliff jetzt nicht mehr von einem Bauern stehlen.

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Ich mag Crimson Desert, wirklich. Aber der Test des riesigen Open-World-Spiels war für mich auch ein Kampf. Das lag vor allem daran, dass Komfort für die Entwickler offenbar ein Fremdwort war, Crimson Desert legte mir immer wieder unnötig große Steine in den Weg.

Seit dem Release hat sich schon einiges verbessert, die Entwickler lieferten mehrere große Updates mit unzähligen Neuerungen nach. Jetzt ist Patch 1.04 erschienen und beseitigt auch das für mich größte Ärgernis. Ich habe reingespielt und fasse kurz meine Eindrücke zusammen.

Was ist neu?

Die Patch Notes umfassen hunderte Punkte, die vollständige Liste findet ihr auf Seite 2 des Artikels. Ich habe mich aber schon durchgewühlt und fasse die Highlights für euch zusammen:

  • Im Inventar werden Gegenstände jetzt in fünf Kategorien unterteilt (und auch innerhalb der einzelnen Kategorien automatisch sinnvoll sortiert):
    • Waffen & Rüstungen
    • Nahrungsmittel & Tränke
    • Craftingzutaten (Erze, Kräuter, Kochzutaten etc.)
    • Schriftstücke & Bücher
    • Spezialgegenstände (Abyss-Artefakte, Schlüssel, Questgegenstände etc.)

Schön sortiert und (einigermaßen) übersichtlich, so muss ein Inventar aussehen. Schön sortiert und (einigermaßen) übersichtlich, so muss ein Inventar aussehen.

  • Es gibt jetzt drei Schwierigkeitsgrade, nämlich einfach, normal und schwer:
    • Einfach: Ihr erleidet weniger Schaden, Gegner sind allgemein schwächer, die Zeitfenster zum Ausweichen und Blocken sind größer und Bossgegner nutzen seltener Konter und Ausweichbewegungen.
    • Normal: Genau so, wie ihr bisher gespielt habt.
    • Schwer: Nahrung heilt erst nach Abschluss der Animation, ihr erleidet mehr Schaden, Gegner sind allgemein stärker, die Zeitfenster zum Ausweichen und Blocken sind kleiner und Bosse reagieren schneller und greifen häufiger an.
  • In eurem Haus könnt ihr mehrere Lager aufstellen und dort etwa Sammelobjekte oder Kochzutaten lagern. Die gelagerten Gegenstände könnt ihr dann jederzeit beim Craften oder Einrichten verwenden, auch wenn ihr nicht im Haus seid.
  • Bossgegner wurden neu ausbalanciert: Sie sind bei der Ausführung mächtiger Angriffe nicht mehr immun und ihre Angriffsmuster, sowie die Häufigkeit, mit der sie ausweichen und kontern, wurden angepasst.

Video starten 11:42 10 wichtige Tipps, die ich in 100 Stunden Crimson Desert gelernt habe

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Änderungen. Es gibt etwa Vögel als neue Haustiere, einige Gegenstände können jetzt im Inventar gestapelt werden (Abyss-Ausrüstung, Insekten, Fische) und manche Interaktionen laufen schneller ab. Tiere für eure Farm lassen sich jetzt direkt bei einem Händler kaufen. Außerdem gibt es viele Anpassungen bei der Steuerung und bei den Kämpfen.

Wie spielt sich das?

Das neue Inventar ist um Welten besser als die vorherige Version. Zur Erinnerung: Bisher waren wirklich alle Gegenstände in einem großen Raster zu sehen. Die eingeführten fünf Kategorien machen die Inventarverwaltung deutlich schneller.

Selbst bei einem sehr vollen Inventar muss ich kaum noch scrollen. Weil die Gegenstände innerhalb der Kategorien auch sinnvoll sortiert werden, finde ich den gesuchten Helm, die Zutat oder das Buch fix - ganz im Gegenteil zu vorher. Dabei helfen auch Neuerungen aus vorherigen Patches: So werden etwa ungelesene Bücher und Notizen jetzt mit einem kleinen Symbol versehen.

Dass ich jetzt Crafting-Material und Sammelgegenstände einlagern kann, wird außerdem dafür sorgen, dass mir das Inventar nie wieder überquillt.

Video starten 6:55 Crimson Desert: Wir probieren die neuen Schwierigkeitsgrade aus

Die neuen Schwierigkeitseinstellungen habe ich an einem optionalen Boss getestet. Auf leicht ist der mit meinem sehr erfahrenen und gut ausgerüsteten Kliff kaum noch eine Herausforderung: Verkette ich geschickt lähmende Angriffe, kann sich der Gegner kaum noch wehren.

Anders sieht es dagegen auf schwer aus. Nachdem ich Crimson Desert einige Wochen kaum noch gespielt habe, wischt der Boss hier bei den ersten Versuchen den Boden mit mir auf und leert extrem schnell meinen Gesundheitsbalken. Vor allem die verzögerte Heilung macht es schwer, sich rechtzeitig vor dem Tod zu retten. Wer also eine zusätzliche Herausforderung sucht, ist hier genau richtig.

Die weiteren Änderungen des Updates konnte ich mir bisher nicht ausführlich angucken. Aber Crimson Desert braucht jetzt ohnehin erstmal einen Hotfix: Mit Maus und Tastatur ist nämlich der Einrichtungs-Modus komplett unspielbar und Gegenstände lassen sich nicht platzieren. Außerdem sind bis auf mein Pferd alle Mounts aus dem Menü verschwunden (inklusive des Drachen).

Mit der furchtbaren Inventarverwaltung lässt Patch 1.04 das Problem fast vollständig verschwinden, das mich bisher am meisten genervt hat. Das einzige, was mich jetzt noch stört, ist das Looten selbst: Ich kann weiterhin nicht im Voraus sehen, was ich erbeute, oder nur einen Teil der Gegenstände mitnehmen, die ich aus einer Truhe nehme oder einer Leiche abnehme.

So schnell, wie die Entwickler von Crimson Desert auf Fan-Feedback reagieren, wird es aber wohl nur noch ein paar Wochen dauern, bis sich auch das geändert hat. Ein weiteres großes Feature wurde hingegen schon angekündigt: Mit einem der nächsten Updates werden wir Bosskämpfe beliebig oft wiederholen können.

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