Die erste Erweiterung für Diablo 4 bringt die allseits beliebten Runenwörter zurück. Runenwörter bestehen wenig überraschend aus einzelnen Runen. Wie ihr Runen am schnellsten herstellen und farmen könnt, erfahrt ihr in diesem Guide:
- So kommt ihr an Runen
- Runen aus den neuen Endgame-Aktivitäten
- Runen aus den alten (Endgame-)Aktivitäten
Wie Runen überhaupt funktionieren und was die besten Runenwörter sind, haben wir euch in einer eigenen Übersicht zusammengestellt. Mit den passenden Runen baut ihr euch dann mächtige Builds, wie hier im Video zu sehen:
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Diablo 4: Unser Evade Spiritborn fegt die Unterstadt von Kurast in nur 3 Minuten leer
So kommt ihr schnell an Runen
Grundsätzlich gibt es drei Herangehensweisen, um die Runen eurer Träume zu ergattern: Herstellen, Farmen und Handeln.
1. Herstellen: Masse führt zu Klasse
Runen kommen in drei verschiedenen Seltenheitsstufen: magisch, selten und legendär. In der Regel könnt ihr aus jeweils drei identischen magischen Runen eine zufällige seltene herstellen und aus drei seltenen Runen desselben Typs wiederum eine legendäre. Marschiert dafür einfach zum Juwelier.
Der Sprung in eine höhere Seltenheitsstufe ist allerdings nicht garantiert, und so schwingt immer der liebe Zufall mit. Trotzdem ist das Farmen massenhaft niedriger Runen ein möglicher Pfad zur Traumrune.
2. Farmen: Endgame-Herausforderungen
Wer das Crafting überspringen möchte, muss sich den vier neuen Qual-Schwierigkeitsgraden stellen. In zahlreichen Endgame-Aktivitäten habt ihr die Chance, seltene und legendäre Runen direkt zu farmen:
- Weltbosse: Besiegte Bosse sind eine gute Quelle für Runen und eignen sich zum Farmen.
- Gequälte Über-Bosse: Auf der höchsten Schwierigkeit Qualstufe 4 bieten die Gequälten Bosse die effizienteste Methode, um hochwertige Runen zu farmen.
- Unterstadt von Kurast: Nutzt einen Tribut, damit als Belohnung Runen auftauchen können.
- Der Flüsternde Baum: Die Belohnungstruhen beim Flüsternden Baum geben euch jetzt auch eine garantierte Rune und lassen sich gut sammeln.
Es gibt noch viele weitere Endgame-Aktivitäten, um an Runen zu gelangen. Welche das sind und wie gut sich dabei Runen farmen lassen, erfahrt ihr weiter unten.
3. Handeln: Runen tauschen
Der mit Abstand kürzeste Weg zu den Runenwörtern eures Begehrens ist allerdings der Handel mit anderen Spielern. Jedenfalls, wenn ihr haufenweise Gold oder lukrative Tauschgegenstände habt. Wo sich die Preise schlussendlich einpendeln, bleibt abzuwarten.
Runen aus den neuen Endgame-Aktivitäten
Im Vorfeld wurde spekuliert, dass insbesondere die neuen Endgame-Aktivitäten aus der Erweiterung der beste Weg seien, an wertvolle Runen zu gelangen. Wir haben das in der Vorschau-Version mal für euch überprüft.
Die Unterstadt von Kurast
Im Verlauf der neuen Kampagne besucht ihr den ersten von zwei neuen Herausforderungs-Dungeons: die Unterstadt von Kurast. Hier kämpft ihr euch durch zufällige, monsterverseuchte Innenräume im neuen aztekischen Verlies-Stil.
Ihr beginnt mit einem Zeitkonto von 100 Sekunden und könnt euch Bonuszeit verdienen, indem ihr mit einer Sanduhr markierte Feinde und Strukturen vernichtet. Ziel ist es, auf dem Weg zum Bossraum so viele blaue Leuchtfackeln wie möglich zu aktivieren und genug Gegner zu töten, um euer Belohnungslevel um maximal vier Stufen hochzustufen.
Die Besonderheit an der Unterstadt beim Farmen von Runen ist, dass ihr vor Beginn eures Laufs sogenannte Tribute einlösen könnt, um bestimmte Belohnungen zu garantieren – darunter auch Runen.
In diesem Fall wollt ihr also die Tribute der Harmonie, die in mehreren Seltenheitsstufen daherkommen. Als Preis für die garantierten Runen müsst ihr mit Nachteilen wie knapperen Zeitlimits oder weniger Heiltrank-Drops klarkommen.
Die Tribute könnt ihr theoretisch überall in Sanktuario finden, ein gezieltes Farmen war uns in der Testversion aber nur bei den Gequälten Bossen möglich. Auch die Menge und Qualität der verdienten Runen war trotz eingesetzter Tribute eher schlecht.
Die Dunkle Zitadelle
Während ihr die Unterstadt schon ab Level 15 unsicher machen könnt, handelt es sich bei der Dunklen Zitadelle um einen reinen Endgame-Inhalt, der das Freischalten der ersten Qual-Schwierigkeit voraussetzt. Auch die neue Kampagne müsst ihr beinahe durchspielen.
Darüber hinaus handelt es sich um den ersten richtigen Koop-Raid, bei dem ihr die Hilfe von ein bis drei Mitspielern in Anspruch nehmen müsst. Nicht, weil die Gegner so brutal schwierig sind, sondern weil ihr gemeinsam Druckschalter-Rätsel lösen und gleichzeitig in getrennten Korridoren Aufgaben lösen sollt.
Jeder der drei Flügel dieses Dungeons endet mit einem anspruchsvollen Bosskampf, der gutes und zügiges Teamwork erfordert. Obwohl es unterwegs auch immer wieder Schatztruhen und -räume zu finden gibt, konnten wir in der Vorschauversion ausschließlich diesen Bossen Runen abringen.
Auf den ersten beiden Qualstufen war die Ausbeute hier ebenso enttäuschend wie in der Unterstadt, doch womöglich ändert sich das ebenfalls mit dem Release-Update. Da ein Lauf durch alle drei Flügel mindestens 30 und bis zu 90 Minuten dauern kann, schätzen wir die Zitadelle als eine potenziell gute, aber nicht unbedingt schnelle Methode ein, um an Runen zu gelangen.

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