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Seite 3: F1 2011 im Test - Keine Hardcore-Simulation - who KERS?!

Pressearbeit

Ziel im Karrieremodus ist es sicherlich nicht, in der ersten Saison vorne mitzufahren, das ist mit einem der von Beginn an auswählbaren Teams, wie Lotus, auch gar nicht möglich. Stattdessen geben die Teamchefs erreichbare Platzierungen vor. Erfüllen wir die Erwartungen, gibt’s Erfahrungspunkte und dafür wiederum neue Teile fürs Fahrzeug, die die Mechaniker fürs nächste Rennen einbauen. So arbeiten wir uns Schritt für Schritt nach oben und erhalten irgendwann ein Angebot von einem größeren F1-Team.

Der immer gleiche Journalist stellt uns die immer gleichen (oftmals unsinnigen) Fragen. Der immer gleiche Journalist stellt uns die immer gleichen (oftmals unsinnigen) Fragen.

Zur Karriere gehört auch das überarbeitete Pressesystem von F1 2011. Das wirkt allerdings abermals etwas aufgesetzt, denn es ist immer derselbe Reporter, der die selben, langweiligen Standardfragen stellt. »Rechnen Sie sich noch Titelchancen aus?« »Nö, nicht im Lotus!« Das Feedback der Presse bekommt man dann auch nur in kurzen, drögen Einblendungen und in einer zusammenfassenden Mail von der Managerin reingereicht. Auch hier also noch deutlich Luft nach oben bei der Gestaltung des Drumherums.

Das Rechtepaket von Codemasters umfasst auch in diesem Jahr alle Kurse, Teams, Fahrer und Autos der Formel 1, nur eben für die Saison 2011. Die bereits aus dem Vorjahr bekannten Strecken hat Codemasters dezent überarbeitet, so findet sich am Streckenrand etwa eine detailliertere Bepflanzung. Mit dem Nürburgring und der nagelneuen Strecke bei Neu Delhi finden sich aber auch zwei neue Kurse auf der Disk. Das zu Beginn der Saison wegen politischen Unruhen zunächst verschobene und dann abgesagte Rennen in Bahrein haben die Macher gestrichen, so dass F1 2011, wie der echte Rennkalender der aktuellen Saison, auf 19 Rennwochenenden kommt. Den kurz vor Veröffentlichung des Spiels vollzogenen Fahrerwechsel (Bruno Senna übernahm bei Renault zum Großen Preis von Belgien das Cockpit von Nick Heidfeld) haben die Macher nicht mehr berücksichtigen können. Bis zum Release war schlicht zu wenig Zeit. Da die KI immer auch an den Fahrstil des Piloten angepasst ist, hätte die Integration eine gewisse Zeit in Anspruch genommen. Ein Update werden die Macher nicht nachreichen.

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Auch in Sachen Multiplayer hat sich etwas getan, F1 2011 bietet erstmals Splitscreen-Rennen für zwei Spieler. An Rennen sowie Meisterschaften dürfen nun 16 statt wie bisher 12 Spieler teilnehmen. Zudem haben die Entwickler einen Koop-Modus gestrickt: Gemeinsam mit einem Freund dürfen Sie für denselben Rennstall antreten, eine komplette Online-Saison bestreiten und teamintern um die besten Fahrzeugteile konkurrieren – spannend. Unterm Strich hat sich Codemasters die Kritik an F1 2010 zu Herzen genommen und gezielt daran gearbeitet. Das Resultat: Abermals ein hervorragendes Rennspiel, an dem trotz einiger Mängel jeder F1-Enthusiast seine wahre Freude haben wird.

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