Fallout 76 - Jetzt mit Karten-Paketen: So funktioniert das neue Perk-System, kein Pay2Win

Das neue Perk-System von Fallout 76 stetzt auf Karten und Booster-Pakete. Die sollen einladen, mit Skills zu experimentieren. Pay2Win in Form von Mikrotransaktionen soll es nicht geben.

von Elena Schulz,
12.08.2018 11:58 Uhr

Fallout 76 - Vault-Boy-Trailer von der QuakeCon 2018 stellt das Perk-System vor 2:41 Fallout 76 - Vault-Boy-Trailer von der QuakeCon 2018 stellt das Perk-System vor

Update vom 12. August 2018: Aufgrund des Kartensystems äußerten viele Spieler die Sorge bezüglich Pay2Win. Immerhin könnte man Kartenpakete gut über Mikrotransaktionen verkaufen und Spieler so echtes Geld für Gameplay-Vorteile ausgeben lassen. In einem Tweet verneint Pete Hines von Bethesda das aber. Karten soll man wirklich nur über beim Leveln erhalten.

Ursprüngliche Meldung: Mit dem oben eingebetteten Trailer wurde auf der QuakeCon 2018 erstmals das Perk-System von Fallout 76 vorgestellt. Das setzt wie die Vorgänger auf das S.P.E.C.I.A.L-Prinzip, hat aber einen eigenen Kniff: Ab jetzt werden Perks über Karten verteilt.

Karten in Spielen erfreuen sich ja ohnehin immer größerer Beliebtheit, sei es in Form von Survival-Herausfoderungen für Lara Croft in Rise of the Tomb Raider oder als Gwent-Kartenspiel in The Witcher 3. Beim Charaktersystem von Fallout 76 dienen die Karten nun dazu, einzelne Perks auszurüsten und möglichst viel mit ihnen herumzuprobieren.

Wir erhalten wieder bei jedem Aufleveln Punkte, die man auf das S.P.E.C.I.A.L-System (Strength, Perception, Endurance, Charisma, Intelligence, Agility, Luck) verteilen kann. Allerdings verfügt jetzt jeder Unterpunkt über eigene Karten. Die können wir wiederum in zugehörige Slots verteilen. Man kann zum Beispiel die Karte »Gladiator« wählen und unter Stärke ausrüsten, um einen Boost auf Nahkampfangriffe zu erhalten.

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Punkte bis Level 50, aber endlos leveln

Jede Karte verfügt über eine Punkt-Zahl von eins bis fünf und auch die Maximal-Punktzahl für jede Kategorie ist limitiert. Man darf also nicht lauter Fünf-Punkte-Karten verteilen, sondern muss abwägen. Das Maximum an möglichen Punkten in jeder Kategorie insgesamt wurde außerdem von 10 auf 15 aufgehoben. Ab Level 50 erhält man beim Aufleveln außerdem keine Punkte mehr, obwohl man das eigene Charakter-Level beliebig steigern kann. So will Bethesda dafür sorgen, dass die Multiplayer-Balance nicht durch lauter übermächtige Spieler gefährdet wird.

Karten erhält man aber auch nach Level 50 noch. Das funktioniert über Booster-Packs, die man das ganze Spiel über regelmäßig erhält. Anfangs alle zwei Level und später alle fünf darf man ein Paket mit vier zufälligen Karten öffnen, die man zusätzlich zu den Karten erhält, die man über die Punkte beim Levelaufstieg kauft. In jedem Kartenpaket ist übrigens noch ein Kaugummi, der ein wenig Hunger stillt und ein witziger Spruch des Mannes dabei, der den legendären Skyrim-Satz mit dem Pfeil im Knie geschrieben hat. Ihr wisst schon.

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Das System soll dazu einladen, möglichst viel zu experimentieren. Man kann seine Karten jederzeit auswechseln und sich so auch als Team organisieren. Der Charisma-Skill funktioniert ohne NPCs nämlich so, dass man jetzt Perks an Team-Kameraden weitergeben kann. Hat man einen Perk, der einen mehr Munition finden lässt, gilt das dann für die ganze Gruppe. Während viele Karten der hunderten von Karten auf den Multiplayer ausgerichtet sind, gibt es aber auch einige mit Boni für Solo-Spieler.

Spieler können außerdem mithilfe von Radioaktivität mutieren und ihren Charakter damit grundlegend verändern. Welchen Einfluss das optisch und spielerisch genau nimmt, ist noch nicht klar.

Fallout 76 erscheint am 14. November 2018 für PC, PS4 und Xbox One. Im Herbst wird noch eine Beta stattfinden, in der bereits das komplette Spiel enthalten sein soll. Der Fortschritt darf übernommen werden. Alles wichtige zum Online-Fallout findet ihr in unserer Preview.

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