Kein Kauf mehr möglich: Wer steckt hinter dem neuen Steam-Skandal um Mastercard, Visa und Co?

Drohen uns künftig Zahlungsanbieter wie Mastercard oder PayPal die Kontrolle über geplante Spielekäufe aufzuzwingen? Diese beunruhigende Entwicklung könnte die gesamte Spielelandschaft verändern.

Anrüchige Spiele werden auf Steam geblockt, dahinter stehen große Zahlungsanbieter wie Mastercard. Ist das wirklich der Anfang einer großen Zensurwelle, wie viele befürchten? Bei GameStar Plus gehen wir der Sache auf den Grund. (links im Bild: Just Sex) Anrüchige Spiele werden auf Steam geblockt, dahinter stehen große Zahlungsanbieter wie Mastercard. Ist das wirklich der Anfang einer großen Zensurwelle, wie viele befürchten? Bei GameStar Plus gehen wir der Sache auf den Grund. (links im Bild: Just Sex)

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Entscheiden bald Mastercard und Paypal darüber, welche Spiele wir kaufen dürfen und welche nicht? Dieses erst mal kurios erscheinende Szenario ist auf Plattformen wie Steam und Itch.io zur Realität geworden und rollt nun wie eine dunkle Gewitterwolke mit beunruhigender Geschwindigkeit auf die gesamte Spieleindustrie zu.

Zahlreiche Spiele sind akut davon bedroht, durch neue Regelungen von Zahlungsdienstleistern aus den Stores zu verschwinden. Wie kommt das, was - oder wer - steckt dahinter und um welche Spiele geht es genau? In diesem Artikel verschaffen wir euch einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und klären auf, welche Folgen uns erwarten, wenn Kreditkartenfirmen uns moralische Grenzen setzen wollen.

Das ist (schon) passiert

Am 16. Juli dieses Jahres vermerkte SteamDB auf Bluesky die Löschung mehrerer Spiele für Erwachsene durch Valve. Grund dafür sei eine neue Regelung bei Steam, der zufolge ein Spiel Vorgaben von Zahlungsdienstleistern wie Mastercard erfüllen muss, um auf der Plattform angeboten werden zu dürfen. Auf Nachfrage, unter anderem von Gaming on Linux und PC Gamer bestätigte Valve diese Vermutung und gab bekannt, dass diese Spiele auf Drängen von Zahlungsabwicklern entfernt wurden.

Kurze Zeit später, am 24. Juli, war auf der besonders bei Indie-Entwicklern beliebten Plattform Itch.io ein ähnliches Statement zu lesen. Webseitenbetreiber Leaf Corcoran entschied, alle Inhalte mit dem NSFW-Tag (Not Safe For Work) vorläufig zu verbergen, bis eine vollständige Kontrolle des Materials gewährleistet werden könne. Der Grund dafür seien Bedenken, den Vorgaben der Zahlungsdienstleister nicht in ausreichendem Maß zu entsprechen.

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