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Der Herr der Ringe: Für nicht mal 7 Euro gibt's gerade zwei starke Mittelerde-Open-Worlds mit zusammen locker 100 Stunden Spielzeit

Bei Gog läuft derzeit eine Rabatt-Aktion, die die beiden Herr-der-Ringe-Spiele von Monolith zusammen um 90 Prozent reduziert.

Die Mittelerde-Spiele des inzwischen geschlossenen Entwicklerstudios Monolith gibt es gerade günstig und ohne Kopierschutz. Die Mittelerde-Spiele des inzwischen geschlossenen Entwicklerstudios Monolith gibt es gerade günstig und ohne Kopierschutz.

Fans von Der Herr der Ringe sind nicht gerade regelmäßig mit hervorragenden Spielen gesegnet. Insgesamt werden in Mittelerde überraschend wenige Spiele überhaupt produziert. In den letzten zehn Jahren sind insgesamt vier Spiele für Konsolen und PCs erschienen. Eins davon war das desaströse Gollum.

Umso wichtiger, dass die wenigen großen Produktionen auch ausreichend Beachtung finden! Aktuell könnt ihr gleich zwei der besten Herr-der-Ringe-Spiele überhaupt für weniger Geld mitnehmen, als ihr normalerweise vermutlich für euer Abendessen ausgebt.

Die Rede ist von den beiden Open-World-Actionspielen von Monolith: Mordors Schatten und Schatten des Krieges.

Zu haben ist das Bundle übrigens nicht auf Steam, sondern bei Gog! Dort sind beide Spiele im Paket gerade um 90 Prozent reduziert. Ihr zahlt statt 70 Euro also etwas unter 7 Euro.

Video starten 7:15 Mittelerde: Mordors Schatten - Test-Video zur PC-Version

Darum sind diese Spiele so gut

Die Mittelerde-Spiele von Monolith sind klassische Action-Spiele in einer offenen Spielwelt. Darin schlüpft ihr in die Rolle des gondorianischen Waldläufers Talion, der am Schwarzen Tor von Mordor positioniert ist. Allerdings wird das Tor bald von den Mächten Mordors zurückerobert, Talion verliert seine Familie und auch sein eigenes Leben. Doch anstatt einfach zu sterben, wird er von einem elbischen Geist wiederbelebt.

Zusammen gehen die beiden auf einen Rachefeldzug durch das düstere Land des dunklen Herrschers, legen sich mit haufenweise Orks an und plant, Saurons Kriegsmaschinerie von innen heraus zu sabotieren. Dank des Elbengeistes erlangt Talion dadurch teils übernatürliche Kräfte.

Das Gameplay erinnert dabei stark an Spiele wie die Arkham-Reihe von Rocksteady oder auch Assassin's Creed. Die Kämpfe sind flüssig, actiongeladen und auch recht brachial. Nebenbei wird viel geklettert, erkundet und vor allem die Story erlebt.

Eine legendäre Stärke von beiden Spielen ist das Nemesis-System. Das Feature ist bis heute einzigartig, da es patentiert wurde und seither nicht mehr zum Einsatz kam. Im Verlauf des Spiels kann jede Konfrontation mit einem Ork dazu führen, dass der Ork zu einem Rivalen von Talion wird. Dann taucht er unerwartet auf, bekommt neue Kräfte und Fähigkeiten und fordert Talion zu einem weiteren Kampf heraus. So entstehen echte Bande ausgerechnet mit Talions ärgsten Widersachern.

Nichts für Tolkien-Puristen

Sowohl Mordors Schatten als auch Schatten des Krieges sind wirklich ganz ausgezeichnete Spiele, die dank des Nemesis-Systems bis heute ein enorm einzigartige Spielerfahrung liefern, obwohl es sich grundlegend eigentlich um typische Action-Adventures in einer offenen Spielwelt handelt. Nur halt mit einem Mittelerde-Anstrich, dank des Fokus auf Mordor allerdings in einem ungewohnten Setting.

Allerdings gibt es auch Kritik an den Spielen, vor allem von echten Tolkien-Fans. Insbesondere der zweite Teil wird oft dafür kritisiert, dass er extrem lax mit der etablierten Geschichte von Mittelerde umgeht. Viele bezeichnen die Story ein wenig geringschätzig als absolute Fanfiction – und so sollte man sie auch begreifen.

Doch wer einfach nur ein wenig Spaß und ein wirklich cooles Feature erleben will, macht mit den Spielen nichts falsch. Es ist trotzdem cool, hier in Mittelerde einzutauchen. Egal, ob die Story jetzt vorlagentreu bleibt oder nicht.


Kommentare(4)
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