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Northgard im Test - Die Wikinger greifen Die Siedler an

Northgard ist endlich aus der Early-Access-Phase raus. Im Test verraten wir, ob das Wikinger-Siedler weiterhin nur ein Geheimtipp bleibt, oder ob es mit seiner Solo-Kampagne zur ernsthaften Konkurrenz im Genre wird.

von Michael Herold,
16.03.2018 13:15 Uhr

In Northgard kämpfen wuselige Wikinger für den Sieg ihres Clans.In Northgard kämpfen wuselige Wikinger für den Sieg ihres Clans.

Im Februar 2017 startete Northgard auf Steam in den Early Access und wir haben es in unserem ersten Test zu einem vielversprechenden Aufbau-Strategie-Geheimtipp erklärt. Viele Monate und mehr als 20 Updates später hat es das Indie-Spiel nun endlich zur »richtigen« Veröffentlichung geschafft.

Und wie sich zeigt, hat das Strategiespiel mit den wuseligen Wikingern inzwischen nicht nur einen Mehrspieler-Modus und eine Story-Kampagne dazu gewonnen; Northgard hat sich tatsächlich zu einem ernsthaften Konkurrenten für Tropico, Anno und Co. entwickelt.

Northgard im Early-Access-Test: So gut war das Wikinger-Siedler vor einem Jahr

Die raue und kalte Wikingerwelt

Die wichtigste Neuerung der vollständigen Version ist die nun komplett spielbare Solo-Kampagne. Darin verfolgen wir die Geschichte des stolzen Wikingers Rig, der nach einem feigen Überfalldurch die Schurken des Rabenclans als letzter Überlebender seiner Sippe übrigbleibt. Rig schwört Rache zu nehmen und macht sich deshalb auf in das unbekannte Land Northgard.

Besonders hübsch ist Northgard zwar nicht, die Comic-Grafik und das kantige Design passen aber dennoch gut ins Wikinger-Setting.Besonders hübsch ist Northgard zwar nicht, die Comic-Grafik und das kantige Design passen aber dennoch gut ins Wikinger-Setting.

Im Verlauf der elf abwechslungs- und wendungsreichen Story-Kapitel kämpfen wir uns durch eine raue und kalte Wikingerwelt. Anders als man es von Wikingern erwarten sollte, plündern und brandschatzen wir dabei allerdings nicht nur ein Dorf nach dem anderen, sondern bauen auch Handelsrouten auf, befreien Wälder von Wölfen und Monstern oder erforschen alte Steinkreise voller Runen.

Zu Beginn jedes Kapitels starten wir nur mit einem Gemeindehaus und einer Hand voll Siedler in der Wildnis. Anschließend heißt es Ressourcen sammeln und das Siedlungsgebiet vergrößern. Northgard ist dabei extrem einsteigerfreundlich und wir gewinnen schnell einen Überblick über das Ressourcenmanagement.

Wer das Spiel noch nicht kennt: Video - Was ist Northgard eigentlich?

Satte Siedler sind gute Siedler

Indem wir Gebäude wie Holzfällerhütten, Bergwerke oder Jagdhütten errichten und ihnen normale Siedler zuweisen, verwandeln sich unsere Wikinger in Holzfäller, Bergarbeiter und Jäger. Die fangen dann automatisch an, unseren Vorrat an Holz, Stein und Nahrung zu vergrößern.

In einem dichten Wald können wir quasi unbegrenzt Feuerholz generieren. In einem dichten Wald können wir quasi unbegrenzt Feuerholz generieren.

Wie gut wir gerade ausgerüstet sind, erkennen wir allerdings nur an Zahlen am oberen Bildschirmrand, und die müssen wir unbedingt immer im Auge behalten. Denn parallel zur Produktion verbrauchen wir unsere Vorräte auch ständig, etwa um neue Gebäude zu errichten oder zerstörte Häuser zu reparieren.

Bilden wir Späher aus, erforschen diese die freien Felder um unsere Siedlung herum. Indem wir eine gewisse Menge unserer Nahrung opfern, besiedeln wir benachbarte Gebiete und erhalten so Platz für weitere Gebäude. Unser Gemeindehaus produziert derweil pausenlos neue Siedler, zumindest solange im Dorf Zufriedenheit (also etwa kein Hunger) herrscht und genug Häuser vorhanden sind. Leerlauf gibt es also nie in Northgard.

Das Gemeindehaus generiert regelmäßig neue Dorfbewohner, aber nur solange unsere Siedler glücklich und zufrieden sind.Das Gemeindehaus generiert regelmäßig neue Dorfbewohner, aber nur solange unsere Siedler glücklich und zufrieden sind.

Die Natur ist unser größter Feind

Zu gerne schauen wir unseren kleinen Wikingern beim Schuften zu, denn das Herumwuseln erinnert verblüffend an Die Siedler. Viel Zeit bleibt uns aber nicht zum Staunen. Denn das Wachstum unseres Dorfs wird nicht nur durch gegnerische Clans bedroht, sondern vor allem durch die gefährliche Umwelt von Northgard.

In vielen Gebieten lauern zum Beispiel wilde Wölfe, Walküren oder sogar Drachen. Wollen wir solche Felder besiedeln, sollten wir zunächst ein Ausbildungslager bauen und einige Siedler in Krieger verwandeln. Für einen Kampf müssen wir unsere Kriegsmeute auswählen (entweder einzelne Kämpfer per Mausklick oder alle auf einmal über das Charakterfenster) und in ein vom Feind besiedeltes Feld schicken. Dort prügeln sie automatisch auf alles ein, was sich bewegt.

Northgard ohne Wikinger? - Wie der Aufbau-Hit zuerst aussehen sollte & wie's jetzt weitergeht - GameStar TV PLUS 12:50 Northgard ohne Wikinger? - Wie der Aufbau-Hit zuerst aussehen sollte & wie's jetzt weitergeht - GameStar TV

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