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Inhaltsverzeichnis
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Early-Access-Test: Das Mittelalter-Experiment von Kingdoms Reborn

Das mittelalterliche Aufbau-Strategiespiel präsentiert einen ungewöhnlichen Mix aus Banished, Civilization und Anno. Ergibt das ein stimmiges Ganzes?

von Reiner Hauser,
08.11.2020 05:00 Uhr

  • Ein Mittelalter-Aufbauspiel, das die besten Elemente aus dem Strategie-Genre ineinander vereint? Kingdoms Reborn klingt wie die Eier legende Wollmilchsau.
  • Im Test klären wir, ob die positiven Reviews auf Steam der Early-Access-Version gerecht werden: Lohnt sich der Kaufpreis von knapp 20 Euro?

Das Aufbau-Strategiespiel Kingdoms Reborn hat mit Mittelalter-Setting und Anno-Anleihen auf Steam für viel Hype gesorgt. Im Test klären wir, ob sich der Early-Access-Kauf lohnt und was die User-Reviews verschweigen. Das Aufbau-Strategiespiel Kingdoms Reborn hat mit Mittelalter-Setting und Anno-Anleihen auf Steam für viel Hype gesorgt. Im Test klären wir, ob sich der Early-Access-Kauf lohnt und was die User-Reviews verschweigen.

Kingdoms Reborn ist ein Aufbau-Strategiespiel, dessen Grundmechaniken an Anno erinnern und sich allerlei Versatzstücke aus dem restlichen Genre leiht: Arbeiter-Management und Survival-Aspekte aus Spielen wie Banished, Technologie, Zeitalter und Gebietserweiterung aus Civilization. Darüber ist noch ein Kartensystem gestülpt, das sich ein wenig mit einem Kingdoms: Classic vergleichen lässt.

Das klingt nach einer beeindruckenden Liste all jener Eigenschaften, die viele Spieler am Genre lieben und wahrscheinlich gerne in einem Spiel vereint sehen würden. Da stellt sich natürlich die Frage, ob der Ein-Mann-Entwickler diesen hohen Erwartungen gerecht werden kann und ob sich ein Early-Access-Einstieg für 19 Euro derzeit lohnt.

Der Autor
Sowohl Anno als auch Civilization gehören zu den absoluten Lieblingstiteln von Strategiespiel-Tester Reiner Hauser, der bei Aufbauspielen vor allem das Gemütliche und den Wohlfühlfaktor schätzt. So als Ausgleich zu stressigen Partien in Starcraft 2 oder konzentrationsintensiven Globalstrategie-Kampagnen in Paradox-Spielen. Da sah Kingdoms Reborn genau richtig aus. Und immerhin, gestresst ist er nicht aus dem Test herausgegangen.

Ein Mittelalter-Aufbauspiel mit besten Karten

Wenn ihr Kingdoms Reborn zum ersten Mal startet, zeigt es gleich seine anfänglichen Stärken. In aller Ruhe und Genügsamkeit wählt ihr zuerst einen Siedlungsplatz auf der Weltkarte, errichtet dort das Dorfzentrum und baut die ersten Häuser und Wirtschaftsbetriebe.

Da die Einwohner konstant Nahrung verbrauchen, sind das zuerst einmal Fischer, Jäger- und Obstsammelhütten sowie Felder. Bis auf die allerwichtigsten Grundstrukturen wie Straßen, Wohnhäuser und Rohstofflager braucht ihr für das Errichten von Gebäuden Aktionskarten.

Die Anfänge in Kingdoms Reborn sind beschaulich und transportieren ein wunderbares Aufbau-Flair. Die Anfänge in Kingdoms Reborn sind beschaulich und transportieren ein wunderbares Aufbau-Flair.

Alle 150 Sekunden dürfte ihr dazu aus fünf zufälligen Karten wählen. Ihr könnt alle fünf auf eure Hand nehmen, jede Karte kostet allerdings Gold, sodass ihr euch zu Partiebeginn nur eine oder zwei gleichzeitig leisten könnt. Das Gold dazu bekommt ihr hauptsächlich mittels Steuern, die durch eure Einwohner generiert werden.