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Seite 2: Mafia: Definitive Edition im Test – Alles, was wir uns gewünscht haben

Schöne Kulisse: Was ihr von der Open World erwarten sollt

Mafia wurde bereits bei seinem ursprünglichen Release als großer GTA-Konkurrent gehandelt. Gangster? Check! Open World? Check! Also wie GTA in den 30ern! Nur stimmt das so nicht. Das Original nutzte seine Open World nicht als Spielwiese, sondern atmosphärisches Verbindungsstück.

Im Remake ändert sich daran nichts. Die Open World erstrahlt natürlich in einer vollkommen neuen Optik, die nur so vor Details strotzt und der Stadt Lost Heaven deutlich mehr Leben einhaucht. Besonders die vielen Details sind wie schon im Original bemerkenswert. Wenn es regnet, eilen die Passanten durch die Gassen und schützen ihren Kopf. Wenn man mit dem Auto durch einen Tunnel fährt, wird der Empfang des Radios deutlich schlechter. Wer einen Wagen mit dem Baseballschläger bearbeitet, sieht wie sich die Abdeckung verbeult. Ständig fiel uns beim Testen etwas Neues auf.

Gibt es Bugs?

Eines der größten Probleme von Mafia 3 waren die allgegenwärtigen kleinen und großen Bugs. Abstürze und Glitches waren in der Release-Version keine Seltenheit. Mafia: Definitive Edition entstand in derselben Engine und wurde vom selben Team entwickelt, anhaltenden technischen Problemen begegneten uns hier im Test aber nicht.

Aber Mafia ist auch heute kein GTA, sondern erzählt eine sehr stringente Geschichte. Lost Heaven ist eine grandiose Kulisse und keine Spielwiese mit Nebenbeschäftigungen. Ob das Remake hier hätte mehr leisten müssen, ist sicherlich ein Streitpunkt. Wir finden aber, dass so das Erzähltempo am wenigsten gestört wird.

Lost Heaven ist mit seinem Gegenstück aus dem Original nahezu identisch, wurde an einigen Stellen aber vergrößert. Es gibt jetzt auch keine Ladezeiten mehr, um etwa zum Motel zu gelangen. Lost Heaven ist mit seinem Gegenstück aus dem Original nahezu identisch, wurde an einigen Stellen aber vergrößert. Es gibt jetzt auch keine Ladezeiten mehr, um etwa zum Motel zu gelangen.

Lediglich für die freie Fahrt (insbesondere nach Ende der Story) hätten wir uns dann doch ein paar mehr Aktivitäten in der offenen Welt gewünscht, etwa ein paar kleinere Aufträge. Im Original konnte man da wenigsten noch Taxifahren. Jetzt gibt es nur versteckte Herausforderungen.

So werdet ihr nach dem Ende der Story nicht mehr lange mit dem Spiel zu bringen. Außer ihr wollt die neuen sammelbaren Comic-Hefte und Zigarettenbildchen aufklauben oder die paar versteckten Herausforderungen abgrasen.

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Die richtige Balance gefunden

Hangar 13 macht mit dem Remake nahezu alles richtig und erschafft damit nicht nur eine würdige Neuauflage eines der besten Spiele aller Zeiten, sondern eines der besten Spiele des ganzen Jahres. Besonders, wenn ihr von Service Games und Open-World-Brimborium genug habt, und mal wieder eine spannende und mit viel Herz geschriebene Geschichte einfach so vom Anfang bis zum Ende erleben wollt.

Wie im Original heilt sich Tommy an Versorgungsschränken. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist das auch dringend notwendig, da die automatische Regeneration auf ein Bruchteil reduziert wird. Wie im Original heilt sich Tommy an Versorgungsschränken. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist das auch dringend notwendig, da die automatische Regeneration auf ein Bruchteil reduziert wird.

Besonders gefällt uns, wie gut die Entwickler den Geist des Originals bewahren, gleichzeitig die Geschichte sinnvoll erweitern und dann auch noch beim Gameplay Neueinsteiger sowie Fans alter Schule bedienen. Auf Klassik (dem höchsten der vier Schwierigkeitsgrade) fühlt sich das Remake genau wie früher an, ist aber eben auch ziemlich gnadenlos. Auf Mittel bekommt ihr eine etwas fluffigere Erfahrung, könnt aber auch ein paar Hürden wie die penible Polizei einzeln an- oder ausschalten.

Wenn man dem Remake etwas vorwerfen kann, dann dass es im Detail manchmal schwächelt. Die Grafik sieht zwar die meiste Zeit grandios aus, aus irgendeinem Grund wirken Gesichter von NPCs auf einige Distanz aber schon verschwommen. Und die (seltenen) Nahkämpfe spielen sich nicht gerade innovativ. Gemessen an dem was, das Remake aber richtig macht, verblassen diese Schwächen. Was bleibt, ist eine fantastische Neuauflage.

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