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Mars Horizon im Test: Es muss nicht gleich Kerbal Space Program sein

Mars Horizon ist weniger komplex als Kerbal Space Program, auf Steam aber dennoch beliebt. Denn es entfaltet eine Stärke, die der Platzhirsch nicht hat.

von Reiner Hauser,
25.01.2021 17:10 Uhr

Bis zum Start des ersten Space Shuttles vergehen im Test von Mars Horizon Jahrzehnte. Die Landung auf dem Mars dauert entsprechend länger. Bis zum Start des ersten Space Shuttles vergehen im Test von Mars Horizon Jahrzehnte. Die Landung auf dem Mars dauert entsprechend länger.

In Mars Horizon geht es wie so oft im Leben darum, Erster zu sein. Erster im All, erster auf dem Mond und schließlich auf dem Mars. Denn was sind die Anstrengungen im Weltraumrennen wert, wenn man den großen Schritt für die Menschheit nicht vor den anderen Nationen wagt?

Klar, natürlich gibt es sowas wie Forscherdrang und man könnte den Aufwand auch des Wissens wegen betreiben. Und ja, auch darum geht es in diesem Spiel. Trotzdem unterscheidet sich Mars Horizon in einigen Punkten deutlich vom thematisch ähnlich gelagerten Kerbal Space Program.

Vor dem Einstieg in die Simulation dürft ihr aus einer von fünf Weltraumagenturen wählen: NASA, ESA, Russen, Japaner oder Chinesen. Alle bringen individuelle Boni mit, so brilliert etwa die europäische Raumfahrtbehörde ESA bei der Zusammenarbeit mit den anderen Agenturen, die mit euch um die Meilensteine der Raumfahrtgeschichte wetteifern. Alternativ dürft ihr euch auch eine eigene Behörde mit individuellen Vorteilen zusammenstellen.

Just die ESA war auch beratend an Mars Horizon beteiligt, Mitglieder der ExoMars-Mission haben das Spiel begutachtet und das Entwicklerteam Auroch Digital zum Besuch von ESA-Standorten eingeladen, um sich dort ein Bild von realen Raumfahrtprogrammen zu machen.

Hat es etwas genutzt? Nun, grundsätzlich ja, Mars Horizon simuliert die Raumfahrt ernsthaft und gründlich. Allerdings scheinen Auroch Digital beim ESA-Besuch auch eine Menge bunte Punkte gesehen zu haben, anders können wir uns ein bestimmtes Spielelement kaum erklären.

Der Autor
Reiner Hauser liebt Aufbau- und Strategiespiele, spielt sie aber nicht nur für das Wohlgefühl. Er braucht auch eine entsprechende Portion Herausforderung. Das zeigt sich im Portfolio der Spiele, die er für GameStar bereits behandelt hat: große Brocken wie Europa Universalis 4, Crusader Kings 3 und Starcraft 2. Nebenher ist da freilich auch Platz für ein paar Indie-Titel, bei denen er aber dieselben inneren Werte schätzt - etwa in Per Aspera oder Ymir.

Aller Traum ist teuer

Ob ein Start erfolgreich verläuft, hängt von allerhand Faktoren ab, darunter Kosten, Erfahrung mit dem Raketentyp und... dem Zufall. Ob ein Start erfolgreich verläuft, hängt von allerhand Faktoren ab, darunter Kosten, Erfahrung mit dem Raketentyp und... dem Zufall.

Ihr startet im Jahr 1957 mit einem ersten Raketentest, der die Basis für das weitere Abenteuer schaffen wird. Und schon in diesen ersten Minuten ist klar: Mars Horizon wird nicht durch seine Grafik überzeugen, die ist bestenfalls als funktional zu bezeichnen. Auch die Raumfahrt-Atmosphäre kommt manchmal etwas kurz, so ganz ohne Sprachausgabe oder beeindruckende Bilder aus dem All. Stattdessen gibt es viel Text und eine Menge Klickerei.

Viel Zeit verbringt man als All-Manager in der Basis, die offenbar auf einer tropischen Insel liegt und auch als Weltraumhafen fungiert. Hier baut ihr allerhand Gebäude, etwa Startrampen, Forschungskomplexe, PR-Büros und Diplomatie-Zentren, die wechselseitige kleine Produktionsvorteile bekommen, je nachdem wie ihr sie aneinander platziert. Diese Bauten helfen dabei, die Ressourcen des Spiels zu managen.