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Seite 2: Gaming PC zusammen stellen und bauen - Die besten Spiele-Rechner ab 500 Euro, Juli 2018

850-Euro-PC

Für 850 Euro spielt ihr bereits eine Klasse höher als mit unserer 500-Euro-Konfiguration. Prozessor und Grafikkarte sind spürbar schneller, die Leistungsreserven entsprechend höher. Dazu kommt eine flotte SSD für schnelleren Programmzugriff und kürzere Ladezeiten in Spielen.

• Prozessor Sockel 1151 – Intel Core i5 8400

Lange Zeit war der Core i5 8400 mit sechs Kernen nur schlecht und zu relativ hohen Preisen verfügbar. Das hat sich inzwischen geändert. Die CPU kostet momentan vergleichsweise günstige 165 Euro. Sie beherrscht zwar nicht die virtuelle Kernverdoppelung, in Spielen erreicht sie aber dennoch fast die gleichen Leistung wie der Core i7 7700K mit vier Kernen und acht Threads, der aktuell etwa 300 Euro kostet.

Auch im Vergleich zum Core i7 8700K mit sechs Kernen und zwölf Threads (ca. 340 Euro) ist er nur wenige Prozentpunkte langsamer. Intels zum Jubiläum der x86-CPUs herausgebrachten Core i7 8086K empfehlen wir generell nicht, da er für deutlich höhere Kosten (ca. 420 Euro) keinen nennenswerten Mehrwert für Spieler bietet. Erfreulicherweise gibt es inzwischen immerhin auch endlich günstigere Coffee-Lake-Chipsätze wie B360 oder H370, die sich besser für einen Core i5 eignen als die zuvor ausschließlich erhältlichen Z370-Mainboards.

Eine gute Alternative von AMD ist der Ryzen 5 2600, bei dem es sich um den Nachfolger des etwas niedriger taktenden Ryzen 5 1600 der ersten Ryzen-Generation handelt. Sein Preis nähert sich dabei dem Niveau des Core i5 8400 immer mehr an: Lag er zum Release noch bei 195 Euro, sind es inzwischen nur noch 170 Euro.

Der Ryzen 5 2600 besitzt sechs Kerne und kann per virtueller Kernverdoppelung bis zu zwölf Threads parallel bearbeiten. Im Falle von Intel-Prozessoren gibt es dieses Extra nur bei den teureren Core-i7-CPUs oder den eher langsameren Core-i3-Modellen. In Anwendungen steht der Ryzen 5 2600 dank seiner zwölf Threads meist etwas besser da als der i5 8400, in Spielen hat die AMD-CPU aber leicht das Nachsehen (zumindest, wenn die Grafikkarte nicht zum limitierenden Faktor wird).

• Prozessorkühler – EKL Alpenföhn Sella

Der günstige EKL Alpenföhn Sella ist dank drei Heatpipes leistungsstark und dennoch relativ kompakt, was die Kompatibilität mit Gehäusen und hohen Arbeitsspeicher-Riegeln erhöht. Der mitgelieferte 92-mm-Lüfter kühlt leise, aber ausreichend stark. Wenn euch die Lautstärke eures PCs nicht so wichtig ist, könnt ihr stattdessen auch den Standard-CPU-Kühler verwenden, der beim Prozessor mitgeliefert wird.

• Mainboard Sockel 1151 – Asus Prime B360M-A

Das günstige Asus-Board mit dem neuen B360-Chipsatz überzeugt trotz des kompakten Micro-ATX-Formats mit guter Ausstattung inklusive sechs SATA3- und zwei USB-3.1-Schnittstellen (Typ-A) sowie einen USB-Typ-C-Anschluss (USB 3.0). Das Mainboard unterstützt bis zu 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher mit 2.666 MHz und besitzt einen M.2-Port, der dank vier PCIe-3.0-Leitungen entsprechende SSDs besonders schnell anbindet.

Entscheidet ihr euch für die AMD-CPU, empfehlen wir als Alternative mit dem Sockel AM4 das AB350 Pro4 von ASRock, das etwa 20 Euro günstiger ist und dennoch die Möglichkeit bietet, den Ryzen 5 2600 bei Bedarf (und ausreichender Kühlung) zu übertakten. Fragt vor dem Kauf aber zur Sicherheit beim jeweiligen Händler nach, ob das Board bereits mit einem aktuellen BIOS für die Ryzen-2000-CPUs ausgestattet ist.

Platinen mit dem neuen X470-Chipsatz sind momentan erst ab ca. 130 Euro zu haben, was in Anbetracht der meist nur geringfügig besseren Ausstattung für unseren Geschmack etwas zu teuer ist.

• Arbeitsspeicher DDR4-2666 – Crucial Ballistix Sport LT / 8,0 GByte Kit

Wer ganz auf der sicheren Seite sein möchte, der setzt auf 16,0 GByte RAM. Aufgrund der aktuell relativ hohen Preise entscheiden wir uns bei dem 850-Euro-Paket momentan aber für 8,0 GByte, die in den meisten Fällen problemlos für flüssigen Spielspaß genügen (siehe auch unseren Artikel RAM-Benchmarks in Spielen - Wieviel Arbeitsspeicher braucht man?).

Der Crucial-Speicher ist dabei mit 2.666 MHz getaktet und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, für späteres Aufrüsten bleiben zwei RAM-Slots frei.

Entscheidet ihr euch für den AMD-Prozessor, empfehlen wir das Speicher-Kit Viper 4 Series (PV48G320C6K) von Patriot, das von ASRock erfolgreich mit dem AB350 Pro4 getestet wurde (siehe auch die entsprechende »Qualified Vendor List«). Beachtet allerdings, dass es nötig sein kann, die richtige Taktrate und die entsprechenden Timings im BIOS selbst einzutragen, damit sie auch wirklich genutzt werden.

Da der Patriot-Speicher aktuell nur bei wenigen Händlern gelistet wird, nennen wir außerdem zwei Alternativen: Einerseits könnt ihr zum niedriger getakteten Crucial Ballistix Elite (BLE4G4D26AFEA) mit 2.666 MHz greifen, dessen einzelnes 4,0 GByte-Modul ebenfalls auf der QVL-Liste zu finden ist. Andererseits ist auch RAM von AMDs eigener Ryzen-Kompatibilitätsliste eine Option.

• Grafikkarte – PowerColor Radeon RX 580 Red Dragon V2

Mit Blick auf die Leistung sind für diesen PC AMDs Radeon RX 580 und Nvidias Geforce GTX 1060 die Hauptkonkurrenten. Wir konnten lange Zeit keine Empfehlung für die RX 580 aussprechen, weil sie durch die hohe Mining-Nachfrage schlicht zu teuer war. Das hat ich sich jetzt endlich wieder geändert: Auch in der Variante mit 8,0 GByte (die dem etwas günstigeren Modell mit 4,0 GByte klar vorzuziehen ist) gibt es inzwischen wieder einzelne RX-580-Modelle, die mit einem Preis von ungefähr 270 bis 280 Euro ähnlich teuer sind wie der Hauptkonkurrent von Nvidia.

Die GTX 1060 hat zwar die etwas bessere Energieeffizienz zu bieten, aufgrund des größeren VRAM (8,0 GByte statt 6,0 GByte) empfehlen wir an dieser Stelle aber eher die AMD-Grafikkarte. Die PowerColor Radeon RX 580 Red Dragon V2 zählt aktuell zu den günstigsten Modellen. Nennenswerte Übertaktung von Haus aus hat sie zwar nicht zu bieten, ihre Leistung genügt aber dennoch, um aktuelle Titel in Full HD bei hohen bis sehr hohen Details flüssig darzustellen.

• Festplatte – Western Digital Blue / 1,0 Terabyte

Die Blue-Modelle von Western Digital mit 7.200 Umdrehungen pro Minute sind für eine herkömmliche Magnetfestplatte im 3,5-Zoll-Format ziemlich schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Speicherplatz von nominell 1.000 GByte reicht für Windows sowie eine Menge Spiele.

• SSD – SanDisk Plus (G26) / 120 GByte

Die SanDisk Plus ist eine der günstigsten SSDs mit 120 GByte Speicherplatz, ihre Leistung stimmt aber dennoch. Die Geschwindigkeitsunterschiede zu teureren Konkurrenten fallen höchstens in Ausnahmefällen spürbar auf.

Mit 120 GByte liefert die SSD zumindest genug Platz für die Installation des Betriebssystems und des ein oder anderen Spiels. Der Boot-Vorgang und die Arbeit unter Windows wird dadurch genau so spürbar beschleunigt wie die Ladezeiten der auf der SSD installierten Spiele.

Gehäuse – Cooltek TG-01 Basic

Cooltek bietet mit dem TG-01 Basic ein relativ günstiges Gehäuse an (ca. 45 Euro), das dennoch über gute Ausstattungsmerkmale wie drei USB-Ports in der Front (2 x USB 3.0), viele Möglichkeiten zum Kabel- Management und Glasfenster (seitlich sowie in der Front) verfügt. In der Basic-Variante gehört ein 120-Millimeter-Lüfter an der Rückseite zum Lieferumfang, in der Front können drei weitere Modelle dieser Art eingebaut werden.

Achtet beim Zusammenbau darauf, das 8-Pin-Kabel für die zusätzliche Stromversorgung der CPU vor dem Einbau des Mainboards durch die entsprechende Öffnung des Mainboard-Trays (oben rechts an der Rückseite) zu führen, da nach dem Einbau nur noch der Umweg über die größeren Löcher im linken Tray-Bereich frei ist.

Für einen Aufpreis von etwa 10 Euro gibt es das Gehäuse auch mit drei vorinstallierten Frontlüfter mit LED-Beleuchtung (wahlweise in grün, rot, blau oder als RGB-Variante).

• Netzteil – be quiet! Pure Power 10 / 500 Watt

Das ATX-Netzteil Pure Power 10 von be quiet! glänzt mit hoher Effizienz, die der Stromversorgung eine 80 Plus Silber-Zertifizierung einbringt. Luxus-Features wie absteckbare Kabel, sodass nur die nötigen Strippen im Gehäuse liegen, hat es zwar nicht, die kosten aber immer etwas Aufpreis. Das Pure Power 10 CM (Cable Management) hat die Option für 10 Euro mehr.

Mit 500 Watt liefert das Pure Power 10 genug Leistung für den 900 Euro-PC, auch stärkere aktuelle Grafikkarten kommen heute damit aus. Die Garantie liegt bei drei Jahren.

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