Geforce RTX 2080 Mobile: Benchmark-Vergleich
Assassin's Creed: Origins
Preset: Sehr hoch
- 1920x1080, DX11
- 2560x1440, DX11
- 3840x2160, DX11
- 0,0
- 22,0
- 44,0
- 66,0
- 88,0
- 110,0
Wie groß der Abstand der mobilen RTX 2080 zu den Desktop-Modellen in unseren Spiele-Benchmarks ist, hängt nicht nur vom jeweiligen Spiel, sondern vor allem von der genutzten Auflösung ab. Das dürfte primär daran liegen, dass die GPU in der niedrigeren Full-HD-Auflösung meist durch den Prozessor limitiert wird.
Während die Testergebnisse der Desktop-Modelle in Kombination mit Intels Core i7 8700K entstanden sind, der unter Spielelast in unserem offenen Testaufbau stets mit 4,3 GHz taktet, kann Intels Mobil-CPU Core i7 8750H in dem MSI GE75 8SG Raider hier bei weitem nicht mithalten.
Der maximale Boost-Takt für die Last auf allen sechs Kernen beträgt beim 8750H zwar immerhin 3,9 GHz, in der (Spiele-)Praxis wird dieser Wert aber aufgrund der hohen Temperaturen von über 90 Grad nie erreicht. Tatsächlich messen wir eher Werte im Bereich von 3,1 bis 3,3 GHz - die CPU taktet also über 1,0 GHz niedriger als der Core i7 8700K.
Auch die Grafikeinheit wird heiß, das Temperaturlimit von 87 Grad lässt allerdings keine höheren Werte zu und im Zweifel wird stattdessen die Taktrate reduziert. Je nach Spiel und Auslastung der GPU messen wir Werte zwischen 1.400 und 1.700 MHz, wobei in unseren Benchmarks meist 1.500 bis 1.600 MHz anliegen. Die Founders Edition der RTX 2080 erreicht unter Last dagegen über 1.800 MHz, so deutlich wie im Falle der CPU ist der Leistungsunterschied aber nicht.
In Assassin's Creed: Origins und Total War: Warhammer 2 hat die deutlich weniger CPU-limitierte Founders Edition der RTX 2080 bei Full-HD-Auflösung dadurch insgesamt einen klaren Vorsprung von über 30 Prozent. In höheren Auflösungen (per externen Display) schrumpft er aber mehr und mehr zusammen, weil der Prozessor dann nur noch eine untergeordnete Rolle spielt: In WQHD sind es etwa 15 Prozent, in 4K schließlich nur noch circa fünf Prozent.
Wolfenstein 2 bildet eine interessante Ausnahme. Der Titel setzt auf die Low-Level-Schnittstelle Vulkan, die in diesem Spiel auch aus geringerer CPU-Leistung viel herausholen kann. Dadurch liegen die mobile RTX 2080 und die Founders Edition hier in Full HD gleich auf.
Die angesprochenen Temperaturen haben übrigens auch mit Blick auf die Lautstärke des GE75 von MSI ihren Preis: Unter Spielelast messen wir seitlich aus 50 Zentimetern Abstand etwa 53 dB(A) - das hört man selbst mit gut abschirmenden Kopfhörern noch deutlich.
Raytracing-Benchmarks
Geforce RTX 2060, Raytracing, Overture-Update: Full HD
maximale Details, Future Frame Rendering an, Singleplayer
- DX11
- DX12, RT aus
- DX12, RT Niedrig
- DX12, RT Mittel
- DX12, RT Hoch
- DX12, RT Ultra
- 0,0
- 34,0
- 68,0
- 102,0
- 136,0
- 170,0
Auch die Raytracing-Leistung der mobilen RTX 2080 haben wir uns anhand von Battlefield 5 angesehen. Aus Zeitgründen konnten wir das Desktop-Modell bislang nicht in Kombination mit dem Overture-Update testen, das die Raytracing-Performance in dem Spiel im Vergleich zum Release der Technik ein gutes Stück erhöht hat. Die aktuellen Werte der RTX 2080 Ti und der RTX 2060 ermöglichen aber dennoch eine Einordnung.
In Full HD kann sich die mobile RTX 2080 ohne Raytracing weder unter DirectX 11 noch unter DirectX 12 spürbar von der Desktop-Variante der RTX 2060 absetzen. Ein leichter Vorsprung stellt sich dagegen bereits mit aktivierten Raytracing ein, da hier mehr GPU-Leistung gefordert ist. Das gilt noch stärker für die höheren Auflösungen WQHD und 4K, dementsprechend wächst der Vorsprung der mobilen RTX 2080 gegenüber der RTX 2060 in diesen Benchmarks weiter an.
So schafft die mobile RTX 2080 in WQHD zumindest auf den Raytracing-Stufen »Niedrig« und »Mittel« fps-Werte jenseits von 60 Bildern pro Sekunde, während die Founders Edition der RTX 2060 unter diesen Bedingungen nur deutlich weniger flüssige 40 fps erreicht. In 4K kratzt die Notebook-2080 dagegen nur ohne Raytracing an der 60-fps-Marke, wobei in dieser Auflösung selbst die RTX 2080 Ti nicht über dieser Grenze bleibt, wenn Raytracing aktiviert ist.
Zumindest in Battlefield 5 ist es also durchaus möglich, mit der mobilen Geforce RTX 2080 ausreichend hohe Bildraten mit aktivierten Raytracing zu erreichen. Auf der höchsten Detailstufe gilt das aber nur für das Spielen in Full HD und der Leistungsverlust durch Raytracing ist wie im Falle der Desktop-GPUs deutlich spürbar.
9:58
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