FIFA 21: PC-Spieler verpassen viele Next-Gen-Features

Zum Release von Fifa 21 müssen PC-Spieler auf die Neuerungen der Playstation 5 und Xbox Series X verzichten - das Spiel basiert dieses Jahr weiterhin auf der aktuellen Engine.

von Dennis Zirkler,
22.06.2020 12:10 Uhr

Fifa-21-Spieler müssen auf dem PC ohne Next-Gen-Features auskommen. Fifa-21-Spieler müssen auf dem PC ohne Next-Gen-Features auskommen.

Letzten Donnerstag wurden auf der EA Play 2020 neben zahlreichen Neuankündigungen und Gameplay aus Star Wars: Squadrons auch ein erster Reveal-Trailer zu FIFA 21 gezeigt. PC-Spieler müssen allerdings auf die Neuerungen, die die Fußballsimulation auf PS5 und Xbox Series X bekommt, verzichten. Denn die diesjährige PC-Version basiert weiterhin auf der Current-Gen-Technik von PS4 und Xbox One.

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Diese Neuerungen gibt's nur auf Next-Gen-Konsolen

Zwar hat der Trailer zu FIFA 21 nicht allzu viel darüber verraten, welche Neuerungen die neue Engine neben einer deutlich aufgehübschten Grafik überhaupt bringen wird, auf der offiziellen Webseite von EA Sports liefern die Entwickler aber erste Details.

Controller-Haptik: Der neue DualSense-Controller der PlayStation 5 soll ein intensiveres Spielerlebnis ermöglichen, indem man beispielsweise Pässe, Zweikämpfe und Kollisionen durch reaktives Haptik-Feedback in den Händen spürt.

Schnellere Ladezeiten: Für Konsolenspieler ein Riesenschritt, für PC-Spieler mit SSD nichts Neues - auf den Next-Gen-Konsolen sollen die Ladezeiten nur noch wenige Sekunden betragen.

Deferred Lighting: Durch das neue Beleuchtungssystem sollen alle Bereiche des Stadions - auf und neben dem Platz - noch realistischer aussehen.

Körpermodelle & Animationen: Auch die Bewegungen der Spieler soll auf den Next-Gen-Konsolen realitätsgetreuer werden - die Animationen basieren nun auf realen Sportlerdaten. Was genau das heißt, erklärt EA nicht.

Humanisierung: Wenn die Spieler nicht gerade am Ball sind, sollen sie sich menschlicher verhalten. Als Beispiel nennt EA hier ein Zurechtrücken der Schienbeinschoner. Ob sie auch auf den Rasen spucken oder sich Luis Suárez gelegentlich in seine Gegner beißt, wissen wir noch nicht.

PC-Spieler nicht das erste Mal im Nachteil

Dass FIFA-Fans auf dem PC benachteiligt werden ist leider nichts Neues: Bis zum Release von FIFA 11 im Jahr 2010 setzten die Fußballspiele noch auf dem veralteten Technik Gerüst der PlayStation 2 - obwohl Xbox 360 und PS3 bereits 2005 beziehungsweise 2006 erschienen sind.

Den Sprung auf die aktuelle Grafik-Generation schaffte EA hingegen deutlich schneller: Nachdem FIFA 13, der erste Titel für PlayStation 4 und Xbox One, am PC noch auf dem alten Grafikgerüst basierte, war bereits der nächste Serienableger FIFA 14 wieder auf dem aktuellen Stand.

Warum die neue Technik für PC-Spieler frühestens mit FIFA 22 zur Verfügung steht, begründete EA bislang nicht - womöglich will man aber dafür Sorgen, dass die Sportsimulation weiterhin auf jedem noch so schwachen Rechner läuft, um keine potentiellen Käufer zu verlieren.

Wir können also nur hoffen, dass EA den Sprung auf die neue Engine ebenso schnell wie bei der aktuellen Konsolengeneration schafft und wir nicht wieder fünf Jahre auf die neue Technik warten müssen.

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