Fantasy-Rollenspiele sind schon vor Jahrzehnten beliebt und das wird sich wohl so schnell auch nicht ändern. Während jedoch Millionen Spielerinnen und Spieler sehnsüchtig auf ein neues Elder Scrolls, das nächste Baldur's Gate oder Fable warten, versuchen auch unbekanntere Titel ihre Herzen zu stehlen.
Ganz neu mit dabei ist etwa Fatekeeper. Das Rollenspiel aus der Egoperspektive wurde gerade bei einem Showcase des Publishers THQ zum ersten Mal gezeigt, beeindruckt mit toller Grafik und wird in Deutschland entwickelt.
Was macht Fatekeeper besonders?
Fatekeeper will als Rollenspiel alt und neu vereinen. Euch erwarten tiefe Rollenspiel-Systeme
, Kämpfe, die an ein Dark Messiah erinnern und zur Abwechslung mal keine Open World. Das nur 10-köpfige Entwicklerteam sitzt in Garmisch-Partenkirchen, direkt an den bayerischen Alpen. Aber Bilder sagen natürlich mehr als Worte, deshalb hier erst einmal der Trailer:
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Fatekeeper: In Garmisch-Partenkirchen entsteht gerade ein sehr spannendes Mittelalter-Actionspiel
Weil aber im Trailer längst nicht alles zu sehen ist, was uns die Entwickler erzählt haben, hier noch die wichtigsten Fakten zu Mechaniken und Features:
- Waffen: Gegen Monster und andere Gegner setzen wir uns mit Schwertern, Äxten und ähnlichen mittelalterlichen Waffen zur Wehr. Im Trailer erkennen wir die bekannte Kombination aus Angreifen, Blocken und Ausweichen, wobei jede Aktion Ausdauer kostet. Wir sollen aber auch eine Reihe von Spezialangriffen und anderen Aktionen ausführen können. Außerdem lassen sich Waffen vergiften.
- Magie: Jederzeit können wir Zauber wirken, die alle eine
physikalische
Komponente haben. Wir werfen etwa Gegenstände oder Gegner mit Telekinese, schubsen sie mit einem Windstoß einen Abgrund hinunter, oder frieren eine Wasseroberfläche ein, um sie mit einem Feuerball wieder aufzutauen. Zudem können wir unsere eigenen Zaubersprüche erstellen. - Welt: Zwar gibt es keine offene Welt, reine Schlauchlevel müsst ihr aber trotzdem nicht befürchten. Stattdessen könnt ihr euch in den Gebieten auch nach versteckter Beute oder alternativen Routen umsehen. Außerdem wird es Rätsel geben, für die wir uns gut umschauen und aufgesammelte Items inspizieren müssen, um versteckte Funktionen zu enthüllen.
- Skills: Es soll auch ein tiefes Skillsystem geben, das die Entwickler aber bisher noch gar nicht gezeigt haben. Unter anderem könnten sich die Fähigkeiten auf den Umgang mit Waffen, Rüstung, Magie oder Alchemie beziehen.
- Story und Setting: Um was es eigentlich in Fatekeeper geht, verraten die Entwickler ebenfalls noch nicht. Die Geschichte soll aber offensichtlich düster und laut den Entwicklern auch wichtig für das Rollenspiel sein.
Einen genauen Releasetermin gibt es für Fatekeeper bisher noch nicht. Das gezeigte Gameplay wirkt allerdings schon recht ausgefeilt und lässt keine Unzulänglichkeiten erkennen, die auf einen frühen Entwicklungsstand schließen lassen könnten. Möglicherweise dürfen wir Fatekeeper also schon recht bald spielen, mit Sicherheit vor dem Release von The Elder Scrolls 6.
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