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Warum Fragpunk gerade eines der meistgespielten Spiele des Steam Next Fest ist – und ob es sich für euch lohnt

Die Open Beta von Fragpunk ist gerade in aller Munde. Der Shooter hat eine richtig coole Idee, aber hat das Spiel genügend Potenzial zum Hit?

Bunte Comic-Effekte überall: Ist Fragpunk nur ein weiterer Free2Play-Shooter von vielen? Bunte Comic-Effekte überall: Ist Fragpunk nur ein weiterer Free2Play-Shooter von vielen?

Mal wieder möchte ein Free-to-Play Live-Service-Shooter eure Aufmerksamkeit erregen – und das auch noch mit knallbunter Comic-Optik. Als hätten wir davon noch nicht genug!

Doch ist Fragpunk wirklich nur ein weiterer Titel in einer überfüllten Spielelandschaft, oder steckt mehr dahinter? Wir haben uns das Spiel genauer angesehen und wollen klären, was Fragpunk ausmacht und ob es sich lohnt, eure kostbare Zeit darin zu investieren.

Was genau ist eigentlich Fragpunk?

Fragpunk ist – wär hätte es gedacht – ein kommender 5v5-Taktik-Shooter, der Elemente aus allerlei bekannten Trend-Spielen vereint und gehört aktuell zu den meistgespielten Titeln des Steam Next Fest.

Gespielt wird in einem Counter-Strike-ähnlichen Search-and-Destroy-Modus, in dem die Angreifer eine Bombe platzieren und die Verteidiger ebendies verhindern müssen.

Natürlich dürfen auch Helden à la Overwatch nicht fehlen: Eure Figuren können Granaten werfen, Rauchwände beschwören, Geschütztürme aufstellen oder sich beinahe unsichtbar über die Karte bewegen. Denjenigen, die Valorant oder Apex Legends gespielt haben, werden viele der Fertigkeiten bekannt vorkommen.

Eine Heldin aus Fragpunk kann einen steuerbaren Mini-Panzer beschwören. Sein Schaden ist allerdings kaum der Rede wert. Eine Heldin aus Fragpunk kann einen steuerbaren Mini-Panzer beschwören. Sein Schaden ist allerdings kaum der Rede wert.

Allerdings hat Fragpunk auch eine richtig coole Idee, um sich von der Konkurrenz abzuheben: die Shard-Karten.

Zu Beginn jeder Runde kann euer Team gemeinsam Punkte ausgeben, um aus zufällig gezogenen Karten auszuwählen, die das Spielgeschehen massiv beeinflussen.

Beispielsweise kann eine Karte es ermöglichen, nach dem Tod als Zombie zurückzukehren, Gegnern riesige Köpfe zu verpassen oder ihr erhaltet die Fähigkeit, in der Luft zu schweben, wenn ihr beim Zielen springt. Zumindest in den ersten Spielstunden sorgt das für reichlich Abwechslung und viele Überraschungen.

Ein weiterer Unterschied zu traditionellen Taktik-Shootern ist das Fehlen eines Wirtschaftssystems. Alle Hauptwaffen sind kostenlos, aber wenn ihr mit einer Waffe sterbt, könnt ihr sie in den folgenden Runden nicht mehr verwenden – es sei denn, ihr besitzt eine spezielle Shard-Karte dafür. Zudem lässt sich nach jeder Runde euer Charakter, der sogenannte Lancer, wechseln.

Damit ihr euch einen noch besseren Eindruck verschaffen könnt, haben wir eine komplette Partie für euch aufgenommen:

Was gefällt uns an Fragpunk?

  • Hervorragende Waffenmechanik: Die Waffen fühlen sich allesamt kraftvoll und befriedigend an. Von den Animationen über das Sounddesign bis hin zum Gunplay der Waffen – es fühlt sich alles stimmig an.
  • Große Abwechslung: Die Möglichkeit, seinen Lancer nach jeder Runde zu Wechseln, und das Einsetzen der Shard-Karten, halten das Gameplay merklich frisch und spannend.

Die Splitterkarten bringen tatsächlich große Abwechslung in jede Runde. Die Splitterkarten bringen tatsächlich große Abwechslung in jede Runde.

  • Schnelles und intensives Gameplay: Die Runden sind vergleichsweise kurz, und das Team, das zuerst vier Runden gewinnt, ist der Sieger. Perfekt, wenn ihr nicht länger als 10 bis 15 Minuten in einem Spiel verbringen wollt.

Was gefällt uns noch nicht?

  • Comic-Optik: Fragpunk ist das drölfzigste Spiel, das auf eine übertrieben bunte Comic-Optik setzt. Auf den ersten Blick ist das Spiel kaum von Valorant oder XDefiant zu unterscheiden.

Schon das Hauptmenü ist schrecklich bunt und überladen. Schon das Hauptmenü ist schrecklich bunt und überladen.

  • Balancing: Einige Lancer-Fähigkeiten wirken unausgewogen. Der Masken-Rocker Axon wirkt etwa mit seiner Kombination aus kostenloser Schrotflinte, klebenden Granaten und hoher Mobilität viel zu mächtig und führt regelmäßig die Scoreboards auf den Servern an.
  • Lernkurve für Neueinsteiger: Aufgrund der vielen neuen Mechaniken kann das Spiel anfangs überwältigend sein. Selbst Spieler, die mit Taktik-Shootern vertraut sind, benötigen Zeit, um sich an die vielen Helden-Fertigkeiten und neuen Mechaniken zu gewöhnen.
  • Langfristige Motivation: Wie bei vielen Free2Play-Shootern besteht die Sorge, dass das Interesse der Spieler nach dem anfänglichen Hype abflachen könnte. Es bleibt abzuwarten, ob Fragpunk genügend Tiefgang bietet, um eine langlebige Community aufzubauen.

Für wen lohnt sich das?

Fragpunk richtet sich an ganz offensichtlich an alle, die nach einer frischen Alternative im Taktik-Shooter-Genre suchen. Seid ihr Fan von Spielen wie Valorant, Counter-Strike oder Apex Legends, aber habt Lust auf etwas Neues mit innovativen Ideen, könnte Fragpunk einen Blick wert sein. Die Kombination aus den vertrauten Shooter-Elementen und der wirklich gut gelungenen Shard-Karten-Mechanik bietet sowohl für Gelegenheitsspieler als auch für Shooter-Veteranen etwas.

Trotzdem bleibt abzuwarten, wie sich die Langzeitmotivation entwickeln wird. Zuletzt hat XDefiant eindrucksvoll bewiesen, dass es bei der riesigen Konkurrenz nicht mehr genügt, einfach nur solides Shooter-Gameplay mit diversen Helden in einen Topf zu werfen und darauf zu hoffen, dass genügend Spieler kleben bleiben.

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