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Lizenz zum Scheitern: Warum Spiele zu Filmen und Serien oft so schlecht sind

Wo Fans in Scharen begeistert die Kinosäle stürmten, mussten Spieler jahrelang nur halbgare Umsetzungen ihrer Lieblingsmarken ertragen. Nach Jahren der Tristesse gelten heutzutage aber andere Standards für Spider-Man, James Bond oder Barbie.

von Martin Dietrich,
07.10.2019 08:00 Uhr

  • Schlechte Filmumsetzungen für PC und Konsolen gibt's wie Sand am Meer. Warum waren Lizenzspiele in der Vergangenheit oft so mies?
  • GameStar Plus hat mit Entwicklern von Spielen gesprochen, die auf großen Lizenzen wie »Star Wars«, »Game of Thrones« oder den Marvel-Comics basieren. Was waren die Probleme bei Spielen zu bekannten Serien?
  • Wir wagen einen Blick in die Zukunft der Lizenzspiele: 2019 und 2020 erscheinen viele neue Film- und Serienumsetzungen, von »Jumanji« und »Terminator« über »John Wick« bis »The Avengers«. Ist der Fluch der schlechten Spiele zum Film gebrochen?

Filmumsetzungen auf Basis bekannter Kino- und TV-Lizenzen fielen in der Vergangenheit hauptsächlich durch geringe Qualität auf.Filmumsetzungen auf Basis bekannter Kino- und TV-Lizenzen fielen in der Vergangenheit hauptsächlich durch geringe Qualität auf.

Es ist der Sommer 2004. Spider-Man 2 hat gerade das Kino fest mit seinen klebrigen Netzen umwickelt, da schwingt die Neuinterpretation der Comic-Ikone auch als Videospiel durch Manhattan. Dem Versprechen des Spiels, die Häuserschluchten virtuell unsicher machen zu können, kann man als Fan des Films nur schwer entsagen.

Als Konsolenbesitzer ist das ein guter Deal. Lange Zeit wird die Spidey-Fortsetzung für den GameCube, die Xbox und die PlayStation 2 als eine der besten Vertreter der sogenannten Lizenzspiele gelten. Ganz anders sieht es auf dem PC aus. Statt eine offene Welt und ausgetüftelte Gameplay-Mechaniken zu bieten, kraxelt auf dem Rechner ein grobkörniger Peter Parker durch ein lebloses, zusammengestauchtes New York.

Die abfällige Umschreibung Lizenzgurke scheint hierfür geschaffen worden zu sein. Als »ziemlich frustrierend« bezeichnet einer der Entwickler des Spiels die Entstehung solcher Titel im Gespräch mit GameStar Plus.

Legendär schlecht: Knight Rider war für David Hasselhoff die reinste Rufschädigung

Entwickler Fizz Factor bekam von Activision sehr niedrige Hardware-Anforderungen für den PC-Version von Spider-Man 2 vorgesetzt. Eine Portierung der Konsolen-Version war daher nicht möglich. Das Spiel musste von Grund auf mit vielen Kompromissen neu entwickelt werden. Entwickler Fizz Factor bekam von Activision sehr niedrige Hardware-Anforderungen für den PC-Version von Spider-Man 2 vorgesetzt. Eine Portierung der Konsolen-Version war daher nicht möglich. Das Spiel musste von Grund auf mit vielen Kompromissen neu entwickelt werden.

Lizenzspiele: Was bei Filmumsetzungen schief läuft

Spider-Man 2 zeigt damit sowohl die schönen als auch die hässlichen Seiten einer Filmumsetzung auf PC und Konsole. Sie kann das Kinogefühl direkt von der Leinwand auf den Bildschirm transportieren oder aber nur die schale Kopie eines aufregenden Blockbusters sein.

Bis vor einigen Jahren war Letzteres noch gang und gäbe. Publisher wie THQ, Activision oder Electronic Arts ließen meist zeitnah zur Veröffentlichung eines Films die entsprechenden Umsetzungen für Konsolen, Handhelds und PC vom Stapel. Die Qualität schwankte oft zwischen Durchschnittsware und absolut grausig.

Heute sind solche Adaptionen fast vollständig von der Bildfläche verschwunden. Kein Marvel-Film und kein neuer Jurassic-Park-Streifen bekommt mehr eine dedizierte Rekonstruktion in Videospielform im Einklang mit dem Filmstart.

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