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Seite 3: Far Cry Primal - Viel Far Cry, etwas Pokémon

Rübe, Keule, Ruhe

Für unseren Angriff auf die leicht bewachte Udam-Höhle wählen wir die offensive Variante. Auf Knopfdruck hetzen wir unseren Bären dem nächstbesten Feind auf den Hals (das geht übrigens auch, während wir die Eule steuern), und sprinten hinterher. Einen Gegner schleudert uns einen Speer entgegen, dem wir gekonnt ausweichen und den Udam mit dem Bogen niederstrecken. Keine Überraschungen an dieser Stelle, der Umgang mit Pfeil und Bogen funktioniert genau so simpel und ähnlich tödlich wie in Far Cry 4.

Unser bissiges Haustier beschäftigt einen Keulenschwinger, wir erledigen seinen Kumpel mit dem Bogen. Das nennt man Arbeitsteilung. Unser bissiges Haustier beschäftigt einen Keulenschwinger, wir erledigen seinen Kumpel mit dem Bogen. Das nennt man Arbeitsteilung.

Dann wechseln wir auf die Keule, halten die Schlagtaste für einen extra starken Angriff einen Moment gedrückt und zimmern das Teil dem nächsten Angreifer mit einem satten Krachen auf die Rübe. Hah, das fühlt sich gut an. Der Nahkampf ist nicht sonderlich anspruchsvoll und verkommt schnell zum wilden Gekloppe, aber das Trefferfeedback ist hervorragend. Schließlich wartet in der Höhle nur noch der zähe Häuptling, für den wir wiederum die Waffe wechseln. Zuerst schleudern wir ihm einen Speer entgegen, dann setzen wir mit einem zweiten Spieß im Nahkampf nach und verpassen ihm den Todesstoß.

Im Vergleich zum modernen Waffenarsenal der Vorgänger ist unsere Ausrüstung in Far Cry Primal begrenzt. Ein Bogen ist kein vollwertiger Ersatz für ein Präzisionsgewehr, Sprenggranaten, Raketen- oder Flammenwerfer gibt es sowieso nicht. Trotzdem stellt uns Ubisoft ein beachtliches Arsenal von Tötungswerkzeugen zur Verfügung, die durch die tierischen Begleiter hervorragend ergänzt werden. So wird jeder Spielertyp glücklich, vom Schleicher bis zum Rambo.

Eine Prise Ark

Für extra viel Schaden hätten wir unsere Waffen zudem entzünden können: Feuerpfeile, Feuerkeule und so weiter Danach ist das Kriegsgerät aber logischerweise hinüber und wir müssen neues basteln. Crafting wird eine wichtige Rolle in Far Cry: Primal spielen, wir konnten jedoch nur einen sehr kleinen Teil des Systems ausprobieren. Neue Keulen, Speere oder Pfeile stellen wir ganz simpel und schnell im Waffenmenü her - die nötigen Ressourcen vorausgesetzt reicht ein Knopfdruck. Mit der Zeit soll Takkar aber auch neue Waffentypen kennenlernen, die wir dann zumindest einmal selbst herstellen müssen.

So süß kann ein Wolf sein, nachdem er gerade zwei Steinzeitmenschen die Kehle herausgerissen hat. So süß kann ein Wolf sein, nachdem er gerade zwei Steinzeitmenschen die Kehle herausgerissen hat.

Fraglich ist, ob das ständige Sammeln von Rohstoffen irgendwann zur lästigen Pflicht verkommt: In unserer Preview-Version hatten wir einen reichlichen Rohstoffvorrat und waren nicht darauf angewiesen, jede Blume am Wegesrand zu pflücken und jedes Tier zu häuten. Im fertigen Spiel könnte das jedoch anders sein. Auf Nachfrage versicherte uns Game Director Thomas Simon allerdings, dass es Systeme geben werde, die dem Spieler das Ressourcensammeln erleichtern oder abnehmen.

Was wir (nicht) wissen
Wir konnten die PlayStation-4-Version von Far Cry Primal auf Einladung von Ubisoft in London anspielen. Eine komplette Stunde konnten wir in einer weit fortgeschrittenen Alphaversion tun und lassen, was wir wollten. Welche Nebenmissionen wir erfüllten, welche Ecken der Spielwelt wir erkundeten, welche Skills wir freischalteten blieb uns überlassen. Trotz der großzügig bemessenen Spielzeit haben wir deshalb das Gefühl, nur einen Bruchteil des Spiels gesehen zu haben. Zusätzlich hatten wir die Möglichkeit, Game Director Thomas Simon mit unseren Fragen zu löchern. Über zwei wichtige Spielelemente hüllten die Entwickler jedoch den Mantel des Schweigens: Die Story und die Stammverwaltung. Details dazu soll es erst später geben. Ubisoft übernahm alle Kosten für Reise und Verpflegung.

Noch spannender ist allerdings die Frage nach der Verwaltung unseres Stamms. Wir wissen, dass Takkar sich um die Wenja kümmern muss. Unter anderem werden wir Hütten bauen müssen, soviel konnten wir im Spielmenü erkennen. Was das bringt und wie dieses System genau funktioniert, wollen die Entwickler aber erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten.

Nimmt man Far Cry Primal Stück für Stück auseinander, unterscheidet sich der Urzeit-Shooter kaum von seinen Vorgängern. Die grundlegenden Spielmechaniken sind nahezu identisch. Nur an Details wie dem erweiterten Crafting und den Tierbegleitern kann man große Änderungen feststellen. Und dennoch ist es ein himmelweiter Unterschied, ob wir als Raketenwerferschwingender Rambo auf dem Quad durch die Lande reisen oder ob wir mit einer einfachen Keule bewaffnet einen feindseligen Urwald erkunden, während unser gezähmter Wolf andere Jäger knurrend auf Abstand hält. Far Cry Primal hat die Gene seiner Vorfahren, entwickelt sich aber gänzlich anders.

Far Cry Primal - Ankündigungs-Trailer zum Steinzeit-Far-Cry 1:48 Far Cry Primal - Ankündigungs-Trailer zum Steinzeit-Far-Cry

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