»Unendlich enttäuschend«: Larian erntet gewaltigen Shitstorm, weil das Studio nun generative KI einsetzt - Jetzt reagiert der Studio-Chef

Bei Divinity kommt generative KI zum Einsatz – auch wenn davon laut Entwickler Larian nichts im fertigen Spiel landen soll. Dennoch sind viele Fans entsetzt. CEO Swen Vincke sieht keine ethischen Probleme.

Entwickler Larian (Baldurs Gate 3) muss gerade sehr viel Kritik und Wut aus der Fan-Base ertragen. Anlass ist ein Interview zum neuen Rollenspiel Divinity. Entwickler Larian (Baldur's Gate 3) muss gerade sehr viel Kritik und Wut aus der Fan-Base ertragen. Anlass ist ein Interview zum neuen Rollenspiel Divinity.

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Erst vor wenigen Tagen gewann Larian (Baldur’s Gate 3, Divinity: Original Sin 2) den Game Award für besten Community Support. Nun herrscht in großen Teile eben jener Community Untergangsstimmung. Denn für das neue Rollenspiel Divinity setzt das Entwicklerstudio laut eigenen Aussagen auch generative KI ein.

Zwar soll davon im fertigen Spiel nichts mehr zu sehen sein. Dennoch sind viele Fans entsetzt und empört, immerhin galt Larian bisher als KI-kritisches Studio, das auf menschlichen Erfindergeist setzt. Die Unternehmens-Chefs wiederum sehen kein Problem im eigenen Umgang mit der Technologie, weil es keine Arbeitsplätze beim Studio kosten soll.

Wir dröseln sowohl die Sorgen der Fans als auch die Erklärungen von Larians Chef-Etage auf.

Wo genau kommt generative KI bei Divinity zum Einsatz?

Hier die bekannten Fakten: In einem Interview mit Bloomberg hat CEO Swen Vincke erzählt, dass in der Konzeptentwicklung für das nächste Rollenspiel auch generative KI zum Einsatz kam und kommt. Sie soll den Künstlern des Studios dabei oft als »zusätzliches Werkzeug« dienen. Als Einsatzgebiete nannte er KI-generierte Platzhalter-Texte, Verbesserungen bei internen Präsentationen und als Grundlage für Concept Art.

Video starten 3:22 Divinity: Larian enthüllt ihr neues Rollenspiel mit einem ... ungewöhnlichen Trailer

Die fertigen Inhalte im Spiel sollen ausdrücklich alle menschengemacht sein, sowohl Texte als auch Kunst. Bisher habe der KI-Einsatz laut Vincke noch nicht zu großen Zunahmen bei der Effizienz geführt.

Publishing Director Michael Douse fügte später noch ein konkretes Beispiel hinzu: So sollen Studio-Artists manchmal nicht in der Lage sein, ihre Ideen schnell und präzise genug zu formulieren oder zu skizzieren, um sie mit anderen zu teilen. In solchen Fällen würden dann Bilder mit KI generiert, statt nach vorhandenen Vorlagen oder Inspirationen zu suchen.

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