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Diablo war auf der Blizzcon 2023 so gut, dass ich mir ein Tattoo stechen lassen wollte

Die Blizzcon 2023 ist das größte Fan-Fest für Blizzard-Fans weltweit. MeinMMO-Kollege Benedict Grothaus war vor Ort und berichtet von seinem größten Highlight: Diablo.

Benedict war live in LA, um die Blizzcon zu besuchen. Benedict war live in LA, um die Blizzcon zu besuchen.

Die Blizzcon 2023 ist meine erste Blizzcon, in der ich live vor Ort in Anaheim, Kalifornien, sein darf und ich liebe es hier. Die Atmosphäre ist der Hammer: Alle sind gut drauf, jede noch so kleine Ankündigung wird bejubelt. Die Leute wollen einfach sehen, was sich in den Spielen tut, die sie lieben.

Dieses Jahr gab es dazu ein paar richtig dicke Ankündigungen: WoW bekommt gleich drei Erweiterungen, die wir schon kennen. WoW Classic geht weiter, bekommt sogar endlich so etwas wie ein Classic+.

Warcraft Rumble ist erschienen, Hearthstone wird um einen Koop-Modus erweitert und das Overwatch-Team arbeitet schon an den nächsten 3 Helden, von denen einer gezeigt wurde: Mauga mit zwei dicken Miniguns:

Video starten 2:02 Overwatch 2 zeigt zur Blizzcon mit Mauga den neuesten Helden

Das absolute Highlight für mich ist aber Diablo. Falls ihr mich nicht kennt: Ich bin bei MeinMMO der Experte für Diablo, leite den Bereich dort und begleite vor allem Diablo 4 so nah wie nur möglich. Darum habe ich mich hier auch mit dem Associate Game Director Joe Piepiora unterhalten, gleich zweimal.

Diablo 4 bekommt nicht nur die Season 3 mit Leaderboards und neuen Bossen, sondern auch die erste Erweiterung Vessel of Hatred Ende 2024. Dort geht‘s zurück in den Dschungel aus Diablo 2 und eine neue Klasse kommt, die es noch nie in Diablo gab.

Ich habe lange gehadert, was mich auf der BlizzCon am meisten begeistern konnte. Am Ende habe ich mich aber einfach zu sehr in das verliebt, was Blizzard hier mit Diablo angestellt hat und was die Chefs mir zur Zukunft von Diablo 4 erzählt haben.

Infos zur neuen Klasse? Nein, aber …

Im Interview habe ich mit Joe Piepiora und Production Director Tiffany Wat über die kommenden Inhalte gesprochen. Neben einigen sehr ausführlichen Antworten dazu, wie die Items besser werden sollen, welche Lehren aus Diablo 3 und Season 1 gezogen wurden oder ob World Tier 3 vielleicht ein wenig nach vorne verlegt wird, gab es einen besonders interessanten Kommentar.

Auf der Blizzcon quatschte Benedict mit Diablo-Entwicklern. Auf der Blizzcon quatschte Benedict mit Diablo-Entwicklern.

Auf die Frage hin, ob sie mir vielleicht wenigstens einen kleinen Hinweis zur Klassen-Fantasie geben könnten, gab es von Joe ein klares: „Nein.“ Tiffany dagegen war ein wenig offener, wenn auch sehr kryptisch.

Sie meinte: Wir gehen ja zurück in den Dschungel, den wir schon aus Diablo 2 kennen und nach Kurast. Und da würde es sich natürlich anbieten, wenn die Story, die dort erzählt wird, sich irgendwie mit der neuen Klasse verbindet …

Auch wenn viele auf den Paladin gehofft haben und nun sicherlich gar nicht wissen, was sie von der neuen Klasse halten können, bin ich mir sicher, dass dieser Kommentar alleine für enorm viel Spekulation sorgen wird. Das Interview erscheint übrigens innerhalb der nächsten Tage auf MeinMMO.

Niemand will mir Nadeln in die Haut stechen …

Was mich aber wirklich hat staunen lassen, war der Diablo-Bereich. Eine ganze Halle war nur spärlich und in rotem Licht beleuchtet und voller Dampf. Eine riesige Statue von Lilith hält Diablos Kopf, die unheilvolle Kirche aus dem Intro von Diablo 4 steht im Zentrum, am Rand verkaufen ein paar Händler Strong Healing Potions. (Übrigens einfach nur eine kleine Dose Red Bull mit Glitzer für 12 Dollar plus Trinkgeld. Naja …)

Und irgendwo in der Ecke: ein Opferaltar für Fotos und direkt daneben vier Stühle wie aus dem Labor von Frankenstein, nur dass man sich dort Tattoos stechen lassen konnte. Hell‘s Ink war vor Ort, das Event, bei dem sich Fans früher Diablo-Tattoos stechen lassen konnten für eine Version von Diablo 4.

Ich dachte mir, das ist so irre, da macht doch bestimmt niemand mit. Aber ich wollte das tun, denn die Halle hat mich so in den Bann gezogen, dass ich dachte: es ist kostenlos und so was Irres macht man halt nur einmal. Am besten im Livestream.

Aber: Alle Plätze waren schon nach 10 Minuten am ersten Tag ausgebucht, inklusive Warteliste. Keine Chance, sich irgendwie dazwischen zu quetschen, nicht mal als wichtiges deutsches Media Outlet. Mehrmals habe ich versucht, mich irgendwie über die PR auf die Liste setzen zu lassen und sogar überlegt, einfach direkt Rod Fergusson zu fragen. Den habe ich aber leider nicht gefunden … 

Fürs nächste Jahr sage ich Blizzard direkt Bescheid, dass ich einen Slot haben will, um einen Stream mit der Tätowierung zu filmen. Aber nur, wenn dann auch direkt das zweite Addon angekündigt wird.

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