Wer in der Beta von Diablo 4 eine neue Klasse ausprobiert hat, war vielleicht irgendwann unzufrieden mit den erlernten Fähigkeiten. Falls ihr euch in solchen Fällen über die praktische Funktion gefreut habt, für wenig Gold alle Skillpunkte neu verteilen zu dürfen, könnt ihr beruhigt sein. Denn offensichtlich soll diese Möglichkeit auch im fertigen Spiel jederzeit gegeben sein.
Respec niemals unbezahlbar
Noch im November 2022 war von Blizzard-Entwicklern in einem Interview zu hören, dass die Kosten für das Zurücksetzen von Skills zu Beginn zwar minimal seien, später aber deutlich steigen würden. Irgendwann sei es sogar lohnenswerter, einen neuen Charakter anzufangen, anstatt die enormen Kosten des Respecs zu tragen.
Wie es scheint, nimmt man aber bei Blizzard nun eine Kurskorrektur vor. Kürzlich äußerte sich Rod Fergusson, der Diablo-Chefentwickler auf Twitter:
Link zum Twitter-Inhalt
Auf die Frage eines Fans, ob es auch im fertigen Spiel einfach möglich sei, Skillpunkte neu zu verteilen, antwortete Fergusson damit, dass es nicht unbezahlbar
sei. Zwar bleibt die Aussage an sich recht vage, ist aber in Bezug auf die Frage durchaus so zu verstehen, dass ihr wohl doch nicht gezwungen seid, im späteren Spielverlauf einen neuen Charakter anzufangen statt einen Respec vorzunehmen.
Es sollte also weiterhin möglich sein, mit verschiedenen Spielstilen zu experimentieren, wie wir es hier mit dem Druiden ausprobiert haben:
9:59
Diablo 4 - So spielt sich der Druide als Bär, Wolf und blitzender Erdkoloss
Was sagt die Community?
Unter den Spielerinnen und Spieler werden unterschiedliche Meinungen vertreten: Manche Fans betonen, dass ein Respec nicht zu einfach sein sollte, damit die Entscheidung für einen Build auch Bedeutung besäße.
Die Mehrheit der Community scheint aber niedrigere Kosten für das Zurücksetzen von Skills zu begrüßen und spricht sich teilweise sogar dafür aus, es vollständig kostenlos zu machen. Mehrere Argumente werden hier angebracht:
- Es macht Spaß, herumzuexperimentieren: Auf Reddit erzählte ein User von einem Bosskampf, der ihm wegen seines aktuellen Builds sehr schwer fiel. Also setzte er seine Skillpunkte zurück und besiegte den Boss mit einem neuen Set an Fähigkeiten. Diese Möglichkeit würde er sich auch später im Spiel wünschen.
- Wir haben keine Zeit: Wie ein anderer Reddit-Post betont, haben viele Fans schlicht nicht die Zeit, eben mal einen weiteren Charakter hochzuleveln, wenn sie mit ihrem Build unzufrieden sind. Wer eine Vollzeit-Beschäftigung und vielleicht auch eine Familie hat, wird das gut nachvollziehen können.
- Items sind zu wichtig: Legendäre Items waren in der Beta sehr mächtig. Oft lohnte es sich, neue Builds um sie herum zu entwerfen. Sollte man im späteren Spielverlauf nicht die richtigen Items für den gewählten Build finden und gleichzeitig nur schwer Skillpunkte zurücksetzen können, wäre das schnell frustrierend, wie ein Reddit-User ausführt.
Welchen Weg Blizzard genau wählt und wie teuer Respecs sein werden, zeigt sich wohl erst zum Release von Diablo 4.
Was haltet ihr vom Respec-System? Sollte es eurer Meinung nach auch im Endgame einfach sein, einen neuen Build auszuprobieren? Sollte das Neuverteilen von Skillpunkten sogar ganz kostenlos ein? Oder findet ihr, dass euer Build irgendwann nur noch schwer zu verändern sein sollte? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!

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