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Inhaltsverzeichnis
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Test: Das Steam-Rollenspiel Isles of Adalar will das nächste Morrowind sein

Isles of Adalar soll ein modernes Morrowind mit Koop-Modus und Level-Editor sein. Wir testen, ob das Early-Access-Rollenspiel dem großen Vorbild gerecht wird.

von Harald Fränkel,
01.11.2020 05:00 Uhr

  • Ein bisschen The Elder Scrolls, eine Prise Gothic: Isles of Adalar hat sich große Rollenspiel-Vorbilder ausgesucht.
  • Im Test muss der Steam-Underdog zeigen, ob er die vollmundigen Versprechungen der Entwickler erfüllen kann.
  • Harald Fränkel hat die Early-Access-Version von Isles of Adalar einem Review unterzogen - und kann »Die Insel der Inseln« inzwischen nicht mehr sehen.

Isles of Adalar sieht stark nach Morrowind aus, bietet vollen Mod-Support und sogar einen Koop-Modus. Unser Test zum Early Access auf Steam verrät, ob euch tatsächlich das Paradies für Rollenspieler erwartet. Isles of Adalar sieht stark nach Morrowind aus, bietet vollen Mod-Support und sogar einen Koop-Modus. Unser Test zum Early Access auf Steam verrät, ob euch tatsächlich das Paradies für Rollenspieler erwartet.

Im Rollenspiel Isles of Adalar als Waldläufer mit Pfeil und Bogen durchs Leben stapfen zu wollen, nimmt ab sofort Rang 1 auf meiner Liste der ganz schlechten Ideen ein. Damit ist der Tag vergessen, an dem ich trotz einer üblen Magen-Darm-Erkrankung in eine Straßenbahn gestiegen bin. Doch stop, ich sollte meine Geschichte besser von Anfang an erzählen. Also die über das Spiel, bitte nicht wegklicken!

Meine Reise durchs Fantasy-Reich Adalar beginnt an einem Strand. Nach wenigen Schritten hüpft eine hässliche Gestalt aus dem Buschwerk. Der Typ schaut mich an wie ein Affe, was möglicherweise daran liegen könnte, dass er ein Affe ist. Herr Jim Panse stellt sich als Aland Wonderbra vor. »Adalar besteht aus vielen gefährlichen Inseln, wir beide kennen diesen Ort nicht. Es wäre vorteilhaft, gemeinsam zu reisen und uns mit weiteren Überlebenden zusammenzuschließen«, sagt er. Nicht. Er kann nämlich gar nicht sprechen.

Chucky die Mörderpuppe

Die ersten Sekunden auf Monkey Island lehren mich, dass die Dialoge von Isles of Adalar in schnöden Textfenstern ablaufen. Gesprächspartner bewegen weder die Lippen noch Gesichtsmuskeln. Wahrscheinlich war der daraus resultierende Schock verantwortlich, dass ich mich verlesen habe. Die haarige Schaufensterpuppe vor mir heißt gar nicht Aland Wonderbra, sondern Aland Wronbrawn. Trotz des semiguten Ersteindrucks bin ich vorfreudig. Das Early-Access-Abenteuer räumt in Steam-Reviews vielversprechende 82 Prozent positive Bewertungen ab.

Ich bin übrigens ebenfalls ein Affe (im Spiel) und habe mich Mon Chhichi genannt. Mit dem genretypischen Heldengenerator lassen sich auch Menschen, humanoide Hunde und Vertreter eines Volkes klöppeln, die an Twi'leks erinnern. Das ist die Star Wars-Spezies mit den zwei Tentakeln auf dem Kopf. Also: Drei der vier Völker sind mal etwas anderes als das typische Elfen-Zwerge-Ork-Gedöns. Ich kritzle ein Plus in mein Notizbuch.

Mittendrin Mit Schwert und Schild geht's hier gegen eines der größeren, durchaus cool designten Monster. Unser computergesteuerter Begleiter Aland Wronbrawn greift automatisch ein.

Auf Distanz Bogenschützen sollten in der Ego-Perspektive spielen, sonst sehen sie kein Land. Apropos sehen: Der Screenshot zeigt die Grafik-Einstellung »Ultra«. Nein, kein Witz!

18 Attribute wie Stärke, Ausdauer und Schnelligkeit bestimmen, was das Alter Ego draufhat. Darüber hinaus wählt der Spieler aus sieben Charakterzügen drei aus. Ich möchte meinen Primaten als a) empathischen, b) überzeugenden und c) witzigen Gesellen durch die Walachei schubsen. Das tue ich dann wahlweise per Ich- oder Verfolgerperspektive.