Elite: Dangerous - Gigantische Expedition durch die Galaxis fordert erste Ingame-Opfer

Nachdem beim Start der größten Expedition in der Geschichte von Elite erst einmal nur die Server Probleme bereiteten, sind inzwischen die ersten Spieler unrühmlich an der Umgebung gescheitert.

von Elena Schulz, Fabiano Uslenghi,
17.01.2019 16:45 Uhr

In Elite: Dangerous machen sich 10.000 Spieler zu einer 18 Wochen langen Reise auf.In Elite: Dangerous machen sich 10.000 Spieler zu einer 18 Wochen langen Reise auf.

Update vom 17.01.2019

Eine Weltraumexpedition ist nicht frei von Risiko. Das gilt auch für virtuelle Reisen wie in Elite Dangerous. Glücklicherweise wurde die Distant Worlds 2-Wanderung mit ihren über 10.000 Teilnehmern von größeren Gefahren bislang verschont. Sieht man einmal von den rauchenden Servern gleich zu Beginn ab.

Doch das hat sich jetzt geändert. Neuen Berichten zufolge, sind einige Piloten bei der ersten größeren Hürde auf der Etappe gescheitert und haben ihre Schiffe verloren. Diese Hürde nennt sich "The View" und ist ein Sternensystem, das seinen Spitznamen daher bekommt, dass man hier eine ganz besonders schöne Aussicht auf die Weiten des Alls genießen kann. Klingt erstmal wenig bedrohlich, doch das System hat seine Tücken.

Gleich dem Gesang der Sirenen aus griechischen Sagen kann die wunderbare Aussicht für unerfahrene Piloten eine gefährliche Falle sein. Grund hierfür ist ein besonderer Planet, der unscheinbar aussieht, aber dafür über eine immense Gravitation verfügt.

Das hat dazu geführt, dass manche Teilnehmer der Distant-Worlds-Expedition in der Hoffnung auf ein schönes Bild auf dem Planeten landeten und danach unfähig waren wieder zu starten. In einem bestätigten Fall führte der Startversuch sogar zur Explosion des Raumschiffs. Geschätzte 33 weitere Piloten sollen auf die gleiche Weise in die Luft geflogen sein.

Ein solcher Verlust des Reise-Gefährts kann während einer wochenlangen Expedition natürlich besonders ärgerlich sein. Die Piloten werde immerhin bei der letzten Station respawnen, die sie besucht haben und das sollte in den meisten Fällen zum momentanen Zeitpunkt der Ausgangsort im Pallaeni System sein.

Update vom 14.01.2019

Die Weltraumexpedition rund um den Spieler Erimus hatte wohl mit ersten Turbulenzen zu kämpfen. Besser gesagt wurden sowohl Spieler als auch die Entwickler von Frontier Developments mit dem Nachbeben konfrontiert, dass von tausenden Schiffen ausgelöst wurde, die gleichzeitig aus einem System sprangen.

Kurz nachdem der Startschuss für die Distant Worlds 2-Expedition gefallen war, brachen die Server für viele Spieler schlichtweg zusammen. Das hatte zur Folge, dass zwei Stunden lang Solo- und Multplayer-Piloten der Log-In verweigert wurde.

Voraussichtlich sollte es jetzt bis Freitag erst einmal zu keinen weiteren Vorfällen dieser Art kommen. Am Wochenende soll dann die nächste Etappe bevorstehen. Ob die Server der standhalten, wird sehr von der Spieleranzahl abhängen.

Originaltext vom 13.01.2019:

Manchen mag die Welt von Elite: Dangerous groß, leer und langweilig vorkommen, andere schreiben einfach ihre eigene Geschichte darin, werden Händler, Weltraumpiraten oder Entdecker. So auch ein Spieler namens Erimus, der vor 4 Jahren zu einer drei monatigen Reise durch die Galaxie aufbrach und diesen Trip in einer Reihe von Youtube-Videos mit dem Titel »Distant Suns« festhielt.

Jetzt startet der Entdecker erneut eine ähnliche Expedition, allerdings in viel größerem Ausmaß: Ihn begleiten ganze 10.000 Spieler, die seinem ursprünglichen Pfad durch die Milchstraße folgen. Seine Expedition mit dem Titel »Distant Worlds 2« erklärt er genauer im Elite Dangerous Forum.

Mit »Distant Worlds« gab es Ende 2015 bis Anfang 2016 bereits ein ähnliches Unterfangen in der Elite-Community. Bislang war es die größte Aktion dieser Art und Distant Worlds 2 soll nun in die Fußstapfen der ersten Expedition treten. Die Reise ist übrigens auf die Minute genau geplant. Es gibt nicht nur Wegpunkte und genaue Abflugzeiten, sondern auch die Möglichkeit, Rollen wie Kommandant, Wissenschaftler oder sogar Touristenführer innerhalb der Flotte zu spielen.

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»D&D mit 10.000 Spielern«

Für ein noch tiefer gehendes Rollenspielerlebnis während der Expedition sorgt Commander Wishblend, alias Alison Goodman, die Geschichten rund um das Elite-Universum verfasst und das Elite Dangerous Role Playing Game für ihre eigene Story rund um die Reise und die Erlebnisse auf dem Weg nutzt. Unterwegs soll es sogar geplante Piratenangriffe, NPCs zum Retten und mehr geben.

Ziel der Reise ist es, eine Raumstation in der Mitte der Galaxie zu errichten. Die gesamte Reise soll 18 Wochen dauern. Man darf also gespannt bleiben, welche Abenteuer die Entdecker unterwegs in dieser Zeit so alle erleben.

Elite: Dangerous - Warum ist das dein Lieblingsspiel? 13:16 Elite: Dangerous - Warum ist das dein Lieblingsspiel?


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