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Distant Worlds 2 will Stellaris mit riesiger Galaxie Konkurrenz machen

Der Strategie-Publisher Slitherine setzt Distant Worlds fort. Doch anders als der Vorgänger muss es sich gegen Stellaris behaupten.

von Fabiano Uslenghi,
26.01.2021 10:00 Uhr

Genre: Strategie | Entwickler: CodeForce | Plattform: PC | Release: 2021

In der Realität ist die Menschheit noch weit davon entfernt, sich eine ganze Galaxie zu erschließen. In PC-Spielen haben wir diese Aufgabe aber schon sehr, sehr oft bewältigt. Denn seitdem Masters of Orion Anfang der 90er den Grundstein legte, versuchen sich regelmäßig neue Entwickler an 4X-Strategiespielen in einer riesigen Galaxie.

2010 schickte das Entwicklerstudio CodeForce Distant Worlds ins Weltraumrennen und trachtete danach, auf MoOs vakanten Thron Platz zu nehmen. Allerdings kam der Titel trotz recht positiver Rezensionen nie über den Status des Geheimtipps hinaus.

Komplett enttäuscht hat das Strategiespiel aber offensichtlich nicht. Jetzt bekommt der Geheimtipp nämlich eine Fortsetzung und erhält dafür Unterstützung von einem für seine komplexen Strategiespiele bekannten Publisher. Nein, nicht Paradox. Die haben ja mit Stellaris schon alle Hände voll zu tun, sondern Slitherine (Panzer Corps, Field of Glory).

Distant Worlds 2 - Exklusive Screenshots ansehen

Was macht Distant Worlds 2 besonders?

Distant Worlds 2 ist ein 4X-Strategiespiel, das ganz im Zeichen von Master of Orion steht. Das ja seinerzeit dieser Genrebezeichnung erst zur Geburt verhalf. Das erste X steht bekanntermaßen für »eXpand«, und zum Expandieren haben wir in Distant Worlds 2 eine Menge Platz.

Livestream mit Slitherine

Heute Abend findet auf dem offiziellen Twitch-Kanal von Publisher Slitherine ein Stream statt. Hier gibt es noch mehr von Distant Worlds 2 zu sehen, unteranderem echtes Gameplay. Wenn ihr euch den Stream ansehen wollt, dann folgt einfach dem Link auf ihren Twitch-Kanal.

Der Stream zu Distant Worlds 2 beginnt heute, Dienstag der 26. Januar, um 18:00 Uhr.

Die Galaxie kann wahlweise aus bis 2.000 Sternensystemen bestehen. Die setzen sich wiederum aus Abertausenden von Planeten, Monden oder Asteroiden zusammen. Die wir nach der Kolonisierung folgerichtig »eXploiten«. Also ausbeuten, um die letzten paar Ressourcen herauszuquetschen.

Ein großer Teil von Distant Worlds 2 wird außerdem wieder die Möglichkeit, die Galaxie oder unsere Fraktion sehr detailliert an unsere Wünsche anzupassen. Mit dem Game Editor können wir einzelne Sonnensysteme hinzufügen oder entfernen und selbiges gilt für Planeten, Asteroiden, Basen oder sogar Raumschiffe.

Wenn euch bei diesen Worten schon eine Sehnsucht nach einer weiten, unerforschten Galaxie überkommt, dann behaltet dieses Gefühl bei, in dem ihr euch den Trailer zu Distant Worlds 2 anseht:

Distant Worlds 2 - Trailer weckt echte Sehnsucht nach einer fernen Galaxie 2:04 Distant Worlds 2 - Trailer weckt echte Sehnsucht nach einer fernen Galaxie

Ein weiteres kreatives Ventil bekommt ihr mit dem Editor für die Schiffe und Raumstationen eurer Fraktion. Das fällt dank der neuen 3D-Grafik nochmal eine ganze Ecke komplexer aus, als im 2D-Vorgänger. Hier wählt ihr eine bestimmte Hülle und bestückt diese dann mit den Komponenten eurer Wahl. Jede Komponente könnt ihr am 3D-Modell sehen.

Die wichtigsten Unterschiede zum Vorgänger

  • Neue Engine: Ein komplettes Universum mit 3D-Modellen und auch die Stabilität sollen mit der neuen Engine nicht mehr so sehr stottern wie beim ersten Teil.
  • Verbesserte Diplomatie: Das verhandeln soll besser funktionieren und mit neuen Optionen für Handel oder Abkommen mehr Abwechslung bieten.
  • Kleinteiligeres Erkunden: Mit frühen Scannern lässt sich nicht mehr jedes Details eines fremden Schiffes oder System erkennen, ihr müsst sie besuchen, um mehr zu erfahren.
  • Natürliche Grenzen: Das Universum bekommt mit galaktischen Nebeln einige Hindernisse, die der Galaxie eine gewisse »Form« verpassen. Hierdurch zu fliegen ist riskant und macht genaues Abwägen notwendig.
  • Verbessertes Interface: Die Benutzeroberfläche könnt ihr jetzt frei skalieren, damit ihr so gut wie möglich die wichtigsten Informationen zu einem System auf dem Bildschirm bannen könnt.

In Distant Worlds 2 wählt ihr eine von sieben Fraktionen aus. Jede Spezies hat verschiedene Vor- oder Nachteile und soll sich ganz unterschiedlich spielen. In Distant Worlds 2 wählt ihr eine von sieben Fraktionen aus. Jede Spezies hat verschiedene Vor- oder Nachteile und soll sich ganz unterschiedlich spielen.

Für wen ist Distant Worlds 2 interessant?

Distant Worlds 2 richtet sich sehr deutlich an 4X-Liebhaber und alle, die ihre Strategiespiele gerne komplex haben und neben Wirtschaft oder Politik auch galaktische Kriege im Weltraum oder auf Planeten führen wollen. Damit schlägt Distant Worlds 2 natürlich in die selbe Kerbe wie Stellaris - das aktuell wohl beste 4X-Strategiespiel im Weltraum.

Allerdings gehörte es schon beim ersten Distant Worlds zum Spielkonzept, dank vieler Automatismen die Schwierigkeit ein wenig an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Im zweiten Teil soll das intelligente Automatismen-System noch weiter verfeinert werden und viel mehr Optionen zulassen. Ihr entscheidet also, welche Bereiche ihr selbst in die Hand nehmt und wo ihre die Entscheidungen lieber der KI überlasst. Keine Lust die Spionageschiffe selbst zu steuern? Dann lasst das eben jemand anderen machen!

Welche Galaxie hätten sie denn gerne? Ihr könnt die Größe und Form der Galaxie in eurem Spiel selbst bestimmen. Welche Galaxie hätten sie denn gerne? Ihr könnt die Größe und Form der Galaxie in eurem Spiel selbst bestimmen.

Das sollte vor allem Einsteigern dabei helfen, leichter ins Spiel zu kommen. Zumal ihr auch entscheiden könnt, ob ihr eine Runde mit ein paar Schiffen und einem einzelnen Planeten beginnt, oder direkt als galaxisweites Imperium loslegt.

Wann ist Release?

Bislang gibt es für Distant Worlds 2 noch keinen exakten Release-Termin. Die Entwickler scheinen sich aber sehr sicher zu sein, dass es noch 2021 so weit sein wird. Das ändert vermutlich auch erst Mal nichts daran, dass Distant Worlds 2 sich neben Stellaris behaupten muss.

Aber Stellaris hat immerhin auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Zwar wurde das Strategiespiel Paradox-typisch mit vielen DLCs bestückt, so langsam scheint es aber auch an seine Grenzen zu stoßen. Zumindest war das unser Eindruck, als wir dem Spiel zuletzt im Juli 2020 einen Kontrollbesuch abstatteten.

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