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In PUBG müsst ihr nicht mehr bezahlen, um Lootboxen zu öffnen

PUBG verabschiedet sich von seinen verschlossenen Lootboxen, die sich nur mit Echtgeld öffnen liesen. In Zukunft gibt es nur noch unverschlossene.

von Mathias Dietrich,
20.11.2019 09:40 Uhr

Mit PUBG wurden Battle-Royale-Spiele wie wir sie heutzutage kennen groß. Mit PUBG wurden Battle-Royale-Spiele wie wir sie heutzutage kennen groß.

Nachdem bereits andere Spiele wie Fortnite und Rocket League sich von ihren klassischen Lootbox-Systemen verabschiedet haben, zieht nun auch Playerunknown's Battlegrounds nach. Mit dem Patch vom 18. Dezember 2019 werden dessen kostenpflichtige Zufallsitems der Vergangenheit angehören.

Wie funktionierte das System zuvor? Vor der Umstellung basierte das System auf Keys. Die Boxen habt ihr mit BP gekauft, die ihr ingame erspielen konntet. Dann bekamt ihr zufällig eine verschlossene oder unverschlossene. Um erstere zu öffnen, musste man Schlüssel mit Echtgeld kaufen. Die kosteten etwas mehr als 2 Euro das Stück.

Das ändert sich bei den Lootboxen

  • Kisten, die ihr mit BP kauft, lassen sich ohne Schlüssel öffnen. Abgeschlossene Kisten könnt ihr nur noch über den Marktplatz von Steam erwerben.
  • Bereits existierende verschlossene Kisten bleiben verschlossen. Schlüssel könnt ihr nach wie vor Ingame und vom Steam Marktplatz kaufen. Allerdings nur dann, wenn ihr eine verschlossene Kiste besitzt.
  • Die neuen Kisten haben den Wert des höchststufigen Items, das aus ihnen kommen kann. Die Chancen ein hochstufiges Item zu erhalten wurden erhöht.

Plan für die Abschaffung

  • 20. November 2019: Eine neue Venetian Lootbox wird veröffentlicht. Die ist unverschlossen und lässt sich direkt mit BP kaufen.
  • 27. November 2019: Die Venetian Crate gibt es nur noch zufällig beim Kauf einer Lootbox. Wenn ihr BP für eine Lootbox ausgebt, bekommt ihr seltener eine verschlossene.
  • 18. Dezember 2019: Es werden keine verschlossenen Kisten mehr im Spiel generiert.

Der Grund: Der Entwickler selbst gibt in einem Blog-Post an, wieso er das System ändert. So erklärt das Team, dass sie das Feedback der Spieler beobachteten und bemerkten, dass die aktuellen Lootboxen ihnen keine Freude bereiten.

Mehr Gesetze gegen Lootboxen: In der Vergangenheit fingen immer mehr Staaten an, gegen Lootboxen vorzugehen. Erst 2018 erklärte die Regierung Belgiens Lootboxen für Glücksspiel. Im Mai 2019 rückte ein Verbot auch in den USA in greifbare Nähe. Während viele Entwickler in letzter Zeit von den Boxen abrückten, verteidigte EA sie und verglich die Mechanik mit Überraschungseiern.

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