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Ghost Recon Wildlands mixt Hunt Showdown & PUBG zum neuen Mercenaries-Modus

Ubisoft schickt vor dem Release von Ghost Recon: Breakpoint einen neuen Modus für Wildlands ins Rennen, der wie ein Mix aus PUBG und Hunt: Showdown klingt.

von Christian Just,
18.07.2019 15:05 Uhr

Mit dem Modus Mercenaries findet das letzte große Update für Ghost Recon: Wildlands vor dem Release von Breakpoint statt. Mit dem Modus Mercenaries findet das letzte große Update für Ghost Recon: Wildlands vor dem Release von Breakpoint statt.

Ubisoft weiß seine Fans zu umschmeicheln: Bevor Ghost Recon: Breakpoint am 04. Oktober 2019 erscheint, bekommt der Vorgänger Wildlands noch ein großes Update spendiert. Dieses liefert einen neuen Modus: Ghost Recon Mercenaries. Der dazugehörige Patch erscheint kostenlos für alle Spieler, und zwar heute.

Offenbar haben sich die Entwickler ein wenig bei der Konkurrenz umgeschaut und bereits bekannte Rezepte neu arragiert, um sie in den Wildlands-Kosmos zu transportieren. So klingt Mercenaries auf dem Papier wie eine Mischung aus Cryteks Monsterhatz Hunt: Showdown und Blueholes Battle-Royale-Shooter PUBG.

So funktioniert Mercenaries

Wir gehen mit sieben gegnerischen Spielern in eine Partie. Wie im Battle Royale haben wir anfangs fast keine Ausrüstung und müssen Waffen, Panzerung und Items erst auf der Karte finden. Für besonders wertvollen Loot können wir auch Basen der PvE-Fraktion Unidad infiltrieren.

Sterben wir durch die Hand eines anderen Spielers oder der KI, ist die Partie aber nicht vorbei. Wir respawnen stattdessen wieder komplett bei null und bekommen die Chance, uns wieder hochzurüsten.

Ziel der Partie ist es, eine Abholzone aufzuklären, eine Bergung per Helikopter anzufordern und die Zone möglichst lange zu besetzen, um schließlich ausgeflogen zu werden und die Partie zu gewinnen.

Um die Abholzone zu lokalisieren und den Heli zu rufen, müssen wir über die Map verteilte Sender finden und aktivieren. Das erinnert wiederum an Hunt: Showdown, wo wir Hinweisen auf ein Boss-Monster nachspüren und uns dabei ebenfalls KI und Gegenspielern erwehren müssen.

Ghost Recon: Wildlands - Screenshots ansehen

Ein besonderer Kniff: Bei Ghost Recon Wildlands: Mercenaries bringt uns das Finden von Sendern auch wertvolle Informationen. Haben wir nämlich einen Sender aktiviert, steht uns die Wahl offen, ob wir den aktuellen Aufenthaltsort der anderen Spieler, die Position von wertvollen Beutelagern oder der eines Fahrzeugs erfahren möchten.

Das Ende einer Runde: Haben wir drei dieser Sender gefunden, wird der Landeplatz des Helis für alle Spieler angezeigt. Jetzt können wir uns zur Exfiltration begeben. In der Zone um den Hubschrauber herum füllen wir eine Leiste in Teilbereichen. Ist sie komplett gefüllt, gewinnen wir die Runde. Haben wir allerdings erst einen Balken voll und müssen die Zone dann etwa aus taktischen Gründen verlassen, bleiben uns die bereits gefüllten Teilbereiche erhalten. Hier dürfte das Taktieren in der Endzone wesentlich zu Sieg oder Niederlage beitragen.

Ubisoft führt mit Mercenaries also einen gewissen Survival-Aspekt in Wildlands ein und ebnet Spielern damit den Weg, in dem stärker auf Überleben ausgerichteten Ghost Recon: Breakpoint leichter Fuß zu fassen.

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