Die Pforten der Hölle knarzen schon, am 2. Juni werden sie dann zum Early Access für Diablo 4 weit aufgestoßen. Die internationale Presse konnte schon längst ausführlich in das Rollenspiel reinspielen – und bei Metacritic zeichnet sich ein vorläufiger Metascore ab.
Die meisten Tests verteilen viel Lob an Blizzards neues Werk. Auch in unserem eigenen Test sind wir begeistert von Diablo 4, das höllisch nah an die Perfektion herankommt.
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Wir haben endlich die Vollversion von Diablo 4 gespielt: Das ist unser erstes Fazit
Die internationalen Wertungen im Überblick
Diablo 4 steht bei Metacritic gerade ziemlich gut da: Der Metascore für die PC-Version liegt mit einer 88 deutlich im grünen Bereich. Von insgesamt 44 Reviews fallen 41 positiv und 3 gemischt aus, negativ wertet kein Portal.
Die PS5-Version kommt mit einem Metascore von 89 noch etwas besser weg, die Xbox-Version liegt aktuell bei einer 92, allerdings gibt es dafür bisher nur 11 Reviews.
Die Tabelle zeigt euch eine Auswahl von internationalen Wertungen für die PC-Version, Stimmen der Tester findet ihr gleich darunter.
| Webseite | Wertung |
|---|---|
| GameStar | 85 - 95 (ausstehend) |
| GamePro | 94 |
| Windows Central | 100 |
| PCGamesN | 100 |
| VideoGamer | 100 |
| Gamer.nl | 90 |
| Gamepressure | 90 |
| GameSpot | 80 |
| Gfinity | 80 |
| Shacknews | 80 |
| LevelUp | 70 |
Das sagen die ersten Reviews zu Diablo 4
Jez Corden hat Diablo 4 für Windows Central getestet und vergibt die bestmögliche Wertung. In seinem Review beschreibt er das Rollenspiel als Blizzards Meisterwerk, das alle Erwartungen übertrifft:
Einfach ausgedrückt: Diablo 4 könnte Blizzards bestes Spiel aller Zeiten sein, und das ist ein wirklich großes Erbe. Eine makellose Geschichte trifft auf atemberaubende Grafik, ausgefeiltes, Bug-freies Gameplay und endlos anpassbare Kämpfe mit dem Versprechen von Dutzenden, vielleicht Hunderten von Stunden an Inhalt - Diablo 4 könnte Blizzards wichtigstes Spiel seit World of Warcraft sein.
Für Gamepressure hat sich Matthias Pawlikowski in die höllischen Schlachten gestürzt, er kommt ebenfalls zu einem lobenden Fazit (allerdings klammert er ausdrücklich das Endgame und den Shop aus, die noch nicht unter realen Bedingungen getestet werden konnten). Mit einer 9.0 ist Diablo 4 für ihn ein »überragendes« Spiel. Vor allem das Kampfsystem hat es ihm angetan:
Einige Skills präsentieren sich spektakulär, und es macht viel Freude, sie einzusetzen. Auch das Gewicht der Waffen wird gut vermittelt - man hat tatsächlich den Eindruck, eine schwere Axt zu schwingen oder mächtige Magie zu kontrollieren. Besonders die Ultimates machen einen starken Eindruck.
Etwas kritischer wird es bei Wccftech, für die Alessio Palumbo getestet hat. Er bezeichnet Diablo 4 als großartiges, aber sicheres Hack’n’Slash. Während er die komplexen Skill-Bäume und das Gameplay lobt, sieht er Mängel bei den Nebenquests:
Die Entwickler hätten vielleicht mehr aus der in Nebenquest-Geschichten machen können. Ich kann mich nur an eine einzige sinnvolle Kette von Nebenquests erinnern, während die meisten, keine denkwürdigen Charaktere oder Ereignisse boten. Auch hier gilt: Hack’n’Slash-Spiele sind nicht gerade für die tollen Geschichten ihrer Nebenmissionen bekannt, aber das bedeutet nicht, dass Blizzard nicht mehr Mühe in diesen Teil des Spiels hätte stecken können.
Eins der kritischsten Reviews (mit einer Wertung von 7/10) stammt von LevelUp. Tester Luis Sanchez findet, Diablo 4 werde von seinem Live-Service-Modell zurückgehalten:
Der vielleicht einzige abschreckende Aspekt von Diablo IV liegt in seinem Game-as-a-Service-Modell. (...) Letztendlich wird deutlich, dass Diablo 4 etwas völlig anderes ist als alles, was wir in unserer Diablo-Karriere bisher erlebt haben. Es ist nicht einfach nur Diablo 4, sondern eine Neuinterpretation, ein Neustart, der an das Service-Modell angepasst ist. In seinem Kern ist Diablo IV eher ein MMO, und als solches ist es dazu gedacht, endlos gespielt zu werden.
Klage gegen Activision Blizzard
Activision Blizzard sieht sich aktuell einer Klage wegen Sexismus und ungleicher Behandlung von weiblichen Mitarbeitern ausgesetzt. Falls die Missstände für eure Kaufentscheidung eine Rolle spielen, haben wir für euch alle Infos zur Sexismus-Klage in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst. Unsere Haltung und Konsequenzen zu den Vorgängen könnt ihr in einem Leitartikel zum Blizzard-Skandal von GameStar-Chefredakteur Heiko Klinge nachlesen.
Nicht mehr lange, dann könnt ihr euch selbst nach Sanktuario aufmachen und Diablo 4 für euch persönlich bewerten. Am 2. Juni startet die Early-Access-Phase für Vorbesteller, ab 6. Juni können dann alle loslegen. Wir halten euch natürlich auch nach Release auf dem Laufenden über wichtige Patches, Updates und den Ingame-Shop!

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